Introducing: P.F. Candle Co

Dein Wellbe(e)ing ist unsere Herzensangelegenheit und wir finden dazu gehört auch ein #Hyggehome. Mit Raumdüften lässt sich unsere positiv Stimmung beeinflussen und jede Wohnung in einen Wohlfühlort verwandeln.

 

 

Wir (Bee ist raumduft-crazy) haben lange nach einer Marke gesucht, deren Mission, Duftnoten und Look zu uns passen und mit P.F. Candle Co nun glücklicherweise einen Traumpartner gefunden, wo auch unsere männlichen Lebenspartner nicht gleich schreien „ahhh… das riecht viiieeel zu süss“ ;).

 

 

P.F. Candle Co ist mittlerweile in Los Angeles ansässig und wurde 2008 von der Amerikanerin Kristen Pumphrey in Austin, Texas gegründet, nachdem sie in der Rezession ihren Job verloren hatte. Heute beschäftigt sie 43 Mitarbeiter, die in liebevoller Handarbeit Duftkerzen, Diffusor und Raumparfum fertigen.

 

 

Die Signature-Linie wird nur in Amber-Glas abgefüllt, was der Marke ihren unverwechselbaren #urbancool #vintage #hygge Look verleiht.

 

Wir lieben, dass die Gläser nach Gebrauch wunderbar wiederverwendet werden können und als Blumentöpfe, Kosmetikdöschen oder Vasen ein zweites Leben im Haushalt finden.

Oilspiration: DIE YOGA KOLLEKTION

Fall in love with taking care of yourself.
Fall in love with the path of deep healing.
Fall in love with becoming the best version of yourself
but with patience, with compassion and respect to your own journey.
– s.mcnutt

 

Wenn wir Yoga praktizieren, verändern sich unsere Zellen. Wir selbst verändern uns. Da gibt es das DU vor deiner Praxis und das DU nach deiner Praxis. Das kann neben Yoga auch die Meditationspraxis, Tanzen, Singen oder oder sein…

Auch wenn wir ätherische Öle verwenden, verändern sich unsere Zellen. Da ist das DU bevor du ein Öl verwendet, und das DU nachdem du ein Öl verwendet hast!

Mit großer Freude möchte ich euch heute D I E  Y O G A K O L L E K T I O N vorstellen! Zusammen mit der New Yorker Yogalehrerin Elena Brower hat DoTERRA diese drei Ölmischungen entwickelt, die die Yogapraxis wunderbar vertiefen können:

A N C H O R
ist für den Beginn der Praxis gedacht, mit einem Duft, der dir hilft, in deinem Körper und deinem Sitz zu landen.

Enthalten sind: *Lavendel, Cedarwood, Weihrauch, Sandelholz, Patchouli*

A L I G N 
Diese florale Duftmischung bestehend aus *Bergamot, Coriander, Marjoram, Peppermint, Geranium, Basil, Rose & Jasmin* bringt während der Praxis alles in dir in Harmonie.

A R I S E
Mein Favorit! Eine erhebende Mischung aus *Lemon & Grapefruit Peel, Siberische Tanne, Osmanthus und Melisse*, die zum Ende der Praxis dein Herz einlädt sich noch mehr zu öffnen…

Du kannst diese drei Öle ganz wunderbar für deine eigene Yogapraxis nutzen und dich von ihnen unterstützen lassen.

Mehr Informationen zu den hochwertigen Ölen von doTERRA findest du HIER: https://marenbrand.de/doterra/

Bei Fragen zu diesen Ölen melde dich gerne bei: yoga@marenbrand.de

In diesem Sinne: „Keep calm and breathe essential oils.“

Fotocredit: Bianca Lingner, Bielefeld

No retreat, no meat!

Jiva-was? Jivamukti! Das ist Sanskrit („Yoga-Sprache“) und lässt sich unterteilen in Jiva = individuelle Seele und mukti = Erlösung. Ich bin jetzt also eine Yogalehrerin, die auf Erlösung ihrer Seele während ihres noch jungen Lebens hofft. Schöner gesagt: mein Weg zur Erleuchtung durch Mitgefühl allen Lebewesen gegenüber. Die letzten vier Wochen waren eine sehr intensive Zeit. Denn: Ein 300h Teacher Training ist kein Retreat. Das sage ich nur so deutlich, weil ich in den letzten vier Wochen fast täglich gefragt wurde, wie denn mein Retreat so sei. Ja, ich war jeden Tag mindestens 2x im Meer und die Location ist natürlich ein Traum. ABER so ein Erleuchtungs-Training ist schon ein holpriger Weg, bis man am Ende den Lichtschalter findet. Die zweite Frage, die ich mindestens genau so oft gestellt bekommen habe, ist, warum ich denn noch eine Ausbildung mache – ich sei doch schon Yogalehrerin. Dazu kann ich genau zwei Dinge sagen: 1. zum Glück bin ich schon Yogalehrerin und 2. COSTA RICA.

Ich erinnere mich an meine erste Yogaausbildung (ist ja auch noch nicht wirklich lange her) und das Gefühl von Überforderung. Denn, ja, ich bin vorher zum Yoga gegangen. Manchmal 1x, manchmal 2x die Woche … aber was wusste ich, wer Patanjali ist oder was ein Agonist und ein Antagonist ist … Ich konnte keinen Kopfstand, geschweige denn, ihn für 50 Atemzüge halten und fand die Gruppe für meine Bedürfnisse (am Anfang) auch zu groß.

Trotzdem war auch das Training wahnsinnig intensiv (https://www.poweryogagermany.de/teacher-training/information/), ich fand es super und habe sehr viel gelernt – nicht nur über Patanjali (bevor Ihr es extra googelt: ein indischer Gelehrter und Verfasser des Yoga Sutra). Und genau dieses Training hat mich so gut auf das Jivamukti Training vorbereitet. Denn das alles zum ersten Mal zu erleben und dann auch noch auf Englisch … puh. Ich bin also sehr froh über meine erste Ausbildung für die zweite.

Warum nun Jivamukti? Jivamukti habe ich in Berlin kennengelernt. Ich habe ein Wochenende mit Rima und Moritz verbracht und die beiden haben es geschafft, mein Herz nochmal ganz anders für Yoga zu öffnen und so viele Samen gesät, dass ich mehr wissen, mehr singen, mehr machen wollte … als nur 50 Atemzüge im Kopfstand zu stehen.

Jetzt, vier Wochen und ein Zertifikat weiter, stellt sich raus, dass ich noch immer keine 50 Atemzüge im Kopfstand stehen kann (hey … 35 sind auch schon lang), aber ich bin ein wenig weiser. Und ich glaube die nötige Entspanntheit während des ganzen Trainings hatte ich nur, weil ich eben schon eine Ausbildung genossen habe. Äh … also entspannt trifft es vielleicht nicht ganz … jedenfalls nicht, wenn es um die ganzen Prüfungen ging. Aber wer weiß, wie schlimm das ohne eine andere Ausbildung und den ersten Lerneffekt gewesen wäre.

