It ain’t a workout!

Schon lange wollte ich einen weiteren Artikel für Bee schreiben. Ich könnte behaupten, dass seit meinem letzten Beitrag vor knapp zwei Jahren nichts passiert wäre, aber das wäre schlichtweg gelogen. Im Gegenteil: zu viel ist passiert! Nicht auf eine Art und Weise, die es mir nicht möglich gemacht hätte mich hinzusetzten und ein paar Absätze zu schreiben, sondern dass es mir nicht möglich war ein Thema herauszupicken: meine Dengue Infektion auf Bali, unsere Corona-bedingte Rückkehr nach Deutschland, das Zusammenleben mit meinen Eltern nach 13 Jahren ‘in Freiheit’, Jobsuche, Wohnungssuche und vieles mehr. Wann immer ich ein vermeintliches Thema gefunden hatte, passierte bereits wieder etwas Neues, Spannenderes, Wichtigeres. Ein Thema, das allerdings im vergangenen Jahr immer wiederkehrend war, ist Tradition und Spiritualität im Yoga.

Meine Zeit bei The Practice auf Bali — als Schüler, als auch als Lehrer— war sehr prägend für mich und rückblickend bin ich ungemein dankbar das Studio so früh in meinem ‘Yogi-Leben’ entdeckt zu haben. Für alle, die das Studio nicht kennen: alle Lehrer des Studios unterrichten Tantrisches Hatha Yoga; Kein Yin, kein Power Flow, keine Urban Beats, keine Handstand Workshops, kein Acro Yoga, sondern traditionelles Yoga mit Mantra und Meditation als Kernelementen – genau so, wie es bereits vor Jahrhunderten gelehrt wurde. Nichts von dem was wir dort Lehrten und Lernten wurde von uns oder unseren Lehrern ‘erfunden’, alles wurde weitergegeben —genau so, wie es bereits schon vor Jahrhunderten weitergegeben wurde. Und es ließ uns eine gewisse Ehrfurcht verspüren. Nicht die Lehrer*innen standen im Fokus, sondern die Lehren. Wir teilten etwas mit unseren Schüler*innen, das bereits Jahrtausenden genutzt wurde, um Menschen zu helfen. Helfen? Ja, bei was denn eigentlich? Kräftiger zu werden? Beweglicher? Populärer? Nein, weit gefehlt, dabei ein besseres Leben zu führen und die großen Fragen des Lebens zu beantworten. Was ist das hier eigentlich? Wo kommt es alles her? Wohin geht es? Wer bin ich? Und was soll ich mit diesem Leben anfangen?

All jene Fragen, die sich heute kaum jemand zu stellen wagt. Denn sind sie einmal da, gehen sie nicht mehr weg bis man eine Antwort gefunden hat. Und das richtige Yoga kann einem dabei helfen diese Antworten zu finden. Aber heute, v.a. bei uns ‘im Westen’, scheint es primär um Physis zu gehen, ums Sehen und Gesehen zu werden und um Unterhaltung. Statt ins Kino (wenn sie mal wieder offen hätten) geht man halt zum Yoga. Wie zum Aerobic in den 90ern, geht man halt heute zum Yoga. Etwas, das ich auch in meinen Klassen immer wieder hervorhebe: es heißt ‘Yoga üben’! Üben heißt Wiederholen. Erst wenn wir Asanas, Pranayamas oder Meditationen Dutzende, wenn nicht sogar hunderte Male wiederholt haben, können wir ihren Kern, ihre Essenz erfahren. Hat ein Gros der Schüler daran überhaupt Interesse? Ein wildes Handstand-Chaturanga-Urdhva Danurasana Feuerwerk macht da doch viel mehr Spaß, nicht wahr?

Aber es gibt sie doch -wie einst das kleine Gallische Dorf, das ”Dorf der Unbeugsamen”- Schüler, die sich nicht in in den Fitnesswahn hineinziehen lassen, sondern genau das suchen, was Yoga seit Jahrtausenden zu bieten hat: ‘Yog’ -das Einswerden mit Ishvara, Universal Consciousness oder der Quelle, die manche vielleicht auch Gott nennen wollen. Man findet sie nicht nur in den kleinen Eckstudios deutscher Großstädte, die mit den vertrockneten Pflanzen, den Chakrabannern und Kristallen im Fenster (Ihr wisst genau wovon ich spreche!). Es gibt sie auch in den größeren Studios und in nicht allzu ferner Zukunft könnt ihr sie auch in den vollsten und populärsten Klassen finden. Denn wer sich einmal den großen Fragen des Lebens stellt, wer einmal Blut geleckt hat und Yoga wirklich erfahren hat, wird den Weg in seine/ihre alte ‘Fitnessklasse’ nicht mehr finden. Einer der größten Ayurveda Ärzte unserer Zeit, Vasant Lad, wurde einmal gefragt, ob man nicht einfach die Spiritualität aus dem Ayurveda herausnehmen könnte. Er entgehende, dass das absolut kein Problem darstelle, jedoch wäre Ayurveda dann tot. In diesem Sinne: traditionelles Yoga hat schon vieles überlebt und wird auch diese Fitness- und Entertainmentwelle überstehen. Wir sehen uns!

Neben seinen regulären Klassen bei Lord Vishnus Couch und The Vinyasa People unterstützt Jonas Sportler mit seine Erfahrung aus Leistungssport, Yoga und Ayurveda. Mehr Infos findest du unter: www.acebe.de

Februar Fitness Kalender

Wir möchten dir heute gerne ein neues Übungsprgramm für Zuhause vorstellen, das du vielleicht schonmal in deinen Kalender eintragen möchtest.

Die BodyBalance Renate 28 Tage Februar Fitness Challenge macht dich fit für den Frühling und bietet dir jeden Tag eine andere Übung für zuhause.

Auf Renates Instagram Account  @bodybalancerenate gibt es täglich eine kurze Anleitung zu jeder Übung. Mehr dazu sowie eine ausfühliche Beschreibung findest du auch hier: https://bodybalance-renate.de/28-tage-februar-fitness-challenge/

Wir freuen uns sehr über die tolle Zusammenarbeit mit Renate und sagen von HERZEN DANKE!!

P.S. Renate trägt die K-Deer Disco Dot Legging 

Was zur Hölle ist normales Essverhalten?

Zu dieser Zeit des Jahres, wenn die guten Vorsätze noch halten, wenn Weihnachten vorbei, aber am Körper irgendwie immer noch da ist, hinterfragen wohl viele Menschen ihre Fitness, ihre Gewohnheiten und ihren Körper – schnell sind neue Lebens- und Essensregeln gefunden und Apps heruntergeladen.

