GODDESS AYURVEDA PORRIDGE

Wir freuen uns sehr, dir heute ein tolles Rezept von Yvonne Wagner aka ‚Die Wagnerin‘ vorstellen zu dürfen. Mehr zu Yvonne erfährst du am Ende des Blogposts – lass‘ dich jetzt erstmal vom dem Soulfood Porridge begeistern, der Körper und Seele beflügelt.

Ein perfektes Match!

Hier trifft gesunde Hirse auf Vanille, Pistazie, Zimt, Birne, Banane, Blaubeere und Hanfsamen.
Für ein starkes Immunsystem.
Für einen gut funktionierenden Stoffwechsel.
Für gute Laune.

Ayurveda Soulfood Porridge

Ein Frühstücks Porridge, welcher alle Sinne anspricht. Passend zur schweren Kapha Zeit kommt hier ein unglaublich leichtes und näherndes Porridge mit allen 6 Geschmacksrichtungen vereint.

Zutaten:

80 gr. Hirse
80 gr. Buchweizen
1 Birne
1/4 Banane
1/2 Vanilleschote
1 EL Pistazien gehackt
Zimtstange
1/2 TL Kardamom
1/4 TL Zimt
1/4 TL Kurkuma (für die Farbe)
Msp Chiliflocken
2 EL Blaubeeren
1 EL Hanfsamen
Pflanzen-Milch oder Wasser
Ahornsirup
1 EL Ghee oder Kokosöl
Prise Meersalz
1/2 TL Gehackter oder  geriebener Ingwer

Zubereitung:

1. Den Buchweizen kurz in einer Pfanne ohne Öl anrösten.

2. In einem Topf etwas Ghee oder Kokosöl erhitzen und alle Gewürze hineingeben, ausser der Zimtstange.

3. Den klein geschnitten Ingwer in die Gewürze geben und mit den Pistazien anrösten. Wenn die Aromen der Gewürze aufgestiegen sind, den Buchweizen und die Hirse hinzu geben. Mit Pflanzenmilch aufgiessen und bei mittlerer Hitze ca. 10-15 Min. aufköcheln bzw. quellen lassen.

4. In einer Pfanne erneut etwas Ghee oder Kokosöl hinzugeben und die Birne, Banane und Blaubeeren mit der Zimtstange und etwas Ahornsirup karamellisieren und andünsten.

5. Im Anschluss das Obst und die Beeren zu dem Porridge geben und schön anrichten. Zu guter Letzt die Hanfsamen oben auf dekorieren.

6. Mit Liebe zubereiten und mit allen Sinnen geniessen.

Über ‚Die Wagnerin‘

Yvonne ist Gründerin und Inhaberin des Ayurveda&Yoga Unternehmens „Die Wagnerin“. Die Düsseldorferin interessierte sich schon immer sehr für Ernährung und Sport, schlug jedoch beruflich zunächst eine andere Richtung ein und arbeitete viele Jahre in der stressigen Vertriebswelt internationaler Mode- und Sportbranchen.

Doch immer wieder kreuzte die gesunde Ernährung ihr Leben. Als sie 2007  Kölner Stadtmeisterin im Marathonlaufen wurde, war klar: An diesem Erfolg hatte nicht nur das Training, sondern auch die gesunde Ernährung Anteil. Durch sehr viele Reisen in ferne Länder kam die Berührung zum Ayurveda.

Vor vier Jahren erfüllte sie sich dann endlich ihren Herzenstraum, ihre Leidenschaften zu ihren Berufungen zu machen. Heute ist sie ausgebildete Ayurveda Köchin und Ernährungscoach, sowie Vinyasa Yogalehrerin mit Leib und Seele.

Zu Yvonnes Website bitte hier entlang: https://diewagnerin.de/
Auf Instagram folgen wir ihr hier: https://www.instagram.com/diewagnerin.de/

Das Geschenk des Scheiterns – von Elena Lustig

Elena Lustig ist zertifizierte Anusara-Yoga-Lehrerin, zertifizierter Coach,
Meditations-Lehrerin, Buddhistin und Autorin der Bücher Innen.Aussen und Pro Age Yoga

Sie hat sich dem Thema Älterwerden verschrieben: Ab wann werden wir älter?
Wie können wir dabei gesund bleiben, glücklich sein, gut aussehen und erfüllt leben?

