Der Wind der Veränderung – wie wir unsere Segel gut setzen können

Kannst du auch spüren wie der Wind der Veränderung dir gerade um die Nase weht? Ich habe das Gefühl, dass sich schon ein ausgewachsener Sturm zusammenbraut – wenn es dir ähnlich geht, dann ist das hier für uns beide!

Und nur eine kleine Erinnerung bevor ich wirklich in das Thema einsteige: Es wird sich die richtige Tür zur richtigen öffnen und das Leben wird einen Weg finden sich durch dich auszudrücken. Und JA, du hast das Recht darauf glücklich zu sein.

Okay, das musste raus, nimm das als Basis und von hieraus lass uns mal aus der psychologischen Perspektive darauf schauen, wie sich Unsicherheiten am besten handeln lassen. Eins ist klar – unser menschliches Gehirn mag keine Unsicherheiten, es kann es nicht ausstehen, wenn es nicht weiß was als nächstes kommt und es liebt Pläne und es liebt Sicherheiten.

Das ist der Grund, warum so viele Laute ihr Leben abhängig vom Wetterbericht oder von Astrologie machen, weil wir dann das Gefühl haben, dass wir eine Ahnung haben, was kommen könnte und uns darauf vorbereiten können. Und das ist auch der Grund, warum Leute in ihren ungeliebten Jobs, in ungemütlichen Wohnungen und in längst auseinanderfallenden Beziehungen hängen bleiben – es ist verdammt noch mal angsteinflößend, wenn du daran denkst, dass es vielleicht nichts gibt, was die Lücke füllen wird. Wenn du es trotzdem getan hast, wenn du die furchterregende Entscheidung trotzdem getroffen hast – herzlichen Glückwunsch aus vollem Herzen!

Während ich in meiner sportlichen Karriere, durch die eine oder andere herausfordernde Zeit gegangen bin, plus dem Psychologiestudium und immer mit dem Anspruch ein sinnvolles, achtsames Leben zu führen, habe ich einige Dinger herausgefunden. Ich werde dir einige Möglichkeiten vorstellen, wie du sicher und wohlgemut durch diese Zeiten navigieren kannst.

  1. Mindset

Mache dir eine offene, neugierige, aufrechte und freundliche Haltung zu eigen. Wundere dich, anstatt dich zu ärgern. Es gibt niemanden auf dieser Welt, der mehr Wert ist als du… und niemanden der weniger wert ist. Das ist die Basis für alle Ausführungen, die folgen.

Bleib fokussiert und gleichzeitig flexibel. Das funktioniert, wenn du in die Richtung deiner Werte gehst (Punkt 2) und dich für die Möglichkeiten öffnest, die sich auf diesem Weg ergeben.

Weil wir unsere Sicherheit so sehr lieben, neigen wir dazu auf den ersten Zug aufzuspringen, der sich zeigt. Aber ist es wirklich was du möchtest? Fühlt sich das wirklich gut an? Bleib wohlgemut, bleib gelassen, bleib geduldig – das Richtige wird sich zeigen. Und am allerwichtigsten: Vertraue deiner Intuition.

  1. Was würdest du machen, wenn Geld, Reputation und Angst nicht existieren würden?

Wie würdest du dann aussehen? Welche Leute würden dich umgeben? Was wäre das allerwichtigste für dich? Wie würdest du dich fühlen? Notiere die Antworten dazu in deinem Journal und lass deine Hand einfach schreiben, ohne groß darüber nachzudenken. Dein Körper und deine Seele haben eine Intelligenz, die weit darüber hinausgehen, was dein logisches Gehirn verarbeiten kann – Nutze das.