Doch weißt du, was mich dabei zutiefst beunruhigt? Jede Regel, die dein Kopf aufgestellt hat, jeder Tipp aus dem Internet oder deiner besten Freundin, jeder Kalorienzähler am Handgelenk entfernt dich ein wenig mehr von dem echten Gefühl in dir. Und mit dem Kampf gegen deinen Körper, startest du gleichzeitig den Kampf gegen dein Zuhause, dein Gefährt, dein Partner hier auf Erden.

Zurück zu der Frage, was denn nun normales Essverhalten ist. Im Optimalfall ist normales Essen, dass du deine körperlichen Bedürfnisse befriedigst und dich danach körperlich UND psychisch pudelwohl fühlst, quasi Sättigung mit Genuss. Doch wie soll das funktionieren, wenn wir das Fühlen verlernen?

Bei jeder Form von gestörtem Essen treten die körperlichen Bedürfnisse in den Hintergrund und wir versuchen mit dem Essen emotionale, soziale Bedürfnisse zu befriedigen – Achtung – dicker, fetter Irrtum. Du kannst im Außen nichts finden, was dir im Innen verloren gegangen ist. Und auch das Betäuben von Angst, Unsicherheit und Frust funktioniert nur ganz kurzfristig und kommt doppelt heftig zurück.

Der erste Schritt ist also immer den physischen von dem psychischen Hunger unterscheiden zu lernen? Ist da gerade emotionale Leere oder Leere im Magen? Ist es der Wunsch nach Zuneigung oder wirklich Appetit auf Schokolade? Essen kann deine emotionalen Probleme niemals lösen.

Und DANACH denke gerne über die fünf Stufen von Hunger nach:

1- Leeregefühl im Magen

2 – Magengrummeln

3 – Unterzuckerung (Energieverlust, Müdigkeit, Konzentrationsproblem…)

4 – Hunger übergangen, du fühlst also nichts mehr und wenn du jetzt etwas isst, kippt es in den

5 – Heißhunger, schnell viel Essen

Was glaubst du, wann der beste Zeitpunkt ist, etwas zu essen? Ja, genau, in Stufe 1 oder 2. Alles andere wird zu einem Kreislauf aus extrem hungrig und überessen, aus Kontrolle und Kontrollverlust sein. Also mach dich auf den Weg zu einer Exkursion deiner Körperempfindungen, wie ein Forscher für deinen Körper und finde heraus, wann dieser Moment gekommen ist. Und was du dann Essen sollst? Dein Kopf hat sicher viele sehr sinnvoll Ideen. Doch lausche stattdessen mal nach innen. Ist es etwas Warmes oder Kaltes? Welche Konsistenz darf es haben? Welche Geschmacksrichtung?

Und wenn du jetzt glaubst, du würdest nur noch Schokolade und Eiscreme essen – weit gefehlt. Vielleicht haben deine emotionalen Bedürfnisse diese Idee oder deine Missgunst gegenüber deinem Körper, aber das echte Lauschen nach Innen geht weit darüber hinaus. Du fühlst sozusagen dahinter. Im tiefen Vertrauen zu der unendlichen Weisheit deines Körpers.

Dann ist da natürlich noch die Frage, wann der Moment ist, aufzuhören zu Essen. Du wirst ahnen, was ich dazu sage: die Antwort liegt innen. Auch das Sattgefühl hat drei Stufen:

1 – Der Magen ist angenehm gefüllt.

2 – Der Magen ist übervoll und drückt.

3 – Der Magen ist unangenehm überfüllt, Übelkeit, Aufstoßen, Sodbrennen und Bauchschmerzen.

Stufe eins ist offensichtlich ein hervorragender Moment, um die Gabel abzulegen. Achtsam und bewusst zu essen unterstützt den gesamten Prozess enorm.

Hört sich logisch an, oder? Ist es wirklich so simpel? Ja, ist es. Ist es einfach umzusetzen? Nein, überhaupt nicht. ABER es ist glasklar der Weg zurück zu einer tiefen, ehrlichen und bedingungslosen Partnerschaft zu deinem Körper.

Wenn du dich in diesem Artikel wiedergefunden hast und dir weitere Unterstützung zum Thema Essverhalten und Körperbild wünscht, bin ich gerne für dich da. Buche dein freies Gespräch mit mir unter www.beritkauffeldt.com/book.

Mit Liebe und Respekt.

Berit

Merry Christmas

Ihr Lieben!

Ein schwieriges Jahr geht zu Ende und wir alle können die außerordentlich ruhigen Tage sicherlich gut gebrauchen, um zu reflektieren und Kraft zu schöpfen für 2021.

Meine Botschafterinnen, Iris, Katja und ich möchten uns von ganzem Herzen für deine Unterstützung bedanken und hoffen, dass wir auch in Zukunft dein ‚HAPPINESS DELIVERER‘ sein können. Wir haben einen großen Relaunch vor uns und auch noch eine add-on Business-Idee, die ich gerade versuche in machbare Bahnen zu lenken… es bleibt also spannend und wenn uns 2020 eines gelehrt hat, dann ist es die Tatsache, dass man bereit sein muss neue Wege zu gehen.

In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.

Albert Camus

Mit Mut, Hoffnung und Zuversicht gehen wir dem neuen Jahr entgegen und wünschen Dir und deinen Liebsten von ganzem Herzen ein hyggeliges Weihnachtsfest und einen gesunden Start ins Neue Jahr!

Unsere Botschafterin Maren hat einen ganz besonderen Weihnachtsgruß gezaubert und diesem schließen wir uns voller Dankbarkeit an.

XOXO,
Deine Bee

 

What it takes to become a Super-Ager

Wir freuen uns sehr dir heute einen neuen Partner an unserer Seite vorstellen zu dürfen. Bee ist mit dem Co-Founder von Super-A, Wayne Lèal, schon seit vielen Jahren befreundet und nun Teil dieser Community sein zu dürfen ist ihr eine besondere Ehre.

Ann Fitzgerald, eín Team-Member von Super-A, hat für uns in einem ersten Blog-Post die Philosophie von ‚being a Super-Ager‘ zusammengefasst.

DANKE, liebe Ann!!

AGE IS JUST a number, and becoming a ‘Super-A’ (biologically younger than your actual age) is not just about being 40+.   Future proof your body now – you all know older friends, relatives, colleagues, and instructors who we aspire to be like when we are 40, 50, 60+.  You can see them a mile off – they stand tall and confident, lean, fit, and self-assured.

