Kambodscha, Yoga Karma Retreat und die Asanas des täglichen Lebens…

Da es in Peking leider kein Jivamukti- Center gibt, freute ich mich vom „Karma Yoga Retreat“ meiner Lehrerinnen Yogeswari und Cat Alip in Kambodscha zu hören. Bis dahin wusste ich nicht viel über Kambodscha oder Jianpuzhai, wie es meine Mitmenschen nennen.

Anfang März geht es endlich los. Mit Zwischenstop Guangzhou fliege ich aus dem eiskalten Peking ins über 30 Grad heiße Siem Reap. Guangzhou ist eine dieser Riesenstädte von denen man nie etwas gehört hat, dennoch viermal so groß ist wie Berlin.

Nach weiteren 2 Stunden lande ich sicher am Ziel allerdings ohne Koffer. Meine Asana abseits der Yogamatte – für diesenTag.

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Asana kann mit „Sitz“ und „Verbindung zur Erde“ übersetzen werden. In diesem Zusammenhang sind es meine täglichen Übungen im Alltag im Gleichgewicht zu bleiben.

Asana des täglichen Lebens:
Koffer weg und leider nur unwichtiges Zeug wie Wimperntusche im Handgepäck….Auch das kann einen Yogi oder jedenfalls uns Frauen gerne in den Anflug einer leichten Hysterie versetzen. Nachdem ich es bei der kurzen Umsteigezeit schon irgendwie geahnt hatte, war ich wohl unterbewusst darauf vorbereitet und erstaunlich ruhig. Getreu dem Motto „Es wächst nur was man giesst“ versuche ich möglichst wenig Energie in den Vorfall zu stecken. Nach 2 Tagen, geliehenen Yogaklamotten und in Wasser eingelegten Kontaktlinsen kam der Koffer auch prompt ins Hotelzimmer geliefert.

Die Fahrt zum Hotel geht auf staubigen Strassen vorbei an Straßenhändlern, spielenden Kindern und vielen wilden herrenlosen Hunden. Die Häuser sind großteils aus Holz gebaute Hütten ohne Fenster oder festes Dach. Überall hupt es und im Gegensatz zu Pekings Elektrorollern, sind die Mopets deutlich zu hören. Zeitgleich überholt eine komplette Familie ( Papa, Mama und 2 Kleinkinder) auf ihrem Zweirad rechts und ein Tucktuck gefüllt mit 5 Touristen links…

Strassenstand

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Immer deutlicher wird mir bewusst, dass trotz all dieser hochpreisigen ausländischen Hotelanlagen, ich in einem sehr armen Land gelandet bin… Einem Land dessen Trockenheit unter anderem durch die katastrophale Abholzung des dortigen Regenwaldes verursacht wurde. Trotz vermehrtem Druck aus dem Ausland werden immer noch, zum Teil illegal, Konzessionen zum Kahlschlag vergeben. „Kritiker werden eingeschüchtert und Forstaufseher ermordet.“ ( Zitat Wikipedia).

Hier beginnt auch meine eigentliche Geschichte, eine Geschichte abseits des Massentourismus.

Karma Yoga Retreat – der Name kommt nicht von ungefähr. Bereits zum achten Mal wird durch die beiden Jivamukti- Lehrerinnen ein Zusammentreffen von Teilnehmer und Mädchen aus Kambodscha organisiert.

Während dieser Woche lernen wir bei gemeinsamen Ausflügen und den täglichen Yogaklassen die Mädchen bzw. jungen Frauen kennen und mit ihnen…ihr Land Kambodscha mit all seinen wunderschönen Plätzen aber auch Problemen.

Gruppe

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Da ist zum Beispiel Em. Mit ihrer „Messenger Band“ macht sie auf die Situation der Arbeiterinnen in den Textilfabriken und die dortigen Niedriglöhne und schlechte Arbeitsbedingungen aufmerksam. Und von diesen Fabriken gibt es viele. Ein nicht ganz ungefährliches Projekt. Korruption und Selbstbereicherung sind in weiten Teilen das Hauptproblem. Wer sich wehrt verschwindet oder bekommt Drohungen gegen sein Familie.