Zu ihrem Buch hat sie ein Online-Coaching-Programm entwickelt, das folgende
Aspekte beinhaltet: Körper, Geist, Mindset, Gesundheit, Ernährung, Schönheit.

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Wenn Freundschaften oder Beziehungen auseinanderbrechen, finden wir uns oft im tiefen Tal der Selbstzweifel wieder: „Ich bin schlecht, ich bin nicht liebenswert, ich bin beziehungsunfähig“.

Kennst Du das? Denkst Du das auch manchmal über Dich selbst?

Ich habe in den letzten Jahren einige Freundschaften eingebüßt.

Entweder, weil ich mich dazu entschieden habe, oder weil ich aussortiert wurde. Beides fühlte sich nicht gut an und war begleitet von vielen Fragen, Zweifeln, Mutmaßungen und, ehrlich gesagt, auch heftigen Krisen. Meine Gedanken gingen von: „ich bin einfach total unzumutbar“ bis „neidische Freundinnen brauche ich nicht“. Beides ist natürlich total extrem und völlig aus der Luft gegriffen. Aber darunter lag immer das Gefühl von: ich bin selbst schuld, dass mir sowas passiert, wäre ich ein besserer Mensch, weniger egoistisch, achtsamer, dann…. usw.

Warum kommen diese Selbstzweifel immer auf wieder und halten uns klein? Je älter wir werden, desto mehr prägen uns die Erfahrungen unseres Lebens. Angefangen mit den Menschen, die uns aufgezogen haben, die, mit denen wir aufwuchsen. Wer erinnert sich nicht an Hänseleien, die wir wegen unseres Namens, unseres Aussehens oder unserer Leistungen in der Schule einstecken mussten. Unser ganzes Leben lang werden wir damit konfrontiert, was andere über uns denken und wir speichern einiges davon ab.

So zimmern wir uns langsam zu unser Selbstbild zusammen. Und weil wir irgendwann „wissen“ wie wir sind, wiederholen sich unsere Erfahrungen, weil wir auf unsere eingeübten Muster zurückgreifen. Gäbe es eine RESET-Taste: ich würde sie gerne drücken. Aber so einfach ist es nicht.

Wenn wir älter werden, haben wir die Wahl, ob wir unser Scheitern mit Freunden als Versagen ansehen, oder ob wir lernen, diese Erfahrung umzudrehen und mit dem Alter auch weiser zu werden.

Wie unterschiedlich wir mit unseren Erfolgen und Misserfolgen umgehen, ist faszinierend zu beobachten. Wir suchen das Positive und lehnen das Negative ab. Wir wollen Harmonie, Liebe und Glück und nicht Misserfolg, Trennung, Scheitern… Wenn eine Freundschaft auseinandergeht, ist das immer eine Einladung an uns selbst, uns nach der Art der Beziehung zu fragen, die wir mit diesen Menschen hatten. Wozu haben wir ihn/sie in unser Leben gelassen und was waren die schönen Momente? Was haben wir von diesem Menschen gelernt und vor allem: was hat das Ende dieser Beziehung für uns mit sich gebracht, nachdem die Tränen geweint und die Geschichten über Schuld erzählt waren (natürlich sind erst mal immer die anderen schuld…).

Meistens werden wir unabhängiger, erfahrener, stärker, weiser und dadurch verbundener mit uns selbst. Auch wir selbst erfüllen einen Zweck im Leben der Menschen, die dann ohne uns weiterziehen. Wahrscheinlich haben auch sie von uns gelernt und sind an uns gewachsen. Wir haben uns womöglich gegenseitig ein Geschenk gemacht: erst durch das Zusammensein und dann durch die Trennung. Das heißt nicht, dass Trennungen generell gut sind, aber es gibt welche, die müssen sein. Nicht die Beziehungen sind gut, die ewig halten, sondern die, die uns und unsere Freunde wachsen lassen. Wachstum ist nicht unendlich und nur selten können wir wirklich über lange Zeit mit jemandem wachsen.