Dieses Training war eine wirkliche (weitere) Transformation und ich habe es genossen, mich vier Wochen so intensiv nur mit Yoga und mir selbst zu beschäftigen. Klar, wusste ich einiges durch meine erste Ausbildung schon – aber Ihr wisst ja selbst wie es mit Dingen ist, die man nicht täglich nutzt … und ob ich schon mal gelernt hatte, wie die Vayus durch meinen Körper strömen, weiß ich nicht mal mehr.

Was auch geholfen hat, war dieser magische Ort hier in Costa Rica. Das Blue Spirit in Nosara (https://bluespiritcostarica.com) liegt an einem herrlichen Pazifikstrand, die Natur ist der Wahnsinn und die Farb- und Tiervielfalt hier ein Traum. Dazu kam, dass das liebevolle Personal so gut für uns gesorgt hat, dass ich mich wirklich nur um meine Ausbildung kümmern musste. Wir wurden rund um die Uhr mit leckerem, veganem Essen versorgt, mein Zimmer war wie von Geisterhand immer sauber und bei Fragen war auch immer jemand da für eine Antwort. Es ist ein wirklich herrlicher Ort für eine spirituelle Transformation; die Leute sind nicht nur herzlich und hilfsbereit 24/7 – das ganze Zentrum ist nachhaltig und super durchdacht und passt somit super zu Jivamukti.

Meine Lehrer vor Ort (fünf und für eine paar Tage kam auch Rima vorbei) waren alle ebenfalls rund um die Uhr für uns da und so voller Wissen, dass es fast (!) nicht gestört hat, stundenlang auf dem Boden zu sitzen und mein Notizbuch vollzuschreiben. Die Tage waren straff getaktet. Ich bin morgens zwischen fünf und halb sechs zum Strand gegangen: Schwimmen und Magic 10 (zehn Yoga Übungen, die Dich fit für den Tag machen – oder aufwärmen für die intensivere Yogapraxis im Anschluss – manchmal aber auch nur die 10 Minuten, die man am Tag für Yoga hat – wenn man gerade kein Training macht) waren ein super Start in den Tag. Danach Frühstück (oder noch Hausaufgaben) und hoch ins Shala für Meditation, Chanten eines Sutras, darüber sprechen und danach weiter mit einer Asana-Praxis. Kurze Pause, zweiter Theorieteil. Mittags oft Mentoren-Treffen oder Kleingruppen. Dann Mittagessen, wenn es passt, nochmal kurz ins Meer. Nachmittags auch wieder Vorlesung oder aber z.B. Assists oder Unterrichten üben. Zum Sonnenuntergang und vor dem Abendessen hab ich es noch immer einmal ins Meer geschafft. Und nach dem Abendessen war es eine Mischung aus Hausaufgaben machen und lernen, bevor es um acht mit dem Satsang weiterging. Der fing mit Singen und einer Meditation an, danach Fragerunden, Kirtan und/oder Filme. Damit meine ich natürlich keine Blockbuster, sondern eher Aufklärungsfilme über Tierhaltung etc. Aber 1x hat uns Doug, auf speziellen Wunsch einer gewissen Schülerin sogar Popcorn besorgt!

Das klingt hart – und so gar nicht nach einem Retreat – und war es teilweise auch. Meine Schulter hat genervt, mein Rücken gezwickt, ich war ein paar Tage mit einer Erkältung beschäftigt und weil ich immer zum Sonnenaufgang im Meer sein wollte, war ich nicht selten müde. Aber so, wie es sich Sharon und David (Gründer von Jivamukti) ausgedacht und zusammen mit anderen Lehrern immer weiter entwickelt haben, macht das Training wirklich Sinn und ist super aufgebaut. Auch nach diesem Training hab ich nicht das Gefühl alles zu wissen … aber Moritz, Emma und Co. haben viele weitere Samen gesät, die sich jetzt hoffentlich weiter und weiter entfalten.

Die nächste Stufe auf Jivamukti bezogen, wäre das 500h Apprenticeship (Spoiler?). Aber jetzt reise ich erstmal weiter durch die Welt und dann sehen wir weiter.

Dieser Beitrag ist keine Werbung oder ein Vergleich mit anderen Ausbildungen. Ich werde nicht dafür bezahlt, sondern wollte Euch einfach nur meine persönliche Erfahrung schildern, falls Ihr Euch für Jivamukti oder eine andere Yogalehrer-Ausbildung interessiert. Jivamukti basiert auf 5 Säulen: Ahimsa, Bhakti, Nada, Dhyana und Shastra. Kurze Erläuterung im nächsten Absatz. Du musst immer noch nicht googeln. Diese fünf Säulen erklären eigentlich alles, was man über Jivamukti wissen muss, um zu entscheiden, ob es der Weg für einen selbst sein kann. Denn Yoga ist nicht nur die Zeit auf Deiner Matte, der Kopfstand oder die Savasana-Massage am Ende – man lernt, ein mitfühlenderes Leben in Harmonie zu führen – mit sich selbst, aber auch mit allen anderen Lebewesen und dem ganzen Planeten.

Grob erklärt steht Ahimsa für Gewaltlosigkeit und zwar allen Lebewesen gegenüber. Veganismus ist also ein riesen Thema und das wurde uns nicht gerade sanft beigebracht, muss ich sagen (ich sag nur EARTHLINGS). Auch wenn ich nach dieser Zeit keine Veganerin bin (obwohl das Essen vor Ort soooo lecker war, dass ich es wohl als Einzige geschafft habe, trotz intensiver Praxis jeden Tag, zuzunehmen), hat es mich auf einige Punkte aufmerksam gemacht, die ich nun versuche umzusetzen. Aber – und da mag es andere Meinungen geben – ohne Druck. Wie Sharon sagt „do better than your best and let God do the rest“.

Das bringt uns zur zweiten Säule: Bhakti: Hingabe zu Gott. Das zweite große Thema bei Jivamukti. Aber auch hier: was oder wer auch immer Dein Gott ist, bleibt natürlich Deine Entscheidung. Es geht um die Hingabe zum Göttlichen – ohne dass es darauf ankommt, welche Art von Gott es für Dich ist. Es geht einfach darum, dass Du diese Hingabe und auch Demut eben für etwas Höheres als Dein eigenes Ego empfindest.

Die dritte Säule ist Nada – was für Klang steht. Also Musik. Und das war es wohl auch, was mich an meinem Wochenende damals in Berlin so berührt hat: das Chanten. Musik, Klang berührt mich auf einem ganz anderen Level und hilft mir, nach innen zu hören. Ich glaube, es gab während des Trainings niemanden von uns, der nicht mindestens 1x Tränen in den Augen hatte.