Diese Übung wird dir helfen dich mehr mit deinen tiefen Werten und Wünschen zu verbinden. Lass‘ sie dein Kompass sein. Sie aufzuschreiben, so dass du sie täglich sehen kannst, kann eine sehr kraftvoll Methode sein. Sie sind dein persönlicher Boden unter den Füßen, dein Ausgangspunkt und dein Ziel, diene Richtschnur und dein Sicherheitsanker. Sie geben dir die Richtung, während Ziele nur Zwischenstationen in dieser Richtung sind.

Vielleicht kamen während dieser Übung auch Gefühle auf, die du gerne häufiger fühlen würdest oder Situationen in denen du dich erleben möchtest. Schreibe auch die auf und beginne sie jeden Morgen während deiner Morgenroutine zu fühlen (siehe Punkt 4).

  1. Entmystifiziere deine Ängste

Angst zu haben ist die normalste Sache in einer Welt als Mensch – diese Spezies zu der auch du gehörst. Es hat die schon unzählige Male das Leben gerettet und auch das deiner Vorfahren – gut gemacht, bis hierher. Dankeschön an die Angst, dass ich am Leben bin und in der Lage diesen Blog zu lesen/schreiben.

Kannst du dir die Angst vorstellen, wie eine Person, die in dir wohnt? Was ist die Geschichte, die sie erzählt? Ist es eine wahre Geschichte? Wovor möchte sie dich bewahren? Wann hat diese Person/die Angst begonnen diese Geschichte zu erzählen? Und ist es noch eine wertvolle Geschichte oder nur ein angsteinflößendes Märchen? Wie kannst du die Bedürfnisse der „Angst-Person“ in dir befriedigen und dein Leben ganz und gar genießen? Das sind wichtige Fragen, die du nicht einfach so zwischendurch beantworten kannst. Schreib dir die Antworten auf. Was kannst du daraus lernen?

Akzeptiere die Angst, ganz einfach weil sie ein Teil von dir ist. Aber vergiss nicht: du bist der Kapitän von deinem Boot und nicht die Angst, die ist nur ein Passagier. Und weil du ein guter Kapitän bist, kümmerst du dich um die Bedürfnisse deiner Crew. Und dazu zählen die Bedürfnisse deines Körpers, deines Geistes, aber eben auch deiner Angst.

  1. Morgenroutine

Eine Morgenroutine funktioniert so gut, weil sie dir ein Gefühl von Sicherheit geben kann, bevor du zu Bett gehst, weißt du schon wie der nächste Morgen beginnen wird und außerdem bringt es Körper, Geist und Seele auf eine Linie, so dass sie voller Vertrauen in die gleiche Richtung gehen können. Den Tag richtig zu beginnen ist ein Schlüssel.

Selbstverständlich ist deine Morgenroutine nicht meine, aber hier sind trotzdem ein paar Hinweisen und Zutaten, die für jeden hilfreich sind: kein Handy bis zum Ende der Routine, irgendeine Form der Meditation, Pranayama, Yoga, Dankbarkeitstagebuch schreiben, aufschreiben, was dein Fokus heute ist, worauf du dich freust und von welchen Gefühlen du dir mehr in deinem Leben wünscht. Auch zu tanzen oder deinen Körper so zu bewegen, wie du dich gerade fühlst kann sehr nützlich sein. Du kannst auch das heilende Element von Wasser benutzen. Entweder in der Form einer kalten (oder warmen) Dusche oder indem du dein Gesicht achtsam reinigst. Finde die Routine, die für dich funktioniert. Passe sie an, wenn das nötig ist. Am Ende deiner Routine solltest du dich fokussiert, zentriert und gelassen fühlen.

Diese Hinweise und Beschreibungen sind keine wundervolle Medizin, die du einfach nimmst und dich dann großartig fühlst, aber glaub mir, sie können dich sicher durch jede Art von herausfordernder Phase bringen, die dir gegenübersteht und sie können die Perspektive ändern aus der du auf die Welt schaust. Probiere es ganz für dich aus oder frage gerne bei einem Experten nach Hilfe, damit ist überhaupt nichts falsch.