Wenn wir lernen, unser Scheitern deshalb als wertvoll zu erkennen, weil wir dadurch oft am meisten über das Leben lernen, dann beginnt dieses Wort einen ganz anderen Geschmack zu bekommen. Nämlich den, dass wir diesen Schritt brauchten, um uns selbst näher zu kommen und wieder ein Stück auf das zuzugehen, was uns eigentlich ausmacht. Wir sind gut und wir sind wertvoll, gerade weil wir nicht perfekt sind und gerade weil wir scheitern. Hier liegt das Geschenk, uns selbst zu verzeihen und den anderen zu verzeihen. Das Scheitern anzunehmen und es zu einem Teil unseres positiven Selbstbildes zu machen, das ist das Geheimnis. Und wer weiß: wenn dieser Schritt erst getan ist, kommen wir vielleicht wieder zurück zu denen, an denen wir gescheitert sind.

 

Der Mindful Month mit Beate

Es gibt dieses alte Zen Sprichwort: “Du solltest am Tag 20 Minuten lang meditieren. Außer du hast keine Zeit dafür. Dann solltest du für eine Stunde meditieren.”

Meditation ist eine ganz einfache Sache. Das Schwierigste daran ist, sich die 10 Minuten am Tag Zeit zu nehmen, sich hinzusetzen und es einfach mal auszuprobieren und dann zu machen. Doch die Klarheit kommt aus der Stille und Verwirrung aus dem Chaos.

Die Herausforderungen in deinem Leben werden nicht weniger, und die Welt wird auch nicht aufhören sich zu drehen, bis du dich sortiert hast und soweit bist und alles in deine Ordnung gebracht hast.

Wie bei vielen anderen Dingen kommt es auch bei der Meditation auf regelmäßige Übung an. Je häufiger du meditierst, umso leichter fällt es dir und umso tiefer kommst du in die Entspannung.

Es ist immer möglich sich kleine Minuten Pausen zu nehmen. Das ist auch schon Meditation.

 

Genau aus diesem Impuls heraus und weil mir Meditation so gut tut habe ich den Mindful Month entwickelt.

Im Mindful Month erfährst du, wie du es schaffst, an dem Spaß zu haben, was das Leben dir täglich zu bieten hat. Du bekommst Mehr Klarheit durch Meditation und kleinen Achtsamkeitsübungen.

Der Mindful Month soll vor allem praktische Ergebnisse erzielen. Es geht darum, mithilfe von Meditation das Stressniveau zu senken, inneren Frieden zu finden und bei der Arbeit leistungsfähiger zu sein. Dein Fokus, deine Intuition und deine Kreativität werden sich steigern, deine Beziehungen werden sich vertiefen und dein Selbstbewusstsein wird wachsen. Du wirst so gesund und fit wie noch nie zuvor in deinem Leben sein.

Was ist der Mindful Month?

Der Mindful Month ist ein Online-Programm, bei dem du innere Ruhe durch regelmäßige Meditation findest bzw erlernst

Täglich ein paar Minuten für Dich, die sich positiv auf deinen Geist und Körper auswirken – Tage lang!

Der Kurs ist richtig für dich, wenn du…

– beruflichen / privaten Stress bewältigen möchtest

– dein Leben bewußter und achtsamer leben möchtest

– deine Energie auf ein neues Level bringen möchtest

– mehr Gleichgewicht, Stabilität und Lebensfreude spüren willst

– Körper und Geist in Balance bringen möchtest

Am 1. April 2021 geht es los! Hier bekommst du alle Infos zum Mindful Month.

Mit dem Code: beeathletica erhältst du 10% Rabatt auf deinen Mindful Month.

Für alle schnell Entschlossenen ist dies der direkte Link zum Mindful Shop: https://www.digistore24.com/product/376563

Dich erwartet dein neues gestärktes Selbst. Ich freue mich auf dich!

Deine Beate

Die Währung von Beziehungen

Das mit diesen Beziehungen ist nicht so einfach. Mit den freundschaftlichen Beziehungen nicht, mit den professionellen Beziehungen auch nicht und hach, erst recht nicht mit romantischen und den Liebesbeziehungen.

Bei den Menschen, die uns am nächsten stehen, die die uns so richtig wichtig sind, hier werden wir einfach mit all‘ den Sachen konfrontiert, die wir so an emotionalem Ballast mit uns rumtragen. Einfach mitten ins Gesicht. Ob aus der Kindheit oder irgendwo auf dem Weg aufgesammelt, von dem der uns gesagt hat, dass wir nicht hübsch genug sind oder von der, die uns betrogen und belogen hat – ganz egal – all das lebt irgendwo in uns weiter – bis wir es uns vorknöpfen, anschauen, eintauchen, zu Ende fühlen, Frieden damit schließen und auflösen können.