Eine weitere Säule ist Shastra und hier kommt Patanjali wieder ins Spiel. Denn Shastra steht für Yoga Schriften und das Studieren eben dieser. Da gibt es neben Patanjali noch die Bhagavad Gita (ein in Versen aufgeschriebenes Zwiegespräch zwischen Krishna und seinem Schüler Arjuna), die Upanishaden (mystische Schriften des Hinduismus) oder die Hatha Yoga Pradipika (der wohl wichtigste Text über Hatha Yoga) – um einige Wörter in den Raum zu werfen. Außerdem gehört auch Sanskrit dazu, was, während der Lecture mit Manorama dazu führte, dass ich mich in die Grundschule versetzt gefühlt habe, weil ich die Sanksrit-Buchstaben wie eine neue Schrift gelernt habe.

Die letzte Säule ist Dhyana: Meditation. Das Innehalten und das Still sein, was ich hier nochmal ganz anders kennengelernt habe. Auch, weil es abends, müde vom langen Tag, oft eine Herausforderung für mich war, während der Meditation nicht einzuschlafen. 😉

 

All diese Säulen sind nicht nur die Grundlagen von Jivamukti, sondern auch Teil jeder Jivamukti Stunde. Außerdem sind Sharon und David überzeugte Veganer und auch Tierschützer und es mag hart sein, auf diese Missstände hingewiesen zu werden (ich sag nochmal: Earthlings) … aber beiden ist es ein großes Anliegen, im Unterricht und auch außerhalb des Studios darauf aufmerksam zu machen. Wie Jivamukti-Lehrer das umsetzen und integrieren (in ihren Klassen und ihr eigenes Leben) ist so unterschiedlich wie es Schüler gibt. Und das ist genau richtig so. Mich spricht besonders der spirituelle und zuweilen auch mystische Ansatz an, die ganze Philosophie und natürlich die Musik – also so viel mehr als 50 Atemzüge im Kopfstand.

Wenn Du Fragen zu dieser Ausbildung hast (https://jivamuktiyoga.com/teachertraining/300-hr-certification/), meld Dich jederzeit sehr gern bei mir – WLAN gibt es auch in Mexiko, wo ich jetzt erstmal bin.

Be kind – always.

Bessima

Fit mit Vera – Dieses Fullbody Workout musst du unbedingt ausprobieren

Heute habe ich wieder ein neues Workout im Gepäck. Es handelt sich dabei um ein Kraft Workout für den ganzen Körper.

Ich freue mich, wenn du das Workout oder möglicherweise auch nur einzelne Übungen ausprobierst, denn Krafttraining ist eine irrsinnige Bereicherung für unser Leben und gerade auch für uns Frauen eine großartige Kraftquelle.
Also – lass uns loslegen!

Fokus auf eine korrekte Übungsausführung

Das Wichtigste wie immer zuerst, besonders wenn man mit Gewichten trainiert: Eine saubere Ausführung ist wirklich unerlässlich. Im Zweifelsfall absolviere daher lieber weniger Wiederholungen und/oder Sätze, wähle weniger Zusatzgewicht, aber mach dafür die Übungen dafür wirklich sauber und konzentriert. Wir wollen schließlich stärker werden und uns nicht verletzen. Und was helfen uns viele halbherzige Wiederholungen, wenn wir stattdessen ein paar wirklich saubere und effektive haben können? Eben!

Wärm dich vor dem Workout bitte kurz auf, ob mit Tanzen, Seilspringen, Hampelmännern oder am Minitrampolin und beweg kurz alle großen Gelenke durch. Eine Anleitung von mir für eine einfache Gelenksmobilisation findest du hier 😉 Ich empfehle diese Art des Aufwärmens vor jedem Training, es dauert nicht lang, aber es tut gut und ist eine essentielle Vorbereitung für jedes Workout plus wirklich sinnvoll zur Gesunderhaltung unserer Gelenke.


Zum Ablauf

Wir kombinieren bei diesem Workout immer zwei Übungen. D.h. wir starten mit Übung A und gehen dann direkt ohne Pause zu B über. Danach folgt eine kurze Pause von 30‘‘, sofern du diese brauchst. A und B wechseln sich drei Mal ab.

Im Anschluss gibt es eine 60‘‘ Pause, bevor wir zu C und D übergehen und hier gleich verfahren wie bei dem ersten Übungsduo. Danach folgen im selben Schema E und F.

Die Wiederholungszahlen findest du bei der jeweiligen Übung. Wähle das jeweilige Zusatzgewicht so, dass du die Wiederholungszahl der Übung schafft, es aber durchaus anstrengend ist und nicht viele weitere Wiederholungen möglich wären.

Anfängerinnen können erstmals auch mit 1 bis 2 Sätzen statt den 3 Sätzen startenFortgeschrittene können dagegen gerne auch auf  4 Sätze erhöhen.

Fullbody Workout – Die Übungen

A – Einarmiges Rudern an der Hantelbank (12-15 Wiederholungen)

Hab keine Angst vor Übungen mit Zusatzgewicht oder der Frage, wieviel Gewicht du verwenden solltest. Spiel dich und probiere es einfach aus. Bei dieser Übung machen wir hauptsächlich eines: Wir strecken und beugen unseren Arm, während wir uns mit dem anderen Arm und Knie abstützen. Wenn wir den Arm beugen und heranziehen, ziehen wir das Gewicht in Richtung unserer Hüfte, ohne mit dem Gewicht dagegen zu stoßen.In der ersten Runde macht es Sinn etwas weniger Gewicht zu verwenden, um warm zu werden und die persönliche Tagesform zu eruieren, welche auch im Verlauf unseres Zyklus‘ variieren kann. In den Runden 2 und 3 (oder auch 4) kannst du dann mehr Gewicht verwenden, wenn du das möchtest. Wähle so viel, dass 12-15 saubere Wiederholungen gerade so möglich sind und nicht locker auch 25 oder 30 damit gingen.

 

B – Goblet Squat mit einer Kurzhantel oder Kettlebell (10-12 Wiederholungen)Wir halten eine Kurzhantel oder eine Kettlebell mit unseren Händen wie einen Kelch (Goblet) vor unserem Körper. Das Zusatzgewicht berührt immer unseren Oberkörper, in etwa auf Höhe des Brustbeins. In dieser Haltung kommen wir in eine tiefe Kniebeuge und wieder zurück in den Stand, die Knie gehen dabei NICHT nach Innen (= keine X-Beinstellung).

Arbeite bei dieser Übung bewusst mit der Kraft deines Gesäßes, v.a. wenn du den tiefsten Punkt der Kniebeuge erreicht hast, heißt es: Gesäßmuskeln aktivieren und ganz bewusst anspannen, um mit ihrer Hilfe wieder hoch zu kommen.