Für jede Art von Fragen, Hinweise und Erfahrungsberichten bin ich hier und glücklich, wenn ich hilfreich sein kann.

Licht und Liebe,

Berit

https://www.instagram.com/beritkauffeldt/

Ruhe finden durch Meditation

Ihr Lieben, heute möchte ich einer persönlichen Herzensangelegenheit nachkommen und euch einen Freund von mir vorstellen: Nico Henschel. Nico verwöhnt seit ungefähr zwei Jahren einen immer größer werdenden Kreis von Menschen mit inspirierenden, friedvollen und tiefgehenden Meditationen.

Uns allen möchte er nun mit vier wunderbaren Meditationen in der aktuell turbulenten Zeit etwas Ruhe, Besinnung und Frieden schenken: https://www.frei-wach-sein.de/

Seine initiale Motivation dafür kommt tief aus seinem Inneren – lest dazu im Anschluss mehr.

„Dieser Moment hat mein Leben verändert. Ich wollte mehr davon.“

Nico ist 33 Jahre alt, glücklich verheiratet und Vater zweier großartiger Kinder. Das klingt erst einmal nach einem schönen und glücklichen Leben. Doch dieses Glück bewusst wahrzunehmen, musste er sich erarbeiten. Geprägt durch die Familienverhältnisse und sozialen Beziehungen passt sich Nico schon früh dem Bild an, dass seine Umgebung von ihm sehen möchte – und verliert sich dabei selbst. Er findet sich in einer Lebenssituation ohne Antrieb, in der die bunten Farben einem melancholischen Grauton wichen und er von trauriger Dunkelheit erfüllt war, wieder. Sein Credo: still sein und die Angst, die allgegenwärtig war, einfach aushalten, sich gegen die Lähmung im Kopf stellen und sich der Angst hingeben. So lebte er sein Leben mit Frau und Kind und mimte nach außen völlige Normalität.

Dann aber kam dieser eine Moment, der alles veränderte: Nico stieß, mehr durch Zufall und nach zahlreichem Ausprobieren anderer Wege, auf das Thema Meditation. Anfangs geprägt von Unruhe, schwirrenden Gedanken und Schatten, machte er die Meditation zu seinem täglichen Ritual. Zuerst waren es nur ein paar angenehme Sekunden, die ihm aber so viel Freiheit im Geist schenkten, dass sie die Mühen vergessen machten. Kleine Lichtblicke und zunehmender innerer Antrieb etablierten sich zusehends in seinem Alltag. Seitdem stellt sich Nico tagtäglich seinen Ängsten und Prägungen und lebt sein Leben viel bewusster, glücklicher und freier. Vor allem weiß er nun, mit negativen Emotionen und schweren Zeiten umzugehen.

Diese Erkenntnisse möchte Nico nun weitergeben und hat vor einigen Monaten eine Ausbildung zum Meditationslehrer gemacht. Inzwischen stellt er über seine Website frei zugängliche Meditationen zur Verfügung und feilt an individuellen Programmen zu verschiedenen Themen.

Da sich Nico noch am Beginn seines Weges als Meditationslehrer befindet aber so viel Gutes in die Welt bringen möchte, freut er sich besonders über Kommentare und Feedback von euch!

Schreibt ihm über seine Website oder folgt ihm auf Instagram: https://www.instagram.com/freiwachsein/?igshid=1m04qxeawcdjf

Vegane Joghurt Bowl aus dem eBook „Train hard. Eat harder.“

Hier kommt ein weiteres Rezept unserer Botschafterin Elisa @karlilovespoppy

Zutaten für 1 Bowl:

225 g Sojaquark, ungesüßt (alternativ Sojajoghurt)

70 g Beerenmix, gefroren

1 TL Macapulver

15 g veganes Proteinpulver (z. B. Himbeer-Vanille)

Topping: Bananenscheiben, frische Beeren, Granola und Nussmus

Zubereitung:

Alle Zutaten, bis auf die Toppings, im Mixer glatt pürieren. In eine Schüssel geben und mit frischem Obst, Granola und Nussmus garnieren. Fertig!