 

Vielleicht hast du nie gelernt Liebe zu verschenken, einfach weil es schön ist. Vielleicht ist dir das zu gefährlich, weil du nicht weißt, was du zurückbekommst – oder schlimmer noch, ob du überhaupt etwas zurückbekommst – autsch, das könnte so richtig weh tun. Also, lieber kein Risiko eingehen, lieber sparen, nicht zu viel von deinem Liebeskonto abheben, lieber die Sparbücher nicht antasten und auf Nummer sicher gehen. Und dabei wünscht du dir diese Nähe doch so sehr. Das scheint eine Zwickmühle zu sein, oder? Du hast die Wahl zwischen dem Risiko verletzt zu werden und die Chance auf eine echte, tiefe Beziehung oder schön sicher und vielleicht trotzdem eine Beziehung, aber nie so tief, wie sie sein könnte. Wofür entscheidest du dich? Was ist es dir wert?

Bleiben wir mal bei dem Bild mit Konto und stellen uns vor, dass das Leben ein bisschen ist wie ins Spielcasino gehen. Am liebsten hätten wir es, dass die andere Person uns 20€ von ihrem (Liebes)Konto schenkt, so dass wir uns sicher fühlen können, nichts zu verlieren, weil wir ja nicht wirklich was eingesetzt haben. Aber was ist, wenn wir unsere eigenen 20€ nehmen und die einfach so verlieren, in den ersten 15 Minuten im Casino, Roulette ist ein Glücksspiel, Ende, Aus – dann sind wir wieder an diesem Punkt „Ich gehe da nie wieder hin“, „Das macht kein Spaß“, „Ich will das nicht mehr, diesen verdammten Schmerz“.

Aber weißt du was? Es geht darum, dass das Spiel an sich Spaß macht? Dass du in Gesellschaft bist und das die 20€ allemal wert war. Wie viel ist es dir wert? Das bleibt deine eigene Entscheidung.

Und dann bleibt noch die Frage, was ist denn nun die Währung unserer Beziehungen? Die Antwort lautet: Es sind die echten Gefühle, die wir ausdrücken und dem anderen damit einen Blick in uns hinein schenken. Die Währung ist die Echtheit, mit der du bei der anderen Person sein kannst. Deine Gefühle sind deine Währung, das Risiko. Du gehst also ins Casino der Beziehungen und hast die Wahl, wie viel du einsetzt. Lass dir nur eins gesagt sein, ohne Einsatz kann niemand gewinnen, niemals. Es gibt nichts geschenkt, einfach so. Kurzzeitig kann es funktionieren, dass du dem anderen auf der Tasche liegst, aber irgendwann verlangt alles nach Ausgleich… und dein Einsatz ist gefragt.

Heb‘ was ab von deinem Konto, los, geh’ das Risiko ein und trau‘ dich! Du kannst viel gewinnen, und auch etwas verlieren – das ist das Spiel von Beziehungen. Wie willst du es spielen?

Mit Licht und Liebe,

deine Berit

It ain’t a workout!

Schon lange wollte ich einen weiteren Artikel für Bee schreiben. Ich könnte behaupten, dass seit meinem letzten Beitrag vor knapp zwei Jahren nichts passiert wäre, aber das wäre schlichtweg gelogen. Im Gegenteil: zu viel ist passiert! Nicht auf eine Art und Weise, die es mir nicht möglich gemacht hätte mich hinzusetzten und ein paar Absätze zu schreiben, sondern dass es mir nicht möglich war ein Thema herauszupicken: meine Dengue Infektion auf Bali, unsere Corona-bedingte Rückkehr nach Deutschland, das Zusammenleben mit meinen Eltern nach 13 Jahren ‘in Freiheit’, Jobsuche, Wohnungssuche und vieles mehr. Wann immer ich ein vermeintliches Thema gefunden hatte, passierte bereits wieder etwas Neues, Spannenderes, Wichtigeres. Ein Thema, das allerdings im vergangenen Jahr immer wiederkehrend war, ist Tradition und Spiritualität im Yoga.