A Super-A has a positive attitude and a genuine desire to impart the knowledge they have gained through life experiences.  It’s easy to fall into a rut if you’re doing the same thing day in and day out.

By connecting to the Super-A Tribe you can play around with different instructors and exercise routines. Keeping exercise exciting makes it easier to stay on track with your goals because you will never get bored, so you can continue building strength and work your muscles; making changes, even small ones, to the routine to keep your muscles guessing.

Whether they sing, act, or dance, celebrities still manage to make fitness a priority in their busy schedules. Yet, the motivation to change our outlook and combat the ageing process requires discipline. It won’t hurt to get a little bit of gymspiration and advice from a Super-A who has ‘been there, done that’.

Sometimes it takes a little gymspiration to remind yourself that rock-hard abs are totally achievable. The Super-A Journal is a guide to help you grow into the best version of yourself.  It’s packed with lifestyle tips to help you become satisfied with your self-image in the clothes you wear and the way you carry yourself. You can feel good because you know you look good.

THE SUPER-A WAY

  1. Make time to work out

Weight loss is 75% about a healthy diet and 25% about exercise. With busy schedules, celebrities don’t always have the time to work out, but they improvise to squeeze in a session whenever they can.

  1. Do interval training

Maximise your results by opting for high-intensity circuits that are short in time but effective in boosting metabolism and toning muscles. They’re quick and torch fat by working your heart rate to its maximum. These workouts can even continue to burn calories after the session is over.

  1. Do a rounded workout

JUMPGA Yoga fitness is the best all-around cardio and resistance training program on Earth. It is great for aerobic fitness and resistance work – essential for building muscle.  It also connects your mind and body as you practice proper breathing techniques.

  1. Switch things up

It’s easy to fall into a rut if you’re doing the same routine day in and day out. Connect to the Super-A tribe so you can play around with different instructors and exercise routines. Keeping exercise exciting makes it easier to stay on track with your goals and never get bored of building strength and working your muscles. Change is always a good thing to keep you motivated

  1. Mindful Eating

Fuel your body with wholesome foods that will give you the energy that you need through the day. Try intermittent fasting, because nothing is off-limits. It creates a sustainable lifestyle that allows for balance, optimal health, and enjoyment.

Be proud to be you – unique, genuine, and in charge of your gymspiration.  As Bee says: “Live what you love, share what you like”. This is the motto of a Super-A.

Join the Super-A Tribe – please follow them on Facebook and Instagram, or go to supera.uk

Stay strong,
Ann

Zu dir finden, bei dir bleiben

Ich kenne kaum jemanden, der im Moment so richtig in seiner Mitte ist und einfach eine leichte, richtig gute Zeit hat – aber warte mal – wenn es uns allen gerade ähnlich geht, heißt das nicht auch, dass es vielleicht gerade zu dieser Zeit gehört etwas verwirrt und neben der Spur zu sein, dass es gar nicht unser eigener „Fehler“ ist? Und ist es nicht eh egal, wessen „Fehler“ es ist?

Jetzt gerade ist eine so gute Gelegenheit um uns wieder auf uns selbst zu besinnen – denn Chaos ist ein super Ausgangspunkt, um neues zu schaffen, um uns ehrlicher auszurichten. Chaos hat ganz viel Potenzial für Genialität und um das hervorzulocken brauchen wir Mut, jede Menge Mut, Mut einen Schritt zu machen und manchmal auch Mut, um zu springen, ohne zu wissen, wo denn eigentlich der Boden ist… und wir brauchen ein gutes Gefühl für uns selbst.

Und wie bekommen wir das? Ich behaupte es ist eine lebenslange Aufgabe, aber trotzdem gibt es einige Dinge, die mir täglich helfen.

1 – Immer wieder das Herz fragen: Und was denkst du darüber? Das Herz denken und den Kopf fühlen lassen. Was würde passieren, wenn du auf die Hinweise hören würdest, wenn du die unglaubliche Weisheit deines Körpers anerkennen würdest?

Menschsein bedeutet fühlen und das ist verdammt gut so, denn erst so wird es richtig lebenswert.

2 – Eine Morgenroutine und eine Abendroutine, die Stille beinhalten, Meditationen oder Yoga, Zeit nehmen zum Lauschen, zum Schreiben und Journaln. So simpel und so effektiv: das Handy erst danach einschalten bzw. davor ausschalten.

3 – Meine Gefühle in Bewegungen ausdrücken – vielleicht zu Musik, vielleicht ohne. Im Liegen, Vierfüßler-Stand oder Stehen, ganz egal. Dabei geht es eher darum mich bewegen zu lassen von dem was gerade zum Ausdruck kommen möchte als ein bestimmtes Ziel zu verfolgen – absolut heilsam.

Und dann kommt der schwierige Teil, der für den genauso viel Mut gebraucht wird, wie für das Voranschreiten in deine Herzensrichtung – nämlich das Loslassen. Die Frage ist eigentlich, wie anmutig, wie geschmeidig kannst du das Loslassen, was dir nicht mehr entspricht, was dich nicht mehr, oder vielleicht noch nie auf DEINEM Weg unterstützt hat? Kannst du die Faust öffnen, die Finger entspannen und dich an nichts und niemandem mehr festkrallen? Das zu dir kommen lassen, was für dich bestimmt ist? Darauf vertrauen, dass es dich findet, wenn du dein ehrlichstes, glücklichstes Leben lebst?

Halte den Kopf stolz gehoben und das Herz offen – du kannst jede Herausforderung meistern – gib den Widerstand auf und atme das Leben ein – du bist hierfür gemacht.

Licht und Liebe,

Berit

Hello Renate…

Wir freuen uns sehr dir heute unsere neue Botschafterin Renate vorstellen zu dürfen, die uns mit ihrer positiven Aura sofort begeistert hat. Renate wird uns mit Fitness-Videos und gesunder Ernährung auf unserem b+Channel unterstützen und so für noch mehr Abwechslung in unserer neuen ‚Work – and Workout – Reality‘ sorgen.

Ich bin Renate und freue mich sehr, dass ich ins Team der Botschafterinnen von Beeathletica gehören darf. Mein sportlicher Werdegang beginnt an der Grundschule als Turnerin. Mit 12 Jahren habe ich dann mit Basketball und Laufen begonnen und mit 16 Jahren habe ich das Fitnessstudio, vor allem die Workout – Kurse aller Art mit Musik, für mich entdeckt. Während meines BWL-Studiums habe ich meine Ausbildung zur Fitnesstrainerin absolviert und 2004 mit Kursen angefangen.