Oder En Dara, die mittlerweile mit Hilfe der Foundation eine eigene Yogaschule gegründet hat. Ein Ort in Phnom Penh an dem Jugendliche üben können. Yogaunterricht, was für uns selbstverständlich erscheint, ist dort (wie auch in China um ehrlich zu sein…) meist den Wohlhabenden vorbehalten und mit vielen Vorurteilen behaftet. Aufgrund der Erziehung ist es den meisten Frauen unangenehm in Baddha Konasana zu liegen oder in Adho Mukha den Po in die Höhe zu strecken…

Ich denke auch oft an Sreypov, die gerne Jura studieren möchte…am liebsten Völkerrecht und auf ein kleines Wunder hofft um ein Visum oder Stipendium für das Ausland zu bekommen.
Nur so hat sie die Möglichkeit von dort aus sich für die Menschen einzusetzen die durch den Staat enteignet wurden, wie ihre eigenen Eltern. In der Ausweglosigkeit ziehen vielen Familien in die bis noch Mitte der 90er Jahre neu vermimten Gebiete. Hunderte Menschen werden dadurch jährlich getötet, unzählige unschuldige Kinder beim Spielen verstümmelt. Hier wäre dringend Hilfe notwendig. Aber selbst die freien Arbeitsstellen als Anwalt in Kambodscha bleiben sind für die dem System Wohlgesinnten vorgesehen. Ich suche noch immer nach einer Idee ihr zu helfen….

Asana des täglichen Lebens: Die erste Reaktion die bei uns Menschen auf Ungerechtigkeit Eintritt ist meist Hass, Unverständnis, wir werden wütend. Aber Hass auf der einen Seite, erzeugt immer auch Hass und Gewalt auf der anderen Seite. Keine dieser 3 jungen Frauen sieht sich als Opfer ihrer selbst, sondern sie schauen erwartungsvoll in einer hoffentlich bessere Zukunft. Nur über Bildung und Aufklärung ist das überhaupt möglich. Dank der Azahar Foundation und ihrem eigenen unglaublichen Willen sprechen alle mittlerweile sehr gutes Englisch- was vor 8 Jahren, zu Beginn des Projektes, nicht der Fall war.

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Es folgen wunderschöne und sehr emotionale Tage: Der Besuch von Angkor Wat und vielen weiteren Tempeln- einer Kinderklinik die ein Schweizer Arzt durch Spendengeldern finanziert, bunte Märkte und dutzende vegane Restaurants (was ich wirklich nicht erwartet hätte)… Aber was bleibt, weiterlebt und Unterstützung verdient sind diese wunderbaren Menschen- die Khmer- wie sie sich selbst nennen. Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir in einem Land geboren sind, in dem die Meinungsfreiheit heute im Grundgesetz verankert ist.

In Kambodscha hätte ich diesen Artikel nicht schreiben können.

Ein Sprichwort in Khmer sagt „Jungen sind Gold und Mädchen sind Papier“… diese Mädchen, die ich getroffen haben sagen aber von sich- „Jungen sind Gold- aber wir sind Diamanten“.

Lauf- und Yogaseminar im mama thresl

Es ist wieder soweit. Nach dem tollen Erfolg unseres Run und Om Retreats im vergangenen Jahr werden wir es uns auch dieses Jahr Ende Oktober im wunderschönen mama thresl Hotel in Leogang laufend und yogierend wieder so richtig gut gehen lassen.

Ein bisschen athletischer als die meisten Yogawochenenden und auch ein bisschen lifestyliger und bunter, denn schließlich muss ich ja authentisch bleiben :).

Wir werden die Berge und Täler ums wunderschöne mama thresl Hotel mit der ehemaligen Profisportlerin Larissa Kleinmann erlaufen, restoratives Yin-Yoga mit Tanja Seehofer praktizieren und vielleicht for fun ein bisschen Modenschau mit ‚real people‘ machen.

Wir alle sind mega gespannt auf unsere Frauen-Power-Combo, bei der geballte Leidenschaft und Liebe für den gesunden Lifestyle zusammenkommt.

Wann: 27. – 30.10.2016 (3 Tage, Do.-So.)

Wo: mama thresl Hotel, Leogang/Österreich

 

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Foto-Credit: mama thresl Hotel

 

 

Weitere Infos und Buchung über Yogadelight unter folgendem folgendem Link: YOGA und LAUFSEMINAR im mama thresl Hotel

Magst du mitkommen? Wir würden uns sehr freuen.

Namasté.