Meine Zeit bei The Practice auf Bali — als Schüler, als auch als Lehrer— war sehr prägend für mich und rückblickend bin ich ungemein dankbar das Studio so früh in meinem ‘Yogi-Leben’ entdeckt zu haben. Für alle, die das Studio nicht kennen: alle Lehrer des Studios unterrichten Tantrisches Hatha Yoga; Kein Yin, kein Power Flow, keine Urban Beats, keine Handstand Workshops, kein Acro Yoga, sondern traditionelles Yoga mit Mantra und Meditation als Kernelementen – genau so, wie es bereits vor Jahrhunderten gelehrt wurde. Nichts von dem was wir dort Lehrten und Lernten wurde von uns oder unseren Lehrern ‘erfunden’, alles wurde weitergegeben —genau so, wie es bereits schon vor Jahrhunderten weitergegeben wurde. Und es ließ uns eine gewisse Ehrfurcht verspüren. Nicht die Lehrer*innen standen im Fokus, sondern die Lehren. Wir teilten etwas mit unseren Schüler*innen, das bereits Jahrtausenden genutzt wurde, um Menschen zu helfen. Helfen? Ja, bei was denn eigentlich? Kräftiger zu werden? Beweglicher? Populärer? Nein, weit gefehlt, dabei ein besseres Leben zu führen und die großen Fragen des Lebens zu beantworten. Was ist das hier eigentlich? Wo kommt es alles her? Wohin geht es? Wer bin ich? Und was soll ich mit diesem Leben anfangen?

All jene Fragen, die sich heute kaum jemand zu stellen wagt. Denn sind sie einmal da, gehen sie nicht mehr weg bis man eine Antwort gefunden hat. Und das richtige Yoga kann einem dabei helfen diese Antworten zu finden. Aber heute, v.a. bei uns ‘im Westen’, scheint es primär um Physis zu gehen, ums Sehen und Gesehen zu werden und um Unterhaltung. Statt ins Kino (wenn sie mal wieder offen hätten) geht man halt zum Yoga. Wie zum Aerobic in den 90ern, geht man halt heute zum Yoga. Etwas, das ich auch in meinen Klassen immer wieder hervorhebe: es heißt ‘Yoga üben’! Üben heißt Wiederholen. Erst wenn wir Asanas, Pranayamas oder Meditationen Dutzende, wenn nicht sogar hunderte Male wiederholt haben, können wir ihren Kern, ihre Essenz erfahren. Hat ein Gros der Schüler daran überhaupt Interesse? Ein wildes Handstand-Chaturanga-Urdhva Danurasana Feuerwerk macht da doch viel mehr Spaß, nicht wahr?

Aber es gibt sie doch -wie einst das kleine Gallische Dorf, das ”Dorf der Unbeugsamen”- Schüler, die sich nicht in in den Fitnesswahn hineinziehen lassen, sondern genau das suchen, was Yoga seit Jahrtausenden zu bieten hat: ‘Yog’ -das Einswerden mit Ishvara, Universal Consciousness oder der Quelle, die manche vielleicht auch Gott nennen wollen. Man findet sie nicht nur in den kleinen Eckstudios deutscher Großstädte, die mit den vertrockneten Pflanzen, den Chakrabannern und Kristallen im Fenster (Ihr wisst genau wovon ich spreche!). Es gibt sie auch in den größeren Studios und in nicht allzu ferner Zukunft könnt ihr sie auch in den vollsten und populärsten Klassen finden. Denn wer sich einmal den großen Fragen des Lebens stellt, wer einmal Blut geleckt hat und Yoga wirklich erfahren hat, wird den Weg in seine/ihre alte ‘Fitnessklasse’ nicht mehr finden. Einer der größten Ayurveda Ärzte unserer Zeit, Vasant Lad, wurde einmal gefragt, ob man nicht einfach die Spiritualität aus dem Ayurveda herausnehmen könnte. Er entgehende, dass das absolut kein Problem darstelle, jedoch wäre Ayurveda dann tot. In diesem Sinne: traditionelles Yoga hat schon vieles überlebt und wird auch diese Fitness- und Entertainmentwelle überstehen. Wir sehen uns!

Neben seinen regulären Klassen bei Lord Vishnus Couch und The Vinyasa People unterstützt Jonas Sportler mit seine Erfahrung aus Leistungssport, Yoga und Ayurveda. Mehr Infos findest du unter: www.acebe.de

Februar Fitness Kalender

Wir möchten dir heute gerne ein neues Übungsprgramm für Zuhause vorstellen, das du vielleicht schonmal in deinen Kalender eintragen möchtest.

Die BodyBalance Renate 28 Tage Februar Fitness Challenge macht dich fit für den Frühling und bietet dir jeden Tag eine andere Übung für zuhause.