Als Diplom Betriebswirtin habe ich mich auf das Marketing spezialisiert und war nach dem Studium unter anderem bei ASICS Deutschland in Neuss angestellt. Die Krönung dieser tollen Zeit, in der ich unglaublich viele inspirierende Sportler kennenlernen durfte, war der Besuch der Olympischen Spiele in Peking. Dort durfte ich einige Athleten betreuen, unter anderem den Beach-Volleyballer Julius Brink, den Triathleten Jan Frodeno und die Handball- und Volleyball-Nationalmannschaften. Da ich jedoch schon immer sehr familienverbunden bin, zog ich 2008 wieder zurück nach Augsburg.

2019 habe ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht und bin Personaltrainerin geworden. In der Zwischenzeit habe ich mich noch zur Ernährungsberaterin und Beckenboden-Kursleiterin weitergebildet. Meine Arbeit dreht sich nun jeden Tag um Sport und Ernährung und ich bin sooo glücklich damit. Ich liebe es Menschen zu motivieren, sich mehr zu bewegen und sich gesünder zu ernähren.

Privat sorgen mein lieber Eheman und unsere beiden bezaubernden Töchter für mein Glück. Mein Mann Ingo Dumreicher unterstützt mich mit seiner Erfahrung aus vielen Jahren Selbständigkeit als Fotograf sowie seinen wundervollen Fotos und Videos auf meiner Webseite und meinen Social Media Kanälen.

Ich freue mich über deinen Besuch.

Instagram https://www.instagram.com/bodybalancerenate/

YouTube https://www.youtube.com/channel/UCcEbMT8bzTA0229z-Quzftw

Facebook https://www.facebook.com/bodybalancerenate

#roadtotokio202One

Wir freuen uns eine neue Botschafterin im beeTeam zu haben, die in den nächsten Monaten ihren Weg als Nationschwimmerin auf der #roadtotokio202One mit uns teilen wird. Kein einfacher, denn den Lebenstraum mal eben um ein Jahr verschieben zu müssen erfordert enorme Motivation, Passion und in diesen Zeiten immer wieder die Fähigkeit sich an neue Situationen anpassen zu müssen. Also: VIEL YOGA!!

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Hi, ich bin Nadine  🙂

Ich bin 26 Jahre alt, schwimme schon seit ich denken kann und arbeite momentan auf mein sportliches Karriere-Highlight und meinen Lebenstraum hin: einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen! Ich komme ursprünglich aus einem beschaulichen Dorf namens Grafenricht und wohne und trainiere momentan in Neckarsulm. Mein Weg hat mich über ein Sport-Stipendium in den USA in die deutsche Nationalmannschaft geführt, mit der ich in den letzten Jahren Deutschland an internationalen Wettkämpfen wie Europameisterschaften und Universiade (Welt Studenten Spiele) vertreten durfte. Corona hat auch mir und meinen Plänen einen kräftigen Strich durch die Rechnung gemacht, doch ich lasse mich nicht unterkriegen und kämpfe weiter für meinen Traum.

Photo: JoKleindl

 

Hier ein Einblick wie sich das so anfühlt… 

Als am Samstag, den 7. März, mein Wecker um 6 Uhr klingelte, stand ich mit einem Grinsen im Gesicht auf und das obwohl ich nun wirklich kein Morgenmensch bin. Dieser Tag war etwas Besonderes: Die harte Arbeit war getan und die direkte Vorbereitungsphase – was unter Schwimmern „Taper“ genannt und geliebt wird – war endlich hier. Noch genau drei Wochen bis zu meinem Wettkampf in Bergen, Norwegen, und somit auch bis zu meiner größten Chance, endlich meinen Lebenstraum zu erfüllen: einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Als Schwimmerin der deutschen Nationalmannschaft durfte ich schon an Europameisterschaften und Welt-Studenten Spielen (Universiade) teilnehmen und verpasste 2016 nur um 16 Hundertstelsekunden die Qualifikation für Olympia in Rio de Janeiro. Heute waren es noch genau 21 Tage bis ich hinter dem Startblock stehen und das Rennen meines Lebens abliefern dürfte. Und das war eindeutig ein Grund zum Grinsen. Ich war bereit – mehr als bereit. Die Vorbereitungen waren ideal gelaufen, meine Zeiten im Training wurden schneller und schneller und ich freute mich einfach nur, endlich „racen“ zu dürfen. Ich wusste, dass ich es schaffen konnte. Es fühlte sich so an, als müsse ich nur noch meine Fingerspitzen ausstrecken und ich wäre endlich da: am Höhepunkt meiner sportlichen Karriere.

Doch dann kam Corona – zuerst langsam und dann mit voller Gewalt.

Am Dienstag, den 10. März wurde das Bergen Swim Festival abgesagt. Einen Tag später auch mein Plan B, mein 2. Quali-Wettkampf, die Stockholm Open. Doch meine Zuversicht blieb bestehen, wenn auch etwas erzwungen. Es würde schon eine Lösung geben – vielleicht einen Wettkampf anderswo, vielleicht etwas später. Ich erlaubte mir schlicht und einfach nicht, anders zu denken – schließlich musste ich weiter trainieren, Olympia sollte ja noch wie geplant stattfinden. Auch als nach einigen Tagen unser Schwimmbad zuerst für die Öffentlichkeit und dann auch für uns Leistungsschwimmer geschlossen wurde drängte ich meine Gedanken und Zweifel in den hintersten Teil meines Kopfes. Gemeinsam mit denjenigen meiner Teamkameraden, die wie ich Teil der Nationalmannschaft sind – darunter auch mein langjähriger Freund, Fabian Schwingenschlögl – fuhr ich nach Heidelberg zum Olympia Stützpunkt, um dort weiter trainieren zu können. Doch meine Zweifel an der gesamten Situation wuchsen, mein Lebenstraum rückte immer mehr in den Hintergrund – schließlich handelte es sich dabei nun einmal doch nur um Sport. Es waren insgesamt nur ein paar Tage, an denen wir in Heidelberg am OSP trainierten, bevor auch dieser seine Türen für unvorhersehbare Zeit schloss.

Und dann die Nachricht: Olympia 2020 ist abgesagt. Wir hatten es alle erwartet, ja mittlerweile sogar erhofft, doch die endgültige Entscheidung zu hören war doch mehr als mein Kopf verarbeiten konnte. Ich fühlte mich taub. Kein Frust, keine Trauer, einfach nur Leere und Akzeptanz. „Okay, was soll‘s. Dann eben ein Jahr später,“ dachte ich mir. Doch, wie sich herausstellte, war das leichter gesagt als getan.