Wähle auch hier für die erste Runde weniger Gewicht und steigere dich dafür in den nächsten Runden.

C – Hip Thrust mit Langhantel oder alternativ auch Kettlebell (12-15 Wh.)

Falls keine Langhantel verfügbar ist, kannst du für diese Übung auch eine Kettlebell oder eine schwere Kurzhantel nehmen.Die Bewegung beim Hip Thrust erfolgt v.a. über die Kraft unserer Gesäßmuskeln sowie auch über unsere Hamstrings. Achte bei der Übung darauf, dass du kein Hohlkreuz machst und gut mit den Schultern auf einer Hantelbank oder auch einem Sofa aufliegst.

Der Hip Thrust ist eine tolle Übung, denn er zeigt uns, wieviel Kraft wir eigentlich entwickeln können. Unsere Körperrückseite ist nämlich irrsinnig stark und das macht der Hip Thrusts so richtig deutlich. Du wirst hier sehr bald bei 15-20 kg Zusatzgewicht ankommen, wenn du die Übung regelmäßig machst und in Folge in einem Fitnessstudio noch viel mehr Gewicht draufpacken können.

Wähle auch hier für die erste Runde weniger Gewicht und steigere dich dafür in den nächsten Runden.

Ein polsterndes Pad auf der Langhantel macht die Übung v.a. mit wachsendem Zusatzgewicht wesentlich angenehmer und ist für gewöhnlich in jedem gut ausgestatteten Gym verfügbar. Oder man kauft sich selbst ein Pad und nimmt dieses zum Training mit (ich habe dafür dieses hier, genauso wie diese Ankle Straps für Übungen am Kabelzug und dieses Miniband-Set in meiner Gym Tasche).

D – Overhead Split Squats mit Kurzhantel (8-10 Wh. pro Bein)Für die Split Squats nehmen wir eine Ausfallschrittposition ein (rechter Winkel in beiden Knien). Von hier aus lautet die Aufgabe: Wir gehen tief (das hintere Knie berührt den Boden nicht) und kommen wieder hoch, die Beine bleiben dabei also immer in der Ausfallschrittstellung und werde im Stand nicht geschlossen.

Damit nicht nur die Beine arbeiten, strecken wir den diagonalen Arm des vorderen Beins mit einem Zusatzgewicht (ca. 1-5kg) nach oben und lassen diesen durchgehend in der gestreckten Haltung. So müssen wir zusätzlich zur Tief-Hoch-Bewegung immer gut stabilisieren und aktivieren damit auch die Muskulatur unseres Oberkörpers und v.a. auch Rumpfes.

E – Liegestütze und Mountainclimber Kombi (2 Liegestütze – 20 Mountainclimber – 2 Liegestütze) Die Liegestütze können auch auf den Knien ausgeführt werden. Wir gehen zwei Mal tief und hoch und wechseln dann in die Plankposition, in welcher 20 Mountainclimber (Knie ziehen Richtung Brust) folgen. Danach gibt es wieder zwei Liegestütze und weiter geht es zu Übung F.

 

F – Burpees (5-15 Wh. ) Es gibt viele Burpees Varianten. Wir machen heute folgende einfache Version: Wir kommen vom Stand mit den Händen auf den Boden, springen mit den Füßen nach hinten in eine Planke,  springen wieder nach vorne und machen im Anschluss einen Strecksprung nach oben, bei welchem wir über unserem Kopf einmal mit den Händen klatschen.

 




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Falls notwendig kannst du anstelle der Sprünge auch nach hinten und vorne steigen und den Sprung nach oben auslassen und nur in die Hände klatschen.

Wer möchte und so richtig ins Schwitzen kommen will, kann statt des Strecksprungs nach oben auch einen Sprung auf eine Hantelbank, ein festes, stabiles Sofa oder eine Plyo Box einbauen.

Jede von uns macht, was sie kann!

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Schwitzen und Stark werden!
Wärm dich gut auf, powere durch und gönn dir danach ein feines Cool Down und kurzes Stretching. Und sei stolz auf dich und alles, was du schaffst!

Alles Liebe,
Vera

P.S.: Falls du ein ganzheitliches Trainingsprogramm mit Krafttraining, Ausdauereinheiten, Yoga, Atemübungen, Faszien Ausrollen und Meditation suchst: Mein Trainingsguide beinhaltet all das und noch viel mehr und hilft dir dabei, Schritt für Schritt alle Basics zu erlernen, auch was die individuelle Trainingsplanung angeht. Wenn du also das Gefühl hast, dass du Motivation und Unterstützung brauchen kannst, um deine Ziele zu erreichen und dranzubleiben: Mein vier Wochen Programm hilft dir dabei.

SONNE & MOND YOGA

Der Sommer ist da und erinnert uns an die Kraft der Sonne. Tatsächlich sind die kraftvollsten externen Einflüsse die von Sonne und Mond. Die Erde ist unser Zuhause und die vedische Weisheit sieht die Erde als das Zentrum unseres Universums. Die Wissenschaft hingegen sagt, dass die Sonne das Zentrum des Universums ist, was natürlich stimmt. Aber für uns, die wir hier auf der Erde leben, dreht sich alles um den Planeten, auf dem wir leben. Die Kraft und Energie von Sonne und Mond werden in der vedischen Astrologie  als „Beleuchtungskörper“ bezeichnet, weil sie Licht sind und uns Licht schenken. Sie erleuchten unser Leben, die Sonne bei Tag und der Mond bei Nacht.

Da diese beiden Himmelskörper die Quelle des Lebens sind und die kraftvollsten energetischen Einflüsse auf uns Menschen haben, macht es Sinn, dass die weisen Yogis schon immer mit diesen Kräften gearbeitet haben. Ich finde es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die alten Yogis ihre ganze Praxis, ihre Techniken und ihre Weltanschauung um diese Kräfte herum gestaltet haben. Sie haben das sogenannte „Sonne Mond Yoga“ geschaffen, Hatha Yoga. Die Yogaform, die die meisten Menschen von uns hier im Westen praktizieren. Wenn man Hatha Yoga auf seine Wurzeln herunter bricht, dann bezieht es sich direkt auf die Sonne und den Mond. ‚HA‘ bedeutet Sonne und ‚Tha‘ bedeutet Mond.

Oftmals sind wir uns im täglichen Leben dieser Kräfte und Energien gar nicht bewusst. Die spirituelle Praxis will das Unsichtbare in unser Bewusstsein bringen. Hatha Yoga, in seiner Essenz, führt uns direkt zu der Energie von Sonne und des Mond in uns und bringt sie ans Licht. Nutze die Sommermonate, um die Sonne und den Mond zu beobachten – sowohl im Außen als auch im Innen.

MEDITATION

ICH VERBINDE MICH MIT DEN ENERGIEN
VON SONNE & MOND.