Auf Renates Instagram Account  @bodybalancerenate gibt es täglich eine kurze Anleitung zu jeder Übung. Mehr dazu sowie eine ausfühliche Beschreibung findest du auch hier: https://bodybalance-renate.de/28-tage-februar-fitness-challenge/

Wir freuen uns sehr über die tolle Zusammenarbeit mit Renate und sagen von HERZEN DANKE!!

P.S. Renate trägt die K-Deer Disco Dot Legging 

Was zur Hölle ist normales Essverhalten?

Zu dieser Zeit des Jahres, wenn die guten Vorsätze noch halten, wenn Weihnachten vorbei, aber am Körper irgendwie immer noch da ist, hinterfragen wohl viele Menschen ihre Fitness, ihre Gewohnheiten und ihren Körper – schnell sind neue Lebens- und Essensregeln gefunden und Apps heruntergeladen.

Doch weißt du, was mich dabei zutiefst beunruhigt? Jede Regel, die dein Kopf aufgestellt hat, jeder Tipp aus dem Internet oder deiner besten Freundin, jeder Kalorienzähler am Handgelenk entfernt dich ein wenig mehr von dem echten Gefühl in dir. Und mit dem Kampf gegen deinen Körper, startest du gleichzeitig den Kampf gegen dein Zuhause, dein Gefährt, dein Partner hier auf Erden.

Zurück zu der Frage, was denn nun normales Essverhalten ist. Im Optimalfall ist normales Essen, dass du deine körperlichen Bedürfnisse befriedigst und dich danach körperlich UND psychisch pudelwohl fühlst, quasi Sättigung mit Genuss. Doch wie soll das funktionieren, wenn wir das Fühlen verlernen?

Bei jeder Form von gestörtem Essen treten die körperlichen Bedürfnisse in den Hintergrund und wir versuchen mit dem Essen emotionale, soziale Bedürfnisse zu befriedigen – Achtung – dicker, fetter Irrtum. Du kannst im Außen nichts finden, was dir im Innen verloren gegangen ist. Und auch das Betäuben von Angst, Unsicherheit und Frust funktioniert nur ganz kurzfristig und kommt doppelt heftig zurück.

Der erste Schritt ist also immer den physischen von dem psychischen Hunger unterscheiden zu lernen? Ist da gerade emotionale Leere oder Leere im Magen? Ist es der Wunsch nach Zuneigung oder wirklich Appetit auf Schokolade? Essen kann deine emotionalen Probleme niemals lösen.

Und DANACH denke gerne über die fünf Stufen von Hunger nach:

1- Leeregefühl im Magen

2 – Magengrummeln

3 – Unterzuckerung (Energieverlust, Müdigkeit, Konzentrationsproblem…)

4 – Hunger übergangen, du fühlst also nichts mehr und wenn du jetzt etwas isst, kippt es in den

5 – Heißhunger, schnell viel Essen

Was glaubst du, wann der beste Zeitpunkt ist, etwas zu essen? Ja, genau, in Stufe 1 oder 2. Alles andere wird zu einem Kreislauf aus extrem hungrig und überessen, aus Kontrolle und Kontrollverlust sein. Also mach dich auf den Weg zu einer Exkursion deiner Körperempfindungen, wie ein Forscher für deinen Körper und finde heraus, wann dieser Moment gekommen ist. Und was du dann Essen sollst? Dein Kopf hat sicher viele sehr sinnvoll Ideen. Doch lausche stattdessen mal nach innen. Ist es etwas Warmes oder Kaltes? Welche Konsistenz darf es haben? Welche Geschmacksrichtung?

Und wenn du jetzt glaubst, du würdest nur noch Schokolade und Eiscreme essen – weit gefehlt. Vielleicht haben deine emotionalen Bedürfnisse diese Idee oder deine Missgunst gegenüber deinem Körper, aber das echte Lauschen nach Innen geht weit darüber hinaus. Du fühlst sozusagen dahinter. Im tiefen Vertrauen zu der unendlichen Weisheit deines Körpers.

Dann ist da natürlich noch die Frage, wann der Moment ist, aufzuhören zu Essen. Du wirst ahnen, was ich dazu sage: die Antwort liegt innen. Auch das Sattgefühl hat drei Stufen:

1 – Der Magen ist angenehm gefüllt.