Meine Teamkollegen und ich hielten uns noch ein paar Tage „an Land“ fit: CrossFit, Krafttraining und hin und wieder ging ich sogar Laufen. Mein Arbeitgeber (ich arbeite neben meiner Schwimmkarriere Teilzeit als Assistenz der Geschäftsführung bei einer Firma in Stuttgart) verkündete Kurzarbeit. Die Tage flossen nur so dahin. Es passierte nichts. Es gab kein Ziel und keinen Plan mehr.

Mein Trainer beschloss, die Sommerpause vorzuziehen, da wir sowieso nicht richtig trainieren konnten, und so fuhr ich gemeinsam mit Fabian zu meinen Eltern nach Bayern zum „Sommerurlaub.“ Die Fahrt war bizarr: die Autobahnen geisterleer und unsere Stimmung fast schon angsterfüllt, da wir nicht sicher waren, ob unsere Reise gegen die Corona Verordnungen verstoß und somit illegal war. Doch wir schafften es ohne Probleme und so wie alles im Leben hatte diese absolut verrückte, traurige und frustrierende Situation doch auch etwas Gutes: Nach fünf Jahren USA Aufenthalt und zwei Jahren Wohnen im Nachbar-Bundesland konnte ich nun endlich wieder zwei Wochen „dahoam“ im kleinen, bayerischen Heimatdorf Grafenricht mit meinen Eltern und meinen zwei kleinen Schwestern verbringen. Wir spielten bestimmt die Hälfte aller Brettspiele, die es im Haus gab, (und das sind eine Menge!), gingen viel spazieren, schauten dutzende Filme und Serien und lachten als gäbe es kein Morgen. Ich verschwendete keinen einzigen Gedanken an Olympia, ans Schwimmen – ich genoss einfach nur die Zeit mit meinen Liebsten.

Nach den zwei Wochen ging es wieder zurück nach Neckarsulm und somit zurück in den Trainingsalltag, denn das Schwimmbad war für unser „Top Team“ wieder geöffnet. Die geschwommenen Kilometer wurden langsam immer mehr und die Einstellung wieder ernster. Es gab ein neues Ziel: Tokio 2021.

56. Internazionali di Nuoto Settecolli, Photo: NSU/JoKleindl

 

Doch ich fühlte mehr und mehr Unsicherheit. Ich hatte geplant, meine Karriere nach den Olympischen Spielen 2020 zu beenden, Richtung Heimat zu ziehen und voll ins Berufsleben einzusteigen. Genauso wie ich absolut kein Morgenmensch bin, sind auch Planänderungen überhaupt gar nicht mein Ding. Ich fing an mich das erste Mal in Monaten gedanklich wirklich mit der Situation auseinander zu setzen: War ich überhaupt bereit mein Leben um ein Jahr zu verschieben? Noch einmal alles für den Sport zu geben? Noch ein Jahr trainieren, ein Jahr tagtäglich im Wasser quälen, ein Jahr auf Vieles verzichten?

Nach ein paar Tagen voller harter Trainingseinheiten, aber auch glücklicher Momente mit meinen Teamkollegen, traf ich eine Entscheidung:
Ich liebe das Schwimmen noch immer und auch wenn es hart werden wird, ich bin bereit für meinen Traum zu kämpfen! #roadtotokio202One

Wünsch‘ mir Glück :)!

Nadine

Fair Fitness Fashion – Bee im Interview mit Totally Tabea

Ich hatte die Freude mit Tabea Ernst von ‚Totally Tabea‘ über nachhaltige Fitness- und Yogabekleidung plaudern zu können und bin sehr glücklich, das Interview auch auf unserem Blog veröffentlichen zu dürfen.


Die Nachfrage nach nachhaltiger Fitnessmode wächst. Das Angebot ebenso. Der Markt scheint fairer denn je. Aber ist das auch wirklich so? Was ist wirklich fair? Und wie erkenne ich “sustainable fashion”?

Ich habe ein Interview mit Bettina Beringer, der Gründerin von beeathletica.com, einem Independent-Online-Shop für Yogawear, geführt und spannende Insights erhalten:

Photo-Credit: Anna-Lena Ehlers

 

Momentan werben immer mehr Sportmarken damit, nachhaltig zu produzieren. Wie kann ich als Käufer – ohne lange über das Unternehmen zu recherchieren – erkennen, ob die Ware auch wirklich sustainable ist?

Grundsätzlich gilt es erst einmal zu definieren, was man überhaupt unter “nachhaltig” versteht. Ist es recyceltes Material oder ein Herstellungsprozess, der so umweltschonend wie möglich produziert? Oder meine ich damit wohlmöglich sogar die Vermeidung von unnötig langen Lieferwegen?

Ich meine, was nutzt es der Umwelt, wenn ein T-Shirt zwar aus Bio-Baumwolle ist, die aber 1x um die Welt geflogen wird, um billig verarbeitet zu werden und dann wieder zurück nach Europa kommt?!

Nachhaltigkeit lässt sich – um einmal zu deiner Frage zurückzukommen – für den Endverbraucher nicht so einfach erkennen. Vor allem nicht am Etikett. Und vor allem nicht in der Sportwelt. Hier dreht es sich meist nämlich nur um den Stoff und eben nicht um die Produktion und Co.

Heißt: In der Hose kann zwar stehen, dass es sich bei dem Stoff um recyceltes Polyester oder Polyamid plus Elasthan handelt, aber das sagt lange noch nichts darüber aus, wie oft der Stoff um die Welt geflogen wurde.

Das klingt ganz schön ernüchternd. Ich kann also gar nichts als Käuferin tun, um mir sicher zu sein, dass ich gerade nachhaltig shoppe?

Doch klar, du kannst etwas tun. Suche dir einen Lieblingsladen deines Vertrauens, checke einmal, wie Nachhaltigkeit hier definiert und gelebt wird und setze darauf, dass die Angaben stimmen.

Okay, dann würde ich jetzt gerne dich “auschecken” – schließlich ist dein Shop “beeathletica.com” ja mein Lieblingsladen. Einverstanden?

Klar, nur zu. Ich bin der Meinung, dass Transparenz das A und O ist, wenn es ums Thema Nachhaltigkeit geht.

Na dann mal los: Wenn du ein Label in deinen Shop aufnimmst, achtest du dann darauf, dass es fair ist? Welche sind deine Kriterien?