Lass vor deinem geistigen Auge in dem Raum rechts von dir
die Sonne aufgehen mit den Qualitäten von Energie/Kraft/Licht/Vitalität/Lebendigkeit/Freude.

Welche dieser Qualitäten möchtest du jetzt gerade mehr in deinem Leben integrieren?

Dann visualisiere auf deiner linken Seite den Mond mit den Qualitäten
der Sanftheit/Ruhe/Stille/Entspannung/Geborgenheit/Loslassen.

Spür auch hier welche dieser Qualitäten du jetzt gerade besonders in dein Leben einladen willst.

Happy Summer! 

Deine Maren

Spiritual, why not?

Ich möchte dir etwas über das Thema Spiritualität erzählen. Nicht, weil ich dich bekehren möchte, sondern eher, weil es in den letzten Jahren zu meiner Herzensangelegenheit wurde. Und das war partout nicht immer so.

Im Gegenteil: Ich erinnere mich immer wieder gerne mit einem Schmunzeln daran, wie ich früher als kleines Mädchen herumgerannt bin und jedem, der es wissen wollte, stolz erklärt habe, dass ich ein Heidin bin. Eine Atheistin. „Ich glaube an gar nichts, vor allem nicht an Gott“, habe ich gesagt. Schließlich existierte für mich nur das, was ich sehen, riechen, tasten und schmecken konnte.

Ich war und bin ein sehr rational denkender Mensch. Mein Verstand hat überwiegend die Entscheidungen für mich getroffen. Chemieleistungskurs, Forschungswettbewerbe und schließlich ein Studium in Wirtschaftsingenieurwesen mit der Vertiefung in Chemie und Verfahrenstechnik. Anders als viele andere Menschen schätze ich die Mathematik. Ich mag ihre Logik und arbeite gerne mit Algorithmen. Entweder etwas ist richtig oder es ist falsch. Alles folgt Gesetzmäßigkeiten.

Was möchte ich dir damit sagen? Ich möchte damit sagen, dass ich alles andere als Feenstaub und Seifenblasen bin. Ehrlich gesagt, hätte ich nicht im Entferntesten daran gedacht, einmal einen Artikel über Spiritualität zu schreiben. Und nun sitze ich hier, es ist 9:03 Uhr an einem Donnerstagmorgen und ich möchte meinen Weg zur Spiritualität mit dir teilen und dir die Angst vor dem S-Wort nehmen.

Aller Anfang ist Yoga

Fangen wir von vorne an: Ich habe bereits in meiner Kindheit Yogastunden besucht. Ich war nie ein großer Fan von Ball- oder Gruppensportarten und hatte auch schon immer ein sehr ruhiges Wesen. Da meine Mutter zu diesem Zeitpunkt Fitness- und Gesundheitstrainerin war und sich auch immer wieder mit dem Thema Yoga beschäftigte, lag es irgendwie nahe, dass ich das auch einmal ausprobierte. Meine erste Yogaeinheit besuchte ich mit etwa elf Jahren. Ich fühlte mich sofort wohl, angekommen, einfach richtig. Ich musste mich in diesem Raum in der Altstadt Spandau nicht vergleichen, keine Urkunde erwerben und niemanden etwas beweisen. Ich durfte einfach sein. Kind sein.

Zu diesem Zeitpunkt lebten wir etwas außerhalb von Berlin, umringt von Feldern und Wiesen mit einem Garten voller Tiere. Ich fühlte mich schon immer sehr verbunden mit Ihnen. Für mich waren diese Tiere -mein Hase, Hund und Meerschweinchen- meine Freunde. Es war mehr als offensichtlich, dass ich meine Freunde nicht essen konnte. Aus diesem Grund wurde ich mit etwa 12 Jahren Vegetarierin. Als einziges und erstes Mitglied in meiner Familie und meinem gesamten Umfeld.

Irgendwann wechselte ich meine Yogagruppe und durfte zu den Erwachsenen. Da war ich vielleicht 16 Jahre alt. Die Yogapraxis wurde intensiver. Wir übten Meditation, Entspannung, ja sogar Pranayama (Atemübungen). Am Ende der Yogapraxis wiederholten wir alle gemeinsam eine Affirmation. Diese Affirmation begleitet mich bis heute und wenn es mir schlecht geht, ist diese Affirmation wie Balsam für meine Seele. Mein Fels in der Brandung.

Ich möchte sie gerne mit dir teilen:

Ich will im festen Vertrauen vorwärts schreiten, dass die Macht, des allgegenwärtigen Guten, mir das was ich brauche zur rechten Zeit beschaffen wird.

Hättest du mich zu diesem Zeitpunkt gefragt: “Liebe Sarah, bist du spirituell?“

“Absolut nicht (!),” wäre meine Antwort gewesen.

Yoga begleitete mich weiter auf meinem Weg. Mal mehr und mal weniger. Während meines Abiturs und zu Beginn meines sehr rational gewählten Studiums in Wirtschaftsingenieurwesen (naturwissenschaftliches Interesse gepaart mit dem Bedürfnis nach gesundem Wohlstand), hatte ich Yoga fast aus den Augen verloren. Doch wie das Universum manchmal so will, führten eine Reihe von sehr persönlichen und zu diesem Zeitpunkt überwiegend negativen Ereignissen dazu, dass ich 2016 eine Ausbildung als Yogalehrerin in einem Ashram in Bad Meinberg absolvierte.

Sich für Veränderungen öffnen

Die Zeit im Ashram war wie ein Anhalten, ein Pausieren. Als hätte ich auf Stopp gedrückt, um mein jetziges Leben von Außen zu betrachten. Die bis heute intensivste Zeit meines Lebens. Ich musste mich mit Themen wie Krankheit, Beziehungen und Angst auseinandersetzen. Meist sind es die Extremen die dazu führen, dass wir uns mit den Fragen des Lebens beschäftigen. Meist führen erst großes Leid oder große Freude zu persönlichen Veränderungen.

Wer bin ich jetzt und wer möchte ich sein?

Welche Menschen umgeben mich? Tun mir diese Menschen gut?

Wie sehen meine Werte aus?

Während dieser Zeit und intensiven Yogapraxis, lernte ich vor allem auch den Satsang kennen und lieben. Während des Satsangs werden spirituelle Lieder oder auch Mantren gesungen. Außerdem wird unter anderem meditiert und ein Friedensgebet gesprochen. Eine Form des Yoga, die mein Herz förmlich wie von selbst öffnete und mich mit den Menschen um mich herum verband. Und zum ersten Mal, auf einem Meditationskissen sitzens, in einem Raum voller Yogis und Yoginis, an einem Ort, der der spirituellen Praxis gewidmet ist, gestand ich mir ein; Sarah du bist spirituell.

Es war und ist die schönste und prägendste Erkenntnis.