Bee mit Claudia, Tanja und Larissa

Yoga und Pilates in Schwangerschaft und Rückbildung

Nachdem ich in meinem neuen Leben in Bayern und mit zwei Kindern angekommen bin, möchte ich mit euch meine Erfahrungen teilen, wie ich in der Zeit der Schwangerschaften Entspannung gefunden habe – und danach in meine körperliche Mitte zurückkehren konnte. Da ich mit zwei Kindern nicht nur ausgefüllt sondern auch glücklich bin, geht für mich mit dem Ende des zweiten Wochenbetts eine kleine Ära zu Ende, und ich freue mich, von jetzt an andere Frauen in dieser wunderbaren Phase des Lebens zu begleiten.

In der Zeit der Schwangerschaft erleben Frauen in ihrem eigenen Körper die Essenz von Yoga. So zauberhaft dieser Gedanke und die Vorfreude auf das neue Leben sind, schwanger sein bedeutet nicht für jede Frau, automatisch immer nur glücklich zu sein. Auch ich erinnere mich an Tage der Ängste und des Drucks. In einem selbst verändert sich die Welt, doch im Außen, v.a. im Job, soll Frau weiter funktionieren wie bisher. Auch der Hormonhaushalt beginnt, Achterbahn zu fahren, insbesondere in den ersten drei Monaten. Hinzu kommen körperliche Veränderungen, vielleicht sogar Beeinträchtigungen. Yoga hat mir in diesen bewegenden Phasen sehr geholfen und gut getan, mir einen Rückzugsort im Innen geboten, einen Platz zum durchatmen und loslassen. Während ich in meiner ersten Schwangerschaft noch sehr kraftvoll geübt habe, hatte ich in meiner zweiten mit einem quirligen Einjährigen an der Hand eher das Bedürfnis nach tiefer Entspannung, nach Loslassen. Das ist das Schöne an Yoga – dass er uns genau das schenkt, was wir brauchen. Wir müssen es nur zulassen. Auch das musste ich erst lernen: dass es ok ist, sich vom Workout-Gedanken zu lösen.

Obwohl ich seit gut anderthalb Jahren ausschließlich Yoga unterrichte, habe ich Pilates als Methode nie ausgeklammert, sondern – v.a. in der Rückbildung – in mein Training wie in meine Kurse integriert. Nach den Geburten entfachte ich mir jedesmal diese große Sehnsucht nach gefühlter Mitte. Da war dieses vermeintliche Loch im Bauch, butterweich, so leer. Eine Körperregion, zu der plötzlich der Bezug fehlt. Sie wieder zurückzuerobern, das braucht zunächst Zeit zur Heilung. Zuvor hätte ich nie geglaubt, wie großartig die Natur die Rückbildung geregelt hat, v.a. durch Stillen. Für den Rest fand ich sowohl im Yoga als auch im Pilates effizient schließende Asanas und Übungen. Sehr gerne habe ich auch den Magic Circle zur Rückbildung eingesetzt, da er den Fokus auf die Körpermitte verstärkt. Vom Stillen verspannte , kyphotische obere Rücken lieben herabschauende Hunde, schmelzende Herzen oder sanfte Pushes. Und der Hängepo (Nachdem alles weich wurde, darf es sich auch wieder festigen…) erfährt in kraftvollen Standhaltungen wie dem Stuhl ein wohltuendes Lifting.

 

Luisa_FoBi

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Wenn du mehr von mir zum Thema Prä- und Postnatalyoga lernen möchtest, egal ob für deine eigene „Reise“ oder zum Bereichern deines Unterrichts, lade ich dich zu unserer Fortbildung zum Thema im Herbst bei Yoga Süd in Stuttgart ein.

Ich freue mich auf dich!

Mein Herzensprojekt: Love, Pets & Harmony

Oh wie bin ich froh, dass ich es endlich in die Welt hinaus posaunen kann: Ich habe mein erstes eigenes Label gegründet und zwar eines, das zwei meiner größten Leidenschaften miteinander verbindet: Haustiere und Yoga.