Auf FAIR achte ich IMMER, wobei fair für mich nicht ausschliesslich eco-friendly bedeutet. Fair meint, dass in dem Unternehmen faire Löhne gezahlt werden, ein respektvoller Umgang miteinander herrscht, die Lieferwege kurz sind und keine Massen produziert werden.

Ich kenne all meine Lieferanten persönlich und lasse mir genau erklären, wie und wo die Teile produziert werden. Selbstverständlich muss auch ich hier vertrauen, aber wenn das nicht gegeben ist, kann man ohnehin einpacken. Es gehört zu den Grundfesten des Lebens.

Welche Marken in deinem Shop würdest du – ohne mit der Wimper zu zucken – empfehlen?

ALLE. Als kleiner Independent-Shop bin ich in der glücklichen Lage, einkaufen zu können, was mir gefällt. Und ich kaufe wirklich nur das, was ich selbst auch tragen oder benutzen möchte. Das macht es auf eine ganz besondere Weise auch sehr einfach.

(Anmerkung von mir: Ich habe bei Bee das Münchner Label “Ambiletics” entdeckt, liebe es sehr und trage auf den Fotos auch ein Set der Marke. Alle Teile werden unter fairsten Bedingungen in Portugal produziert und sind zudem PETA-zertifiziert. Außerdem werden lediglich nachhaltige Materialien, wie recyceltes Polyester UND – was sehr selten ist – recyceltes Elasthan verwendet.)

Photo-Credit: Anna-Lena Ehlers

 

Hast du sonst noch einen Tipp, wie ich mich vor „Fakes“ schützen kann? Also vor Marken, die zwar damit werben, fair zu produzieren, im stillen Kämmerlein aber krumme Dinger drehen.

Wenn Nachhaltigkeit zu günstig ist, kann irgendetwas nicht stimmen. Der ganze Prozess ist wesentlich aufwendiger und mit viel mehr Hürden verbunden, was sich einfach im Preis widerspiegeln muss, wenn zudem faire Löhne gezahlt werden.

Du bist jetzt schon seit 9 Jahren in der Szene unterwegs, wie hast du die Veränderung wahrgenommen?

Ich habe eine ganze Reihe von Veränderungen erlebt. Die wohl größte ist sicherlich, dass es vor neun Jahren diesen unglaublichen Yoga- und Fitness-Boom in Deutschland noch gar nicht gab.

Ich begann also auch damit, klassische Sportbekleidung zu verkaufen, erkannte aber schnell den Trend aus den USA und brachte mit Onzie die ersten krass gemusterten Leggings nach Deutschland.

Das Thema Nachhaltigkeit hat sich erst in den letzten 4-5 Jahren so richtig entwickelt. Plötzlich wurden auch die Stoffhersteller wirklich innovativ und erforschten neue Wege des Recyclings. Damit konnten immer mehr Brands auch nachhaltige Teile anbieten und den Kunden eine größere Auswahl an Fair Fitness Fashion anbieten.

Was meinst du, ist der nächste große Trend?

Ich wünsche mir, dass der nächste Trend “buy less but better” sein wird. Vielleicht ein bisschen mehr auszugeben, aber Teile zu haben, die achtsam hergestellt wurden, zeitlos sind und nicht nach 2 Monaten ersetzt werden müssen, weil sie die Form oder Farbe verloren haben – das ist es, was diesen ganzen Nachhaltigkeits-Trend noch abrunden würde.

Beauty from Within.

Die Welt zwingt uns zur Makellosigkeit – wir müssen strahlen, glamourös sein, ständig gut gelaunt und voller Kraft. Und wir versuchen, den Erwartungen nachzukommen. Eine Zeit lang gelingt es uns auch zum Star Appeal, doch nichts ist von Dauer. Irgendwann streikt der Körper und kommt nicht mehr nach. Wir werden müde, krank, antriebslos. So sieht das schwarze
Szenario aus. Doch es kann auch anders sein.

Beauty von Innen schafft Abhilfe.
Das Wichtigste ist, auf seinen Körper und seine Wünsche zu achten – gutes Essen, Entspannung, glückliche Gedanken… Doch wer dafür keine Zeit hat und keinen Zauberstab gegen die Plagen der heutigen Welt, Toxine, verseuchte Böden, Dauerstress – dann kommt Nahrungsergänzung ins Spiel. Die neue Generation von Supplementen wurde nicht nur zum lifestylischen Must Have eines holistischen Gesundheitsbewusstseins, sondern auch einem selbstverständlichen Ansatz der täglichen Beauty Care. Mit den smarten Nahrungsergänzungsmitteln als Beauty Boostern kommt Schönheit bekanntlich von dort her, wo auch die Gesundheit ihren Ursprung nimmt, also aus dem Inneren.

Innovative Marktführer unter den Nichen Brands wie Adour & Kin, Ylumi, Grown und Supernova Living – um nur einige zu nennen, folgen einem wissenschaftlichen Anspruch, geprüfte Bio Qualität ohne unnötige Füllstoffe zu bieten. Ein ausgeklügelter Mix aus potenten aktiven und synergistisch wirkenden Zutaten der westlichen Phytoscience, Ayurweda und chinesischer Medizin, macht den wesentlichen Unterschied aus und setzt den Maßstab der Effektivität, um für eine gesunde Verdauung, besseren Schlaf, frische Ausstrahlung, Energie und Gelassenheit zu sorgen.

Photo-Credit: Ylumi

 

Tummy Love.
Der erste Schritt zu schöner Haut ist ein ausbalanciertes Verdauungssystem. Hochwertige Hautpflege folgt erst darauf. Der Darm ist nicht gerade glamourös, aber machtvoll. Ob es seine probiotische Diät ist, Drinks und Nahrungsergänzungen oder kosmetische Probiotik von außen – es ist der einzige vernünftige Weg, um Hautprobleme zu beseitigen. Im Darm sitzt das Immunsystem, dort wird die Kraft der Nährstoffe entfaltet, Hormone werden metabolisiert, pathogene Substanzen neutralisiert, Neurotransmitter produziert. Alles von der Hautoberfläche bis zur Stimmung, dem Energielevel, Blutzuckerstand und Gesundheit allgemein – alles hängt vom Darm ab. Was dem Darm an schlau gewählter Goodness hinzugefügt wird, kommt
dem ganzen Wesen zugute – es strahlt von innen heraus. Man könnte den Eindruck haben, dass jede gesundheitsbewusste Person sich dafür etwas Anderes an Superfoods und Präparaten in ihre Speisen und Getränke mischt. Doch weniger ist mehr. Tatsächlich, wählt man das Falsche an Bio Make Up, so ist es nicht nur teuer, sondern auch schädlich. Stattdessen gilt es sorgfältig abzuwägen, welcher Bereich wirklich einen Boost bedarf.