2 – Der Magen ist übervoll und drückt.

3 – Der Magen ist unangenehm überfüllt, Übelkeit, Aufstoßen, Sodbrennen und Bauchschmerzen.

Stufe eins ist offensichtlich ein hervorragender Moment, um die Gabel abzulegen. Achtsam und bewusst zu essen unterstützt den gesamten Prozess enorm.

Hört sich logisch an, oder? Ist es wirklich so simpel? Ja, ist es. Ist es einfach umzusetzen? Nein, überhaupt nicht. ABER es ist glasklar der Weg zurück zu einer tiefen, ehrlichen und bedingungslosen Partnerschaft zu deinem Körper.

Wenn du dich in diesem Artikel wiedergefunden hast und dir weitere Unterstützung zum Thema Essverhalten und Körperbild wünscht, bin ich gerne für dich da. Buche dein freies Gespräch mit mir unter www.beritkauffeldt.com/book.

Mit Liebe und Respekt.

Berit

Merry Christmas

Ihr Lieben!

Ein schwieriges Jahr geht zu Ende und wir alle können die außerordentlich ruhigen Tage sicherlich gut gebrauchen, um zu reflektieren und Kraft zu schöpfen für 2021.

Meine Botschafterinnen, Iris, Katja und ich möchten uns von ganzem Herzen für deine Unterstützung bedanken und hoffen, dass wir auch in Zukunft dein ‚HAPPINESS DELIVERER‘ sein können. Wir haben einen großen Relaunch vor uns und auch noch eine add-on Business-Idee, die ich gerade versuche in machbare Bahnen zu lenken… es bleibt also spannend und wenn uns 2020 eines gelehrt hat, dann ist es die Tatsache, dass man bereit sein muss neue Wege zu gehen.

In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.

Albert Camus

Mit Mut, Hoffnung und Zuversicht gehen wir dem neuen Jahr entgegen und wünschen Dir und deinen Liebsten von ganzem Herzen ein hyggeliges Weihnachtsfest und einen gesunden Start ins Neue Jahr!

Unsere Botschafterin Maren hat einen ganz besonderen Weihnachtsgruß gezaubert und diesem schließen wir uns voller Dankbarkeit an.

XOXO,
Deine Bee

 

What it takes to become a Super-Ager

Wir freuen uns sehr dir heute einen neuen Partner an unserer Seite vorstellen zu dürfen. Bee ist mit dem Co-Founder von Super-A, Wayne Lèal, schon seit vielen Jahren befreundet und nun Teil dieser Community sein zu dürfen ist ihr eine besondere Ehre.

Ann Fitzgerald, eín Team-Member von Super-A, hat für uns in einem ersten Blog-Post die Philosophie von ‚being a Super-Ager‘ zusammengefasst.

DANKE, liebe Ann!!

AGE IS JUST a number, and becoming a ‘Super-A’ (biologically younger than your actual age) is not just about being 40+.   Future proof your body now – you all know older friends, relatives, colleagues, and instructors who we aspire to be like when we are 40, 50, 60+.  You can see them a mile off – they stand tall and confident, lean, fit, and self-assured.

A Super-A has a positive attitude and a genuine desire to impart the knowledge they have gained through life experiences.  It’s easy to fall into a rut if you’re doing the same thing day in and day out.

By connecting to the Super-A Tribe you can play around with different instructors and exercise routines. Keeping exercise exciting makes it easier to stay on track with your goals because you will never get bored, so you can continue building strength and work your muscles; making changes, even small ones, to the routine to keep your muscles guessing.

Whether they sing, act, or dance, celebrities still manage to make fitness a priority in their busy schedules. Yet, the motivation to change our outlook and combat the ageing process requires discipline. It won’t hurt to get a little bit of gymspiration and advice from a Super-A who has ‘been there, done that’.

Sometimes it takes a little gymspiration to remind yourself that rock-hard abs are totally achievable. The Super-A Journal is a guide to help you grow into the best version of yourself.  It’s packed with lifestyle tips to help you become satisfied with your self-image in the clothes you wear and the way you carry yourself. You can feel good because you know you look good.

THE SUPER-A WAY

  1. Make time to work out

Weight loss is 75% about a healthy diet and 25% about exercise. With busy schedules, celebrities don’t always have the time to work out, but they improvise to squeeze in a session whenever they can.