 

Love, Pets & Harmony BeeAthletica

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Love, Pets & Harmony ist eine Brand, die für alle haustierliebenden Yoginis gemacht ist. Für alle, die ihre Yogamatte mit ihrem Tierchen teilen, ob Hund oder Katz’. Wer selbst Haustiere hat, kennt es wahrscheinlich: In dem Moment, in dem man die Yogamatte ausrollt, ist man meist nicht mehr alleine. Selbst wenn vorher irgendwo tief und fest geschlafen wurde. Das Matten-Ausrollgeräusch hat mein Hund so gut abgespeichert wie das Geräusch des sich öffnenden Kühlschranks – er hört es IMMER. Die Katzen lieben außerdem yogische Mantras und natürlich auch jegliche Art von Yogamatte, was bei drei Katzen schon Mal Platzprobleme bereiten kann, noch dazu, wenn es darüber hinaus einen 30kg Rüden gibt, der ebenfalls mitmachen will. Kein Wunder also, dass ich irgendwann daran dachte eine größere Matte wäre fein. Außerdem erzählte mir jeder andere Haustierbesitzer mit Affinität zum Yoga ebensolche Geschichten, was mir zeigte, dass ich ganz offensichtlich nicht alleine mit dieser „Mein-Haustier-ist-auch-ein-Yogi“-Tatsache lebte und weil ich schon von Kindesbeinen an eine waschechte Katzen- und Hundeliebhaberin war und mich (fast) alles mit Katzenmotiven direkt anspricht, war irgendwie plötzlich klar: Es war Zeit für ein zweites Unternehmen, das meine Liebe zum Yoga mit meiner Liebe zu Haustieren verbindet.

 

Love, Pets & Harmony Yoga Dog

 

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Ich begann mit der Entwicklung der ersten Produkte, meldete das Unternehmen an, unterschrieb alles regelkonform beim Notar, organisierte und checkte Möglichkeiten und Wege, überwand so manches Hindernis und ließ mich absolut nicht von meiner Idee abbringen. Dann weihte ich die liebe Bee in mein Vorhaben ein, denn als BeeBotschafterin der ersten Stunde wusste ich nur zu gut, wo meine Marke ein tolles Zuhause finden würde: bei BeeAthletica. Außerdem teilen Bee und ich nicht nur die Liebe zu Bewegung, Fashion und Yoga, sondern auch zu Hunden, insofern wusste ich, sie würde die Idee hinter Love, Pets & Harmony unmittelbar verstehen :0). An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Danke an dich, liebe Bee, dass meine Brand hier bei dir einziehen darf. An einen Ort, den ich seit Jahren toll finde und wo sie in allerbester Gesellschaft ist. DANKE!!! Let’s get it started…

 

Love Love Love Hundeliebe Love Pets & Harmony

 

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Und was gibt es jetzt alles von Love, Pets & Harmony, werdet ihr euch nun vielleicht fragen. Tja, was soll ich sagen, ich hatte zu Beginn sooo viele Ideen, dass ich mich selbst ein wenig einbremsen musste. Okay, stimmt nicht ganz, manche Ideen sind dennoch einfach mit mir durchgegangen 😉 . Abgesehen davon, dass täglich weitere, neue Ideen dazukommen. Irgendwie hab ich mit diesem Label ganz und gar etwas geschafften, bei dem ich vor Inspiration übergehe. Ich nerve mein Umfeld deshalb so gut wie jeden Tag mit neuen Produktideen oder weiteren neuen fixen (bereits bestellten) Produkten, die ins Sortiment kommen werden und tu mir wirklich schwer, ihnen nicht andauernd über aktuellste Änderungen und Fortschritte zu berichten. Es begeistert mich einfach. Ich finde jedes einzelne Produkt toll und kann mich extrem darüber freuen, egal wie groß oder klein es ist. Und ich hoffe sehr, dass es ganz vielen anderen tierliebenden Yoginis ganz genauso geht!

 

Love, Pets & Harmony Kater

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Ich habe viel Herzblut in die Auswahl der Produkte gesteckt, sehr viel Zeit investiert und immens viel dabei gelernt. Ich hatte zugegebenermaßen phasenweise schon fast ein bisschen Angst vor meiner eigenen Courage, aber ich finde alles so toll, dass ich mir absolut keine Sorgen mache. Wenn ich meine eigenen Yogamatten anschaue, mit dem zarten, schönen Logo Schriftzug darauf, bin ich einfach nur happy, der gesamte Aufwand hat sich schlichtweg sowas von gelohnt. Sowohl die griffige Family Mat in dem richtig tollen, edlen Graubraun-Ton als auch die superweiche Kuschelmatte sind einfach nur großartig (finden übrigens auch meine Vierbeiner 😉 )! Genauso wie die Shirt Kollektion – am liebsten würde ich gar nichts anderes mehr tragen, so fein und weich… Aber noch toller als sie selber zu tragen ist es für mich, jemand anderen mit einem glücklichen Lächeln in einem meiner Shirts zu sehen. DIESES Gefühl ist unbeschreiblich!! Petloving Yogis United quasi 😀 😀 😀