Adaptogene.
Eine breite Palette von Einsatzmöglichkeiten bieten die so genannten Adaptogene. Ihre Welt umfasst eine Vielfalt von Pflanzenstoffen, Superkräutern und Heilpilzen aus der ganzen Welt, die eines gemeinsam haben: Sie erweitern die Fähigkeiten der Körpers, mit Stress umzugehen – und das auf der mentalen, physischen und emotionalen Ebene. Stress berührt nahezu alle
körperlichen Prozesse, unsere die Verdauung, die Energie, unseren Schlaf, die Haut, die Stimmung, die Libido. Adaptogene regulieren die Ausschüttung des Stress Hormons Cortisol und balancieren unsere Widerstandskraft.

Adaptogene fördern die Selbstregulation, die allgemeine Resistenz gegenüber äußeren Stressoren. Ihren Namen verdanken sie ihrem Talent: sich bei schwierigen Bedingungen gegen zerstörerische Einflüsse zu wehren. Mit diesen Eigenschaften wappnen sie den Menschen, schützen vor Einflüssen der Umweltverschmutzung, der elektromagnetischen Strahlung, der
Toxinen, helfen in Stresssituationen und bei Müdigkeit, sogar chronischen Krankheiten, die meistens im Stress ihren Ursprung haben. Kein Wunder, dass sie in sämtlichen Kulturen seit Jahrhunderten geschätzt werden für ihre heilenden Talente, die Bedürfnisse des Körpers zu entdecken und alles zu tun, um sie zu erfüllen. Sie fördern ganzheitlich das gesamte System
Sie sind wenn richtig eingenommen sicher und haben eine ausgleichende Wirkung auf die so genannte HHN Achse (Hypothalamus-Hypophyse-Nebennieren). Es geht hier um einen sensiblen Tanz des Gehirns und der Hormone, der sich zwischen Gehirn-Nebennieren, Gehirn-Schilddrüse sowie Gehirn und den Gonaden abspielt. Wir benötigen all diese Kommunikationssysteme in bester Zusammenarbeit, damit unser Körper gesund ist, vor allem für gute Laune, einen fitten Stoffwechsel, Kraft, das Immunsystem und sexuelle Lust. Wenn eine der Achsen nicht ausbalanciert ist, kommt es zu hormonellen Problemen wie Adrenal fatigue also Nebennierenschwäche oder Schilddrüsenproblemen etc. Niemand will das.

Wie die Farben eines Regenbogens sind manche der Adaptogene stärker, wenn solo eingesetzt, und manche spielen sich  bestens in komplexe Harmonien ein. In Pulverform verfügbar, kann man sie bestens dem Morgenkaffee beifügen, als Tonic einnehmen oder in Smoothies – unser Supernova Living Protein – einrühren. Sie können jedenfalls wahrhaftig unser Leben verändern. Wahre Wunder der Natur!

Zu den bekanntesten gehören:

Ashwaganda – ist das führende Adaptogen in der indischen und chinesichen Tradition und eine Pflanze mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Ashwagandha wächst unter sehr schwierigen Bedingungen, so ist sie besonders stark und widerstandsfähig – und als Adaptogen besonders wirksam. Sie optimiert förmlich die ganzheitliche Gesundheit, stärkt Herz und Kreislaufsystem,
schützt vor Stress, fördert das emotionale und hormonelle Gleichgewicht und sorgt für allgemein gutes Befinden. Sie wird besonders empfohlen bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion, Insulinresistenz oder auch Schlaflosigkeit.

Schisandra – Die ersten Aufzeichnungen über die besonderen Fähigkeiten von Schisandra in der Chinesischen Medizin sind über 2000 Jahre alt. Dort wurde Schisandra angewendet, um den Körper zu entgiften, zu revitalisieren und zu verjüngen. Der Name hat die Bedeutung der „Frucht der fünf Geschmacksrichtungen“. Die Chinesen glauben, dass hier alle Geschmacksrichtungen vereint werden: süß, sauer, salzig, bitter und scharf. Schisandra entstresst und schützt die Zellen von oxidativer Schädigung.

Maca – der Peruanische Ginseng, kommt ursprünglich aus Peru, wo es verwendet wird, um die Libido zu stärken, die Fruchtbarkeit, Energie und Leistungsfähigkeit zu steigern. Maca ist reich an Vitamin C und B6, voller Ballaststoffe, Eisen, Calcium und Kalium, es enthält Polyphenole und Flavonoide. Es besänftigt bei Unruhezuständen, gibt Kraft – physisch und psychisch.

Reishi – bekannt im Fernen Osten auch als der Pilz der Unsterblichkeit oder der Pilz der geistigen Kraft. Er soll uns ewige Jugend bescheren und den Organismus auf jeder Ebene tonisieren und balancieren. Der Körper wird somit fit gemacht, sich selbst zu helfen – beim Stress, Infektionen und bei sämtlichen schwierigen Bedingungen. Die Mönche glauben an seine, das Nervenkostüm harmonisierende Kraft und die Fähigkeit, einen starken Willen zu fördern.

Shatavari – Shatavari wächst in Indien, Sri Lanka und dem Himalaya. Sie spielt eine wichtige Rolle im traditionellen Ayurveda, wo sie angewendet wird, um das weibliche hormonelle Gleichgewicht zu fördern, Vitalität und Langlebigkeit. Sie wirkt als ein
Aphrodisiakum und stärkt weibliche sexuelle Energie, so auch der Name „die Hundert Männer hat“. Shatavari ist reich an Antioxidantien.

Ginseng – populär in der ganzen Welt. Soll den Stoffwechsel regulieren, energetisieren, vitalisieren, die geistige Kraft fördern sowie die Libido bei Mann und Frau.

Astralagus – bekannt aus der chinesischen Medizin als wertvolles Stress-Antidotum.

Rhodiola – hilft beim emotionalen Stress, Ermüdung und Erschöpfung. Hilft bei Schlafproblemen und sorgt für good vibes.

Tulsi – das asiatische Basilikum, bekannt als „die Königen der Kräuter“ und geschätzt als eines der stärksten Adaptogene. In Indien wird sie geehrt für ihre Familien schützenden und Glück bringenden Kräfte.