Du findest dieses und weitere tolle vegane Rezeptideen in ihrem kostenlosen E-Book unter @kaehamburg

Stay Home Workout

Drei einfache Übungen für das Workout im Wohnzimmer:

1. Good Mornings
Wir beugen uns aus der Hüfte heraus nach vorne, die Arme bilden ein starkes V. Der Rücken bleibt immer gerade, im Bedarfsfall können daher die Beine ruhig auch etwas mehr gebeugt werden. Unsere Körpermitte ist fest, der Bauchnabel zieht nach Innen. Auch unsere Gesäßmuskulatur wird bei jedem Hochkommen ganz bewusst aktiviert. 10-12 Wh.

.

 

2. Einbeiniger Bodyweight Deadlift
Auch hier kommen wir aus der Hüfte heraus mit geradem Rücken nach vorne, das Standbein darf daher auch soweit gebeugt werden, wie es das Halten des geraden Rückens verlangt. Unser Arm strebt nach unten, das hintere Bein kommt nach oben wie in einer Standwaage. 10-12 Wh. pro Bein.

.

 

3. Plie Jump Squat
Für diese Übung brauchen wir einen weiten Stand, unsere Zehenspitzen zeigen nach Außen. Unsere Haltung bleibt aufrecht, Brust heraus. Wir gehen mit gestreckten Armen so tief, dass unsere Fingerspitzen den Boden berühren und springen dann aus dieser Kniebeugen nach oben. 10-15 Wh.

.

Outfit-Test:
Dieser Stoff, dieser Schnitt, diese Farbe – für kaum ein Outfit habe ich so viele Komplimente bekommen wie für dieses. Noch dazu tut die Farbe Daybreak gerade derzeit richtig gut.

Ein Power Outfit für Workout, Yoga & Co, das nicht nur schick, sondern auch unheimlich gemütlich ist.

Anmerkung von Bee: Vera trägt Girlfriend 

Cremiges Kokos-Blaubeer-Birchermüsli

Hier kommt ein wunderbares Rezept unserer Botschafterin Elisa @karlilovespoppy

Zutaten für 1 Bowl:

60 g Blaubeer-Kokosjoghurt (alternativ: Natur oder eine andere Sorte)

75 ml Mandeldrink, ungesüßt

50 g zarte Haferflocken

1 TL Chiasamen

1 TL Kürbiskerne

1 TL Hanfsamen

Topping: 30 g gefrorene Blaubeeren, Kokosjoghurt, Granola und Bananenscheiben

Zubereitung:

Koksjoghurt und Mandelmilch in einer Schüssel verrühren. Haferflocken und Samen zugeben und alles gründlich vermischen. Zuletzt die gefrorenen Beeren darauf geben, die Schüssel abdecken und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Mit Koksjoghurt, Granola und Bananenscheiben garnieren. Guten Appetit!

Du findest dieses und weitere tolle vegane Rezeptideen in ihrem kostenlosen E-Book unter @kaehamburg

Sportliches Bananenbrot

Der gesunde Snack mit Belohnungsfaktor! Selbst wenn Bananen als aufgrund des hohen Kohlehydrat-Anteils in jüngster Zeit in die Kritik geraten sind, eignen sie sich hervorragend für die Stunden vor und nach dem Training oder als Comfort-Food. Dank leicht verdaulicher Kohlenhydrate ein Energiespender, der den Magen nicht belastet und der hohe Magnesium- und Kaliumgehalt hilft die Regeneration anzukurbeln.

In gebackener Form gerät der ernährungsphysiologische Aspekt sicher ein wenig in den Hintergrund, dies wird aber durch den Serotoninschub nach dem ersten Bissen in das sanft nach Zimt riechende Stück Kuchen-Brot mehr als ausgeglichen. Einen Milchkaffe dazu und das kleine Glück ist perfekt!