In der nächsten Zeit werden weitere, richtig coole Dinge das Sortiment erweitern, so manches ist bereits in Produktion, ihr dürft also gespannt sein 😀

 

Kuschelmatte und Birkenstocks

 

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Ich wünsche mir, dass Love, Pets & Harmony auch ganz viel Freude in das Leben von anderen Yogaliebhaberinnen und ihren Tierchen bringt. Denn genau dafür ist es gemacht.

Yoga Dog Owner Love, Pets & Harmony

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Namaste, Miau & Wuff,
Vera mit ihren vier Musen Shakira, Diego, Smilla & Achilles

10 Tipps für schöne Sommerbeine

Sommerzeit ist nicht nur die beste Zeit im Jahr ordentlich Vitamin D zu tanken, sondern gleichzeitg auch Mücken-, und Urlaubszeit. Die Erwartungshaltung an den perfekten Urlaub hängt davon ab was für ein Typ Urlauber man ist. Da gibt es die entspannten Strandurlauber, die sich nichts mehr als Ruhe und Nichts tun wünschen, sich dabei die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, am Strand liegen und einen Roman nach dem anderen verschlingen.

Auf der anderen Seite gibt es die Touri-Urlauber, die keine Sehenswürdigkeit an ihrem Wunschziel verpassen wollen. Das bedeutet allerdings: bequeme Schuhe einpacken und viel, sehr viel laufen. Da es warm oder sogar heiss sein kann, ziehen die Wenigsten dabei Kompressionsstrümpfe an, weshalb es schon mal vorkommt, dass es nicht nur Blasen an den Zehen oder Fersen gibt, sondern vielleicht auch schwere, müde Beine, schlimmstenfalls sogar Besenreisser oder Krampfadern. Ich kenne dieses brennende, belastende Gefühl von müden Beinen nicht nur aus meinen Schwangerschaften, sondern auch einfach so – ohne Extragewicht.

Da könnenverschiedene Cremes abhilfe schaffen, wie zum Beispiel ein kühlendes, im Kühlschrank gelagertes Rosskastanien Gel oder folgende 10 Tipps und die dazugehörigen Yogaübungen:

1. Wechselduschen, mit mind. 30 Sek – 2 Minuten Beine kaltem abduschen wirken wahre
Wunder!
2. Beine nicht übereinander schlagen! Auch wenn es vielleicht sexy aussehen mag, wird
die Durchblutung in den Beinen dadurch leider sehr unsexy.
3. Massagen von unten nach oben.
4. Öfters die Beine hoch legen. Das machen wir sowieso viel zu selten!
Kompressionsstrümpfe tragen, wenn es drauf ankommt.
(im Flugzeug, längeres Stehen, Sitzen oder Fussmärsche)
5. Viel Wasser trinken, um die Zirkulation in den Venen zu unterstützen.
6. Öfters barfuss laufen.
7. Die Beinmuskulatur trainieren: regelmässige Bewegung trainiert die Venen.
8. Bei akut schweren Beinen hilft ein Wickel aus Eiswürfeln, kaltem Wasser und ein
wenig Obstessig.
9. Genussmittel meiden.
10. Yoga für leichtere Beine am Abend üben.
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Die folgenden Yogaübungen habe ich unter dem Aspekt zusammen gestellt, wie man am entspanntesten die Beine hoch legen kann, passiv, wie bei VIPARITA KARANI oder aktiv wie beim Kopfstand. Manchmal darf es YIN-lastiger, also weicher und ruhiger sein und einander Mal mehr YANG, aktiver und kraftvoller. Je nach Bedarf lässt sich dadurch die Tätigkeit der Venen erleichtern.

YIN:
// VIPARITA KARANI //
Leg Dich mit Deiner Matte nah an eine Wand ran und streck Deine Beine an Richtung
Decke hin aus. Mit einem Polster unter dem Gesäss wird der Umkehrhaltungseffekt sogar
noch verstärkt, wie bei Setu Bandhasana mit Block. Bleibe so lange wie es Dir Spass
macht. Dabei kannst Du auch Musik hören, die Dich entspannt.