Triphala – besonders in Indien seit 2000 Jahren angewendet zur universellen Stärkung der Gesundheit. Triphala bedeutet drei Früchte und besteht aus Amla, Bibhitaki und Haritaki. Sie stärkt die Verdauung und schützt den Darm, fördert einen gesunden Blutzuckerwert, verjüngt und entgiftet.

Mucuna pruriens – stärkt und tonisiert ganzheitlich. Reich an L-DOPA reguliert es die Dopamin Produktion. Fördert Fruchtbarkeit.

Moringa oleifera – kommt aus Nordindien, wird heute weit verbreitet angebaut in den tropischen und subtropischen Regionen in Asien, Afrika und Südamerika. Moringa enthält viel Vitamin A, C, B6, B2 sowie Eiweiß, Eisen, Magnesium und Antioxidantien. Sie sorgt für einen gesunden Blutzuckerwert.

Gotu Kola – bessert Konzentrationsfähigkeit und die kognitive Fitness.

Happiness is the Key to Beauty.

Die kognitive Fitness ist die Beauty der Gedanken.
Denken wir doch an all die Flut der visuellen, auditiven und überhaupt sensorischen Informationen, die uns wie eine Lawine täglich überkommt und der wir standzuhalten haben. Angefangen beim TV und Radio als ständige Lautkulisse im Hintergrund,
über das klingende Handy, künstliches Licht oder Chemie geladene Lufterfrischer bis hin zu elektromagnetischen Wellen – unser Hirn wird permanent gepierct, ob er will oder nicht und er hat all das zu organisieren und uns dabei auch noch aufrecht halten.
Und obwohl das menschliche Gehirn über immense Talente und Kapazitäten verfügt, das moderne Leben kreiert einen dermaßen riesigen sinnlichen Overload, dass man sich nicht mehr wundern muss, dass wir im Burnout landen, mit Panik Attacken reagieren, Stimmungsschwankungen, Depressionen, ADHS, Fibromyalgie oder chronischer Ermüdung.

Die Fähigkeit des Gehirns, dann zu funktionieren und neue neuronale Verbindungen herzustellen ist dann der Schlüssel zum Glück, zu seiner Gesundheit und einem langen Leben.
Daher, bevor wir uns freiwillig in einer Dunkelkammer absperren, um all dem Übel zu entkommen, ist es ratsam zu wissen, dass es wissenschaftlich geprüfte Mittel gibt, um die kognitiven Funktionen im Stress zu unterstützen. Tatsächlich, wenn richtig kombiniert und in der korrekten Dosis, entsprechende Nährstoffe können die Leistung komplett verändern.
Nootropika.

Nootropika sind natürliche Substanzen, die uns nicht mit den bekannten Nebenwirkungen von Medikamenten schädigen können. Sie sind nicht verschreibungspflichtig, enthalten Vitamine, Kräuter und spezielle natürlichen Inhaltstoffe für den optimalen kognitiven Boost. Sie wirken anders, eher indem sie die Durchblutung fördern oder den Sauerstoffgehalt, stärken
langfristig und schützen.

Dazu gehören zum Bsp. : (viele enthalten in den Elixieren von GROWN):
Bacopa Monnieri, die Schlaflosigkeit und Angstzustände reduziert, das Gedächtnis fördert, die Konzentration verbessert und auch vor Schlaganfällen schützen kann. Lion’s Mane regeneriert das Gehirn, reduziert Entzündungsprozesse, wirkt antikarzinogen und sorgt für gute Stimmung. Ginkgo Biloba stärkt das Gedächtnis und schützt vor oxidativem Stress.

Die natürliche Aminosäure Tryptophan macht müde und hilft, einzuschlafen. Eine weitere – L-Theanine – entspannt und regeneriert die neuronalen Prozesse.

Die spezifischen Haut Booster, Fitness und Beauty sind eng verknüpft, Du bist, was Du isst. So ist Collagen (neben Hyaluron und Vitamin C) eine aktuelle HeroZutat der innerlichen Beauty Pflege. Collagen, bekannt als verantwortlich für Mobilität und die Gesundheit der Gelenke kann
aber so viel mehr. Es wird in unserem Körper produziert und hält ihn förmlich zusammen. Unsere Knochen, Gelenke, das Bindegewebe, und sogar Haare, Nägel und Haut bestehen aus Kollagen. Wenn wir noch keine 30 sind, vollkommen gesund und fähig, nötige Mengen an Kollagen herzustellen ist alles gut. Leider ändert sich diese Kapazität mit zunehmendem Alter,
um dann gegen 40 drastisch abzufallen. Mit etwa 65 verfügt unser Körper nur noch über die Hälfte des Kollagens aus der Jugend. Das bedeutet: Leaky Gut, Haarverlust, Falten, Gewichtszunahme, Gelenkschmerzen, brüchige Knochen.

Die sonnige Seite des Themas: Kollagen, wenn innerlich hinzugeführt kann wunderbar die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut reparieren (Leaky Gut). Die Zellen im Darm lieben es förmlich, denn das Kollagen beseitigt Schäden, die durch Gluten, Entzündungen usw. entstanden sind. Eine phantastische Chance, um Allergien und sogar autoimmune Probleme wie Hashimoto loszuwerden.

Kollagen stärkt Haut, Haare und Nägel. Denn sie alle sind aus Kollagen gemacht. Warum fallen Haare nach 40 verstärkt, warum bekommen wir Falten und brüchige Nägel? Eben weil die Kollagenproduktion nachlässt Kollagen hilft, das ideale Gewicht zu halten. Das ist die geheime Kraft der Kollagen Supplementation, kaum jemand weiß es. Zudem beruhigt Kollagen das Gemüt, reguliert den Cortisol-Pegel (hier wird Fett gespeichert), sorgt für einen besseren Schlaf.

PC: Adour & Kin

 

Es unterstützt gesunde Blutzuckerwerte, wodurch das Insulin balanciert wird, auch die Hunger und Appetit Hormone. Das Thema Beauty von Innen ist nahezu nicht auszuschöpfen. Für die Gesundheit und damit auch Schönheit von innen ist nie nur ein Mikronährstoff ausreichend – gemeinsam sind sie stark. Ein gesundes Hirn ist der Garant für eine zufriedene Gelassenheit und fittes Regenerationsvermögen. Ein gesunder Darm ist das Zentrum aller Gesundheit und körperlichen Performance. Beides sorgt für Widerstandskraft und Happiness, und innere
Harmonie und Leichtigkeit sind bekanntlich das beste Jungbrunnen und Beauty Ritual.

 

In diesem Sinne, happy Snacking