1 Kastenform 28cm

3 grosse reife Bananen
150g Margarine
150g Zucker
2 Eier
125ml Milch
2 Prisen Zimt, etwas Salz
100g gemahlene Mandeln oder Walnüsse
1 Päckchen Vanillezucker
250g Mehl
3 TL Backpulver

Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Margarine, Zucker und Eier schaumig schlagen, Bananen, Zimt, Salz, Vanillezucker, Mandeln und Milch hinzugeben und gut verrühren. Nun das Mehl mit dem Backpulver vermischen und unterheben. Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und glattstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 175Grad 50-55 Minuten backen.

Auch warm schmeckt es wunderbar!

BeeWell Suppe

Ende März, aber de aktuelle Lage fühlt sich mehr nach kulinarischen Streicheleinheiten als nach Detox-Diäten an. Die wärmende Suppe ist schnell gemacht – mit vielen Zutaten aus dem Vorrats-Schrank und dennoch gesund.

Und an was denke ich da zuerst? An Linsen natürlich, denn ich liebe sie in allen Formen und Farben und bin für jede neue Variante dankbar. Hier in London läuft es komischerweise meistens auf die orange-roten hinaus. Ich glaube das liegt an dem starken Einfluss der Multi-Kulti-Küche, der auch das eigene Home-Cooking unwillkürlich prägt. Man isst ein Gericht im Restaurant, findet es gut und tüfelt dann zuhause solange rum, bis es ungefähr so schmeckt, wie man es in Erinnerung hat.

So auch mit meiner BeeWell-Suppe, die ich so getauft habe, weil sie eben keine klassche Linsen-Suppe ist, sondern eine Gesund-Suppe, da sie vor grünem Gemüse und Vitaminen nur so strotzt.

 

BeeWell Suppe

 

Zutaten:

1-2 EL Olivenöl
1 Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
1 cm frischer Ingwer, gerieben
1 TL Himalaya-Salz
1/2 TL Chillipulver
1 EL Cayennepfeffer
1 EL Kurkuma
1 Bäumchen Broccoli, in Stückchen
2 Stangen Sellerie, in Scheiben
1 kleiner Zucchini
1 Handvoll grüne Bohnen
2 Dosen Tomaten
125g rote Linsen
500 ml Wasser
1 Dose weisse Bohnen (400g)
1 Handvoll Koriander oder Petersilie
Joghurt nach Geschmack

Olivenöl in einem großen Topf (ich liebe meinen Creuset) erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Alle Gewürze hinzugeben und aufpassen, dass sie nicht anbrennen. Wenn sie anfangen zu duften, Linsen, Tomaten, Wasser und Salz hinzufügen. Topf zudecken und ca. 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Dann das Gemüse zugeben und nochmals ca. 10 Minuten weiterköcheln. Am Ende der Kochzeit die Bohnen hinzufügen.

Zum Servieren einen kleinen Klecks Joghurt und klein gerupfte Kräuter auf die Suppe geben.

ENJOY,
Bee

Power Quinoa Porridge

Wenn es mir morgens nach einem warmen Frühstück ist, mache ich mir total gerne diesen Quinoa Porridge. Es macht satt, aber nicht ‚voll‘, wärmt von innen und hält lange vor. Durch die Äpfel und den Zimt schmeckt es fast wie Apfelstrudel… YUM

 

Zutaten

1 Tasse Milch oder Milchalternative (Mandel, Hafer, Soja)
1 Tasse Wasser
1/2 Tasse Quinoa
1 Apfel (in kleine Stücke geschnitten)
1/2 TL Zimt
1/2 TL Vanille-Extrakt
1EL Leinsamen oder Hanfsamen