Rückblickend würde ich sagen, dass Spiritualität mich bereits als Kind umgab und ich von Kindesbeinen an spirituell lebte: Ich fühlte mich mit Tieren und mit der Natur verbunden. Ich versuchte achtsam mit mir, meinen Mitmenschen und der Umwelt umzugehen. Ahimsa, die Gewaltlosigkeit, ist ein Prinzip, dem ich schon lange Zeit folge, ohne es jedoch  konkret Ahimsa benannt zu haben. Ich hatte schon immer das Gefühl, dass die Natur, das Durchatmen in der Natur, mir Kraft und Energie spendet. Heute weiß ich, dass nennt man Prana, die Lebensenergie. Und vor allem vertraute ich dem Universum, dass die Macht, des allgegenwärtigen Guten, mir das, was ich brauche zur rechten Zeit beschaffen wird…

Das böse S-Wort

Ich wollte es schlichtweg über all die Jahre einfach nicht wahrhaben. Ich und Spiritualität? Nein, danke. Doch wieso konnte ich mir diesen Aspekt meines Lebens nicht eingestehen und fühle mich noch heute von Zeit zu Zeit eingeschüchtert, diese Seite offen zu kommunizieren?

Vielleicht sollten wir dafür zunächst klären, was Spiritualität als Wort überhaupt bedeutet. Der online Duden spuckt mir sofort die Begriffe Geistigkeit; inneres Leben, geistiges Wesen aus. Durchforsche ich weiter das World Wide Web stoße ich auf Begrifflichkeiten wie höhere Wirklichkeit, höheren Sinn, inneres Glück und Selbstverwirklichung.

Und genau hier liegt der Knackpunkt. Spiritualität ist schwer greifbar. Du kannst es weder kaufen, noch konsumieren oder an- und ausschalten.

Außerdem assoziiert die Mehrheit der Menschen, mein damaliges Ich eingeschlossen, Spiritualität sofort mit einer Kristallkugel, Dreadlocks, Horoskopen und Sternzeichen. Spiritualität ist in den Köpfen meist untrennbar mit Esoterik oder Gott verknüpft. Ein Tabuthema in der normalen, rationalen und an Wachstum und Fortschritt interessierten Welt.

Doch Spiritualität kann so viel mehr sein als das. Jeder einzelne Mensch, jedes Individuum, darf für sich entscheiden, wie seine oder ihre Spiritualität aussieht und wie sie gelebt werden möchte.

Was Spiritualität für mich bedeutet

Für mich bedeutet Spiritualität, mich verbunden zu fühlen. Mit dem Universum und mit jedem einzelnen Lebewesen. Lokah samastah sukhino bhavanthu. Ich wünsche mir Glück, Liebe und Harmonie für jedes Wesen. Daraus ergibt sich für mich (ganz logisch und rational), dass ich achtsam und behutsam mit meiner Umwelt umgehe und den Menschen mit Mitgefühl und Empathie begegne. Empathie ist für mich ein unglaublich wichtiger Aspekt für die Heilung dieser Welt, für die Bewältigung von Konflikten und ein fester Bestandteil meiner Spiritualität.

Achtsamkeit ist für mich ebenfalls ein Teil meiner Spiritualität und bedeutet, dass ich mir Raum für Ruhe und Stille gebe, indem ich nicht bewerte oder vergleiche. Angekommen im Hier und Jetzt. Ohne an morgen oder gestern zu denken. Und bezogen auf meine Umwelt, dass ich versuche möglichst nachhaltig und ökologisch zu leben.

In schwierigen Zeiten hat mir meine Spiritualität Mut und Kraft gegeben, Situationen und Hindernisse zu meistern. Hindernisse, und seien sie noch so groß und schwierig, nehme ich mittlerweile als eine Art Aufgabe, die mir das Leben geschenkt hat, um zu wachsen und mich weiterzuentwickeln. So kitschig es auch klingen mag.

Und das heißt auf keinen Fall, dass ich Luftsprünge schlage, sobald mir ein Stein in den Weg gelegt wird oder ich zu einer unglaublich unpassenden Zeit durch Krankheit ausgeknockt werde. Ich habe genauso meine Momente, in denen ich frustriert bin und ab und zu auch in den „wieso schon wieder ich“-Gedanken falle. Doch insbesondere die Meditation hat mir geholfen, mich schneller von diesen Gedanken und von Frustration zu lösen. Ich habe gelernt, Umstände anzunehmen und mit Vertrauen in meine eigene Kraft, Situationen zu begegnen.

Meine Spiritualität hindert mich auch nicht daran, einen maybe auf Big Business ausgerichteten Job auszuüben. Geld ist auch nur eine Form von Energie und etwas, dass du in der heutigen Welt benötigst, um zu leben und auch um Gutes zu tun. Es ist mehr die Art und Weise wie du deinen Job gestaltest, die sich durch Spiritualität verändert. Vielleicht verleiht Spiritualität beispielsweise deinem Beruf einen höheren Sinn oder hilft dir, deinen Werten entsprechend zu handeln.

Spiritualität ist kein Hokuspokus. Spiritualität beißt auch nicht. Spiritualität ist das, was man draus macht. Mit oder ohne Räucherkerze.

xoxo, deine Sarah Ananda

Unleash the Power within – Tony Robbins

Also, wenn ich 1000-5000 Euro in die Hand nehme, um den Superstar-Coach Tony Robbins live in London zu erleben, dann heißt das nicht, dass ich da unkritisch hingehe – aber ich habe ein paar erstaunliche Sachen bei einem echt verrückten Event gelernt. Ein paar Einsichten und Erfahrungen möchte ich hier mit Euch teilen,

Zur Info: Unleash The Power Within wird wie Tony Robbins gerne mal in die Motivations-Ecke gestellt – ziemlich 2002, nicht wahr? Das greift aber sehr kurz. Ich habe einen vier Tage dauernden Wahnsinn aus Tanzen, Schreiben, Lernen, Hüpfen, Schütteln, Schreien und Meditieren erlebt, der ganz schön was in Gang gesetzt hat:

-Ich bin für meine Stimmung und meine Einstellung selber verantwortlich – und das kann ich auch sein. Denn jeder kann seine Physiologie binnen von Sekunden ändern. Machen muss man es halt.

– Es ist so bequem, dass die Anderen Schuld sind. Man kann sich im Selbstmitleid suhlen: Immer sind es die Anderen oder die Außenwelt, die verhindert, sein Leben kräftig in die Hand zu nehmen. Das macht weniger Arbeit, als endlich voll für sich einzustehen und die Ärmel hochzukrempeln. Es bringt nur nichts – außer Jammern.

-Steh´ für Dich auf, hebe Deine Standards ordentlich an, denn Dir passiert, was Du tolerierst! Ja, es liegt an Dir. Wollte ich auch nicht hören. Dann stand ich vor glühenden Kohlen und dachte: „Äh, da soll ich drüber laufen?“ Ja, da läufst Du genauso drüber (mit entsprechender Vorbereitung) wie Du bitte in Deinem Leben für Dich einstehst. Das hat nichts mit Zicke, sondern mit Sich-Selbst-Bewusstsein zu tun.