  1. Do interval training

Maximise your results by opting for high-intensity circuits that are short in time but effective in boosting metabolism and toning muscles. They’re quick and torch fat by working your heart rate to its maximum. These workouts can even continue to burn calories after the session is over.

  1. Do a rounded workout

JUMPGA Yoga fitness is the best all-around cardio and resistance training program on Earth. It is great for aerobic fitness and resistance work – essential for building muscle.  It also connects your mind and body as you practice proper breathing techniques.

  1. Switch things up

It’s easy to fall into a rut if you’re doing the same routine day in and day out. Connect to the Super-A tribe so you can play around with different instructors and exercise routines. Keeping exercise exciting makes it easier to stay on track with your goals and never get bored of building strength and working your muscles. Change is always a good thing to keep you motivated

  1. Mindful Eating

Fuel your body with wholesome foods that will give you the energy that you need through the day. Try intermittent fasting, because nothing is off-limits. It creates a sustainable lifestyle that allows for balance, optimal health, and enjoyment.

Be proud to be you – unique, genuine, and in charge of your gymspiration.  As Bee says: “Live what you love, share what you like”. This is the motto of a Super-A.

Join the Super-A Tribe – please follow them on Facebook and Instagram, or go to supera.uk

Stay strong,
Ann

Zu dir finden, bei dir bleiben

Ich kenne kaum jemanden, der im Moment so richtig in seiner Mitte ist und einfach eine leichte, richtig gute Zeit hat – aber warte mal – wenn es uns allen gerade ähnlich geht, heißt das nicht auch, dass es vielleicht gerade zu dieser Zeit gehört etwas verwirrt und neben der Spur zu sein, dass es gar nicht unser eigener „Fehler“ ist? Und ist es nicht eh egal, wessen „Fehler“ es ist?

Jetzt gerade ist eine so gute Gelegenheit um uns wieder auf uns selbst zu besinnen – denn Chaos ist ein super Ausgangspunkt, um neues zu schaffen, um uns ehrlicher auszurichten. Chaos hat ganz viel Potenzial für Genialität und um das hervorzulocken brauchen wir Mut, jede Menge Mut, Mut einen Schritt zu machen und manchmal auch Mut, um zu springen, ohne zu wissen, wo denn eigentlich der Boden ist… und wir brauchen ein gutes Gefühl für uns selbst.

Und wie bekommen wir das? Ich behaupte es ist eine lebenslange Aufgabe, aber trotzdem gibt es einige Dinge, die mir täglich helfen.

1 – Immer wieder das Herz fragen: Und was denkst du darüber? Das Herz denken und den Kopf fühlen lassen. Was würde passieren, wenn du auf die Hinweise hören würdest, wenn du die unglaubliche Weisheit deines Körpers anerkennen würdest?

Menschsein bedeutet fühlen und das ist verdammt gut so, denn erst so wird es richtig lebenswert.

2 – Eine Morgenroutine und eine Abendroutine, die Stille beinhalten, Meditationen oder Yoga, Zeit nehmen zum Lauschen, zum Schreiben und Journaln. So simpel und so effektiv: das Handy erst danach einschalten bzw. davor ausschalten.

3 – Meine Gefühle in Bewegungen ausdrücken – vielleicht zu Musik, vielleicht ohne. Im Liegen, Vierfüßler-Stand oder Stehen, ganz egal. Dabei geht es eher darum mich bewegen zu lassen von dem was gerade zum Ausdruck kommen möchte als ein bestimmtes Ziel zu verfolgen – absolut heilsam.

Und dann kommt der schwierige Teil, der für den genauso viel Mut gebraucht wird, wie für das Voranschreiten in deine Herzensrichtung – nämlich das Loslassen. Die Frage ist eigentlich, wie anmutig, wie geschmeidig kannst du das Loslassen, was dir nicht mehr entspricht, was dich nicht mehr, oder vielleicht noch nie auf DEINEM Weg unterstützt hat? Kannst du die Faust öffnen, die Finger entspannen und dich an nichts und niemandem mehr festkrallen? Das zu dir kommen lassen, was für dich bestimmt ist? Darauf vertrauen, dass es dich findet, wenn du dein ehrlichstes, glücklichstes Leben lebst?

Halte den Kopf stolz gehoben und das Herz offen – du kannst jede Herausforderung meistern – gib den Widerstand auf und atme das Leben ein – du bist hierfür gemacht.

Licht und Liebe,

Berit