How to 

1 – Quinoa unter fließendem Wasser waschen
2 – Mit Wasser mischen und aufkochen – 10 Min köcheln lassen
3 – Milch, Apfel, Zimt und Vanille hinzufügen und weitere 5 Min köcheln lassen
4 – Wenn es sich cremig zu einem Porridge verbunden hat, in ein schönes Gefäß füllen und mit den Saaten bestreuen

ENJOY!! Stay healthy,
Bee 

Yogamatte Manduka PROlite im Test

Seitdem ich Mama bin, gehört mir gefühlt nichts mehr allein. Jeder Happen, den ich essen möchte, wird gierig beäugt, meine Beauty Produkte erfahren wilde Erprobungen, und über unser Bett brauchen wir gar nicht sprechen. Doch es gibt einen Ort, der ist mir sowas von heilig, und deshalb gehört er wirklich nur mir: meine Yogamatte.

Die liebe Bee hat mich neulich mit der Manduka PROlite® überrascht und mit der Farbe Fuchsia voll ins Schwarze getroffen. Einerseits farblich, weil ich der totale Rosa-Typ bin (Ich gehöre zu der Sorte, die anderen zur Besänftigung gerne rosa Licht schickt.), aber auch funktional. Da ich in unterschiedlichen Studios unterrichte und meine Matte oft einpacke, sollte sie leicht zu tragen sowie zu transportieren sein. Allerdings habe ich dabei die Erfahrung gemacht, dass einigen leichten Matten die „Erdung“ fehlt.

Die Manduka PROlite® kann beides. Sie ist ein leichter Begleiter mit griffiger Beschaffenheit. Für mich muss eine Matte den herabschauenden Hund bestehen. Ich finde, in dieser Haltung trennt sich die Spreu vom Weizen. Mein rosaroter Lieblingsort hat den Test direkt bestanden, ohne nerviges Rutschen oder Verziehen. Apropos rutschen: die Noppen an der Unterseite sorgen für einen perfekten Halt am Boden.

Was mir auch gefällt, ist, dass die Matte angenehm mit der Temperatur geht und nicht kalt bleibt. Außerdem absorbiert sie Wassertropfen oder Schweiß auf organische Weise. Trotzdem empfinde ich sie im Hinblick auf Verunreinigungen als robust.

Auch in Sachen Umwelt überzeugt die Matte, die fair in Deutschland hergestellt wurde, in allen Belangen. Sie ist einfach zu reinigen und verspricht bei richtiger Pflege eine lange Lebensdauer. Das hoffe ich, denn ich bin in ihre schöne Leichtigkeit schwer verliebt.

Ich kann dir diese Matte also wärmstens empfehlen. Der Preis ist fair und mit Sicherheit sinnvoll und nachhaltig investiert.

Viel Freude auf deiner Lieblingsfarbe,
Luisa

Die Tradition des Räucherns in den Rauhnächten – ein Selbstversuch

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich in meiner Freizeit mit der physischen und psychischen Wirkung ätherischer Öle und habe, wie auch immer das passieren konnte 😉 , inzwischen um die 50 Öle gesammelt. Mich faszinieren die hohe Wirkkraft, besonders bei Erkrankungen, und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten, die „Chemie aus der Apotheke“ zu umschiffen und Heilung auf natürliche Weise zu unterstützen. Mehr dazu ein anderes Mal.

Für die letzten Tage in alten Jahr habe ich mir auf den Plan geschrieben, mich mit der reinigenden Wirkung des Räucherns zu beschäftigen. Die meisten von uns kennen Räucherstäbchen oder auch die Weihrauchzeremonie der christlichen Kirche.

Das rituelle Räuchern in den Rauhnächten ist eine jahrhundertealte Tradition, welche dazu dienen sollte, Dämonen und böse Geister zu vertreiben. In der Zeit zwischen Weihnachten und den ersten Januartagen soll die Grenze zwischen unserer und der Ahnen- und Geisterwelt besonders durchlässig sein, sodass der Übertritt besonders leicht sei. Dieser Glauben lässt sich heutzutage noch an diversen christlichen und heidnischen Winterbräuchen wie Umzügen und Austreibungen belegen.