-Ja, es ist albern, dauernd zu grinsen und schmissige Musik zu hören, um dazu wie irre zu tanzen. Aber trübe rumsitzen, sich bei Freunden über alle Probleme zu beklagen und ein Zitronengesicht zu ziehen macht mehr Sinn?

-Glaubenssätze sind richtig üble Genossen. Und sie gehen von ein bisschen Beschäftigung mit ihnen nicht weg, da müssen ein paar kräftigere Geschütze her, damit wir uns selber nicht ständig ein Bein stellen. Meditation, neue und wahre Mantras und Glaubenssätze müssen her – und man muss sich mal klar machen, wie sich der alte Sch… wirklich anfühlt, den man sich da dauernd erzählt.

So. Es dürfte durch diese Mikro-Zusammenfassung klar sein: Es geht hier nicht nur um Tschakka schreien und dann ist alles gut. Tony Robbins ist außerdem Yogi und ein echter Energie-Arbeiter – sehr faszinierend.

Worüber ich gestaunt habe, um auf meine Einleitung zurückzukommen:
Dieses Event geht wirklich tief, obwohl da 11.000 Menschen zusammenkamen (und man meinen könnte, da würde eher oberflächlich etwas passieren). Nur: Einige meiner PartnerInnen, mit denen man immer wieder Übungen beispielsweise zur Neuro-Psychologie macht, wollten einfach nicht tiefer. Da steht man sich gegenüber, kennt sich nicht (kann also echt auspacken), hat Geld, Zeit und Kraft investiert, an UPW teilzunehmen – und lässt dann derartige Allgemeinplätze vom Stapel, dass ich mich frage: Warum verschwendest Du Deine Zeit?
Machen wir manchmal solche Seminare, um unser Gewissen zu beruhigen? Hey, ich war dort, jetzt habe ich den Job erledigt. Nein, der Job passiert im Inneren, nicht, weil man nach London fliegt und rumsteht.

Kaum waren drei von vier Tagen rum, ging es an den Kaffeetischen auch schon los: Warum bei diesem und jenem Tony Robbins doch nicht so Recht hat, warum das alles eigentlich nur eine riesige Geldmaschine sei und überhaupt. Gossip. Bullshit. Nennen wir es beim Namen. Ja, es wird dort viel verkauft – aber niemand wird gezwungen, das auch zu tun. Freier Wille ist ein großes Thema in der ganzen Tony-Robbins-Philosophie, dass man nichts einfach annehmen solle, was er sagt. Nur weil er es sagt. Hm, ich höre also etwas, was mir nicht passt, also lehne ich alles ab? Interessantes Ausweichmanöver.

Was mich fast am meisten berührt hat: Social Media und die ganze Online-Welt sind super. Ohne sie wäre ich nie in London bei Unleash The Power Within gelandet. Aber nichts geht über das echte Erleben von Menschen und ein wirkliches Gespräch. Ich habe so tolle Menschen kennengelernt, die mir teils unglaubliche Geschichten erzählt haben – und die vor ein paar Jahren echt am Boden waren. Und dann mit voller Kraft voraus wieder ins Licht getreten sind. DAS werde ich immer bewahren und mich daran erinnern, wenn ich das Gefühl habe: Jetzt geht`s irgendwie nicht mehr weiter. Denn es gibt immer immer immer einen Weg. Auch wenn wir ihn NOCH nicht sehen.

Deine Isabel

Interesse an Tony Robbins?
Es gibt viele Bücher von ihm, am besten lernt man seine Arbeit aber über die Netflix-Doku „I am not your guru“ kennen – inspirierend und berührend.

Über das Glücklichsein

Sucht man nach dem Begriff Glück im Internet, werden innerhalb von 0,38 Sekunden 128 Mio. Einträge angezeigt. Ganz vorn dabei Titel wie “20 Tipps zum glücklich sein”oder “Glück ist kein Zufall”. Doch was bedeutet glücklich sein überhaupt? Ich stelle mir diese Frage regelmässig – nicht, weil ich unglücklich bin, im Gegenteil, sondern weil ich es als die essentielle Frage des Lebens ansehe. Welchen Sinn hat das Leben, wenn nicht, glücklich und zufrieden zu sein?

Nach einem arbeitsreichen Jahr habe ich mir über den Jahreswechsel eine vierwöchige Auszeit genommen und bin durch Papua Neuguinea gereist. Als begeisterter Sporttaucher hat mich besonders die noch nahezu unberührte Unterwasserwelt gelockt. Doch neben dem Tauchen begeistern mich immer wieder die Begegnungen mit den Menschen vor Ort.

Beim Reisen fällt es mir meist leicht, meine gewohnte Lebenssituation neu zu betrachten. Diesmal sind mir die Unterschiede wieder besonders deutlich geworden. In Teilen PNG’s leben die Einheimischen nach wie vor im traditionellen Sinn in kleinen Gemeinschaften aus wenigen Familien in Villages inmitten des Urwaldes und in absoluter Verbundenheit mit der Natur. Für unsere Begriffe wirken sie auf den ersten Blick arm. Rein objektiv betrachtet sind sie das sicher auch, zumindest wenn man Reichtum an der Menge materiellen Besitzes misst. Ihr  Leben spielt sich rund um eine einfache Hütte ab, unter der die Kinder und Frauen ihren Tag im Schatten verbringen. Die Männer der Familie fahren mit kleinen Einbaumbooten zum Fischen und Bewirtschaften den Garten. Die Frauen kümmern sich um die Familie und das leibliche Wohl. Eine klassische Rollenteilung. Materielle Besitztümer haben sie wenig, nur das notwendigste, was es zum Leben braucht. Einer unserer Guides lief täglich 2 Stunden von seinem Heimatort zur Arbeit, damit seine Kinder eine Schule besuchen können – eine Richtung.

Aus unserer westlichen Perspektive würde man sich fragen: Wie kann man so zufrieden sein? Doch im Gespräch mit diesen Menschen wird schnell deutlich: Natürlich ist ihnen bewusst, das ihnen zum Beispiel keine Flugreise möglich ist oder sie sich kein Motorboot leisten können, um schneller von A nach B zu gelangen. Doch unglücklich sind sie keineswegs. Im Gegenteil. Sie leben in der Gemeinschaft mit ihren Familien und der Natur und ebenjene bietet ihnen alles lebensnotwendige in Hülle und Fülle. Als Selbstversorger sind sie nahezu unabhängig von Geld und Infrastruktur. Was mich dabei am meisten zum Nachdenken brachte: Der beginnende Austausch mit der industrialisierten Welt hat einigen den Wert ihrer Lebensweise noch bewusster gemacht.