Die Rauhnächte sind eine mystische Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig. Der Zeitraum ergibt sich aus dem Unterschied zwischen Sonnenjahr (365 Tage) und Mondjahr (354 Tage). Zu den Rauhnächten gibt es viele Bräuche und Riten, da die Rauhnächte eine Schwellenzeit sind, vergleichbar mit dem Wechsel von Tag zu Nacht. Mond- und Sonnenkräfte sind jetzt sehr schwach. Diese Zeit des Wandels zwischen Ende und Neubeginn wurde und wird traditionell zum Räuchern genutzt.

Ich wollte in dieser besonderen Zeit die spezielle Kraft der Kräuter und Harze zur traditionellen Reinigung der Räume nutzen. Der Rauch soll dabei negative Energien und Stoffe binden. Nach einigen Lebensveränderungen in 2019 möchte ich all die neuen Chancen und Erlebnisse im neuen Jahr auch auf diese Weise willkommen heißen und habe mich für das Räuchern mit Lavendel, Weihrauch und weißem Salbei entschieden.

Lavendel ist einer meiner absoluten Lieblingsdüfte unter den ätherischen Ölen. Dabei wirkt er besonders beruhigend, ausgleichend und stärkend auf die Psyche. Als Räucherwerk wird besonders wegen seiner desinfizierenden und reinigenden Wirkung eingesetzt. Der weiße Salbei, auch Indianersalbei genannt, verfügt über eine lange Tradition als Räuchermittel. Ihm wird nachgesagt, negative Energien und Krankheiten zu vertreiben, sodass er besonders gern für die Reinigung von Räumen als auch Personen eingesetzt wurde und wird. Dafür werden die getrockneten Kräuter entzündet und die Flamme ausgeblasen. Der durch das Glimmen entstehende Rauch wird großzügig in den Räumen und Zimmerecken verteilt.

Weihrauch ist der wohl bekannteste und beliebteste Räucherstoff seit der Antike. Er war bereits Bestandteil des biblischen Räucherwerks, des altägyptischen Kyphi und der wichtigste Räucherstoff der katholischen Kirche. Zum Räuchern kann er entweder auf einem Stövchen oder wie in meinem Fall, traditionell auf Räucherkohle verbrannt werden. Auch Weihrauch hat eine stark reinigende und desinfizierende Wirkung, weshalb er sowohl in der abendländischen Pflanzenheilkunde, etwa von Hildegard von Bingen oder Sebastian Kneipp, als auch in Indien und arabischen Ländern nach wie vor eingesetzt wird. Inzwischen belegen sogar wissenschaftliche Studien die positiven Eigenschaften von Weihrauchextrakten. Als Abschluss der Reinigung wird gründlich gelüftet, um den Rauch mit allem Negativen nach draußen ziehen zu lassen.

Neben der nachgesagten reinigenden Wirkung empfinde ich das Räuchern vor allem als Balsam für die Seele. Auch wenn ich glücklicherweise nicht mit Winterblues oder ähnlichem zu kämpfen habe, sind kleine Rituale dennoch immer eine schöne Möglichkeit, kurz aus dem Alltag zu flüchten und etwas Besonderes zu tun. Gerade, wenn man den einen oder anderen Duft anschließend in die eigene Yoga- und Meditationspraxis integriert, kann er einen Anker darstellen, welcher es uns schnell ermöglicht, eine kleine Auszeit zu nehmen und uns auf uns selbst zu besinnen.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen tollen Start ins neue Jahr 2020 – auf das es viele tolle Überraschungen für uns bereithält!

P.S. Die Rauhnächte dauern noch bis zum 06. Januar an. Ihr könnt es also auch noch selbst ausprobieren!