Die Aussage: ”Ich möchte gar nicht tauschen” hat mich tief beeindruckt. Und dennoch passt sie so gut in unsere heutige Zeit, in der immer mehr Menschen dem Ruf des ‘back to the nature and back to the roots’ folgen. Nicht umsonst erleben Outdooraktivitäten und Selbstfindungsangebote einen unheimlichen Boom. Sehnen sich nicht viele von uns nach etwas mehr papuaneuguineischem Dschungelleben statt Großstadttrubel und Dauerstress? Natürlich ist das für die meisten von uns schwer umsetzbar. Mich würden schon der Mangel an guten Rotwein und die dafür reichlich vorhandenen Moskitos abhalten. Nichtsdestotrotz habe ich hier im Urwald meinen guten Vorsatz nicht nur 2019 gefunden: Mehr bewusste Zeit zu genießen, in der Gemeinschaft mit mir lieben Menschen und mir selbst. Und öfter auf die Matte.

Natural Beauty-Wonder: Rizinusöl

Nachdem im mir letztes Jahr meine ohnehin schon sehr feinen Wimpern mit Lash-Extensions verdonnert habe und die allseits so angepriesenen super teuren Wimpern-Seren meine Augen aussehen lassen als hätte ich zwei Wochen nicht geschlafen, habe ich mich auf die Suche nach einer natürlichen Alternative begeben.

Ein Freund empfahl mir Kokos-Öl, in Beauty-Blogs habe ich zudem noch Vitamin-E und Rizinusöl aka Castor Oil gefunden. Getestet habe ich alle drei, mit guten Gewissen empfehlen kann ich kaltgepresstes Rizinusöl. Es klebt nicht, ich reagiere nicht allergisch und das Beste: Es hilft. Nach ca. dreiwöchiger Anwendung habe ich tatsächlich stabilere und glänzendere Wimpern gesehen, die sogar den Curler ab und an vertragen…

Was aber ist Rizinus-Öl? Ich kannte es zwar, aber eher als Abführmittel und auf den Gedanken, dass es ein dermaßen tolles Beauty-Multitalent sein könnte, bin ich wirklich nie gekommen.

Rizinusöl wird aus den Samen des Wunderbaums gewonnen. Das bewährte Öl war schon im alten Ägypten als vielseitiges Heilmittel sehr geschätzt. Es ist reich an essentiellen Fettsäuren (Vitamin E), besitzt einen angenehmen, ziemlich neutralen Geruch und ist fast so dickflüssig wie Honig.

Anwendungs-Tipps:

1. Um es als Wimpern-Booster zu verwenden, einfach ein paar Tropfen auf ein Wattestäbchen oder Wimpernbürste geben und vorsichtig auf den Wimpern verteilen. Am besten über Nacht einwirken lassen und am nächsten Morgen mit warmem Wasser abspülen. Übrigens bringt es auch Augenbrauen in Form und stärkt nachwaschsende Häarchen.

2. Das pflegende Öl ist auch toll für die Fingernägel und eingerissene Nagelhaut. Entweder richtig dick mit einem Wattepad auftragen und 20 min einwirken lassen oder abends einfach als Handcreme benutzen (eventuell Pflegehandschuhe drüber ziehen) und nachts einwirken lassen.

3. Auch für eine Gesichts-Massage à la Abigail James ist es wunderbar zu verwenden. Das mache ich meistens morgens auf der Matte vorm Yoga, um meine Gesichtsmuskeln ein bisschen aufzuwecken. Angeblich kurbelt es auch die Kollagenproduktion an, mildert Fältchen und hilft gegen Altersflecken, aber dazu kann ich noch nichts sagen :)… wir hoffen einfach mal, dass es stimmt.

Habt Spass beim Ausprobieren…

Eure Bee, x

Frühling auf dem Teller

Grünes Spargel-Basilikum-Pesto mit Pasta

Auch wenn der Blick aus dem Fenster es uns nicht immer glauben lässt: Wir befinden uns mitten im Frühling und gehen mit straffen Schritten auf den Frühsommer zu! Zumindest auf dem Markt im Gemüseregal finden sich die Frühlingsboten und wandern bevorzugt in meinen Einkaufskorb, um später auf meinem Teller zu landen. Deswegen möchte ich euch eines meiner saisonalen Lieblinge nicht vorenthalten: Grüner Spargel.

Gerade wenn in der Natur alles satt grünt, es langsam wärmer und sonnig wird, steigt mein Appetit auf frische und leichte grüne Küche. Dieses Spargel-Basilikum Pesto ist ein Allroundpaket: Soulfood, leicht, gesund und schnell zubereitet.

Die angegebene Menge reicht für 2 Personen.

Zutaten:

500 g grüner Spargel

1 Bund Basilikum

2 Zehen Knoblauch, fein gewürfelt

1 cm frischen Ingwer, fein gerieben

1 Handvoll Walnusskerne

100 g geriebener Parmesan

Olivenöl

Saft ½ Zitrone + Schale

Gemahlener Kreuzkümmel (nach Geschmack)

10 Blätter frischer Salbei

300 g Pasta

Zur Garnitur: Kresse

Food Processor

Zubereitung

1.Schäle das untere Drittel des Spargels. Schneide die Spargelspitzen ab und lege sie zur späteren Weiterverarbeitung zur Seite. Hoble ca. ¼ der Spargel in 0,5 cm dicke Scheiben. Schneide den restlichen Spargel in Stücke und gib sie in den Processor.

2. Setze Pastawasser auf (Regel: immer übersalzen, damit die Pasta Geschmack annimmt).

3. Röste die Nüsse ohne Fett an und gib sie gemeinsam mit dem Parmesan, ca. 2 EL Olivenöl, Knoblauch, Zitronensaft, grob gehakten Basilikum und Ingwer in den Processor. Mixe alles, bis du eine homogene Masse erhältst (füge ggf. etwas Olivenöl und/oder Wasser hinzu). Schmecke das Pesto mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel ab.

4. Während die Pasta im Topf ist, brate die Spargelspitzen in etwas Olivenöl an. Nach ca. 3 min gib die Zitronenschale, eine Prise Zucker und den Salbei hinzu.

5. Gleichzeitig schwitzt du die Spargelscheiben in wenig Olivenöl in einer großen Pfanne an. Sobald die Pasta al dente ist, fang beim Abgießen etwas Kochwasser auf und lasse die Pasta abtropfen. Gib das Pesto zu den Spargelscheiben und rühre es mit einigen EL Kochwasser glatt. Gib nun die Pasta hinzu und schwenke alles gut durch.

6. Serviere die Pasta in tiefen Tellern. Gib vor dem Servieren die gebratenen Spargelspitzen, Salbei, Kresse und nach Geschmack frischen Parmesan dazu.

Koch- und Zubereitungszeit: ca. 30 min