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// SUPTA HASTA PADANGUSTHASANA //
Diese Übung in Rückenlage geht auch wunderbar mit einem Gurt, falls die Beine zu weit
weg sein sollten. Für das liegende Zehenhakeln, stelle zunächst Deinen linken Fuss am
Boden auf und greife die Zehen oder den ganzen rechten Fuss. Als Yin-Variante geht es
hier weniger darum aktiv am Fuss zu ziehen, sondern eher über den Atem die Streckung
zu geniessen. Bleibe 15 Atemzüge pro Beinseite.

// SETU BANDHASANA //
Bei dieser Variante der Brücke lässt sich die Venenpumpe spielerisch anwenden: Während
Du Dein Becken auf dem Klotz ruhen lässt und die Beine Richtung oben streckst, kannst
Du Deine Füsse bewegen und dadurch die Muskulatur der Beine nutzen, um so die Venen
zu unterstützen: Lass Deine Fussgelenke kreisen, flexe und pointe Deine Füsse wie Du
lustig bist.

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YANG:
// SARVANGASANA //
Der König und die Königin unter den Asanas, das sind Schulter-und Kopfstand, gehören
nicht umsonst zu den Royals unter den Yogahaltungen. Ich habe sie den aktiven Yang-
Haltungen zugeordnet, da es mehr Kraft bedarf länger in diesen Haltungen zu verweilen.
Bleibe, wenn möglich jeweils 25 Atemzüge.

// SHIRSASANA //
Wer den feetup Kopfstandhocker kennt, weiss wie kinderleicht SIRSASANA wird, wenn
kein Gewicht auf der Halswirbelsäule lastet.

// VRIKSHASANA //
Auch beim sehr aktiven Handstand, egal ob im Raum oder an der Wand, sind ja die Beine
oben. Darüber werden sich alle Handstandfreunde freuen, denn mit aktiven, starken
Beinen geht es den Venen besonders gut.

Sommerbeine
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Auf schöne Beine und einen tollen Sommer!

Fastenkuren

An sich glaube ich nicht daran, dass wir so verschmutzt sind von unserem Leben, dass wir ständig Reinigungskuren machen müssten. Viele westliche Mediziner bestreiten die Existenz von Schlacken, sie sagen, unser Körper scheide selbstregulatorisch alles aus, was nicht gebraucht würde.

Allerdings: Ein hektischer Lifestyle führt meistens zu viel Kaffeekonsum, viel Zuckerkonsum, viel Weißmehl und so weiter. Das hat Auswirkungen auf unsere Leber, die unter zu viel Zucker beispielsweise ächzt. Die Nieren leisten viel, wenn sie wie die Verrückten filtern müssen. Und unser Nerven- und Drüsensystem gewöhnt sich an einen gewissen Dauerstress durch Zucker, Koffein und Alkohol. „Adrenal gland stress“ nennen die Amerikaner das – und raten dazu, uns in regelmäßigen Abständen von unserem Reizstoffkonsum zu erholen _ mit Fasten- oder Detoxkuren.

Ich wollte es wissen und habe in den letzten Monaten verschiedene Kuren ausprobiert.

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Die Saftkur:

Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter, bei denen man online Saftkuren für einen bestimmten Zeitraum (einen bis zehn Tage) bestellen kann. Die Säfte sind frisch kalt gepresst, werden im Kühlpack geliefert und versorgen einen mit mehreren Flaschen Saft am Tag. Ich finde diese Kurform recht einfach: Man kann die Flaschen mitnehmen, es gibt also auch unterwegs kein Problem. Und bei fünf Tagen Kur hatte ich gerade mal einen, an dem es richtig schwer war, weil der Magen heftig knurrte und der Kopf brummte.
Denn: Kaffee etc sollte man in dieser Zeit stehen lassen. Am letzten Tag der Kur schaffe ich abends kaum noch die frisch gemachte Mandelmilch mit Vanille und Zimt, die so lecker schmeckt. Ich bin zu satt von den ganzen Säften. Vor allem fühle ich mich fitter (in Erkältungszeiten wirkt eine solche Vitaminbombe Wunder), Süßigkeiten schmecken danach wie ein Zuckereinschlag, ich hatte definitiv ein besseres Gefühl für mein Essen danach.

Die Pulverkur:

Zehn Tage mit Chlorella-Algen-Tabs und grünem Pulver? Die Zehn-Tages-Transformation von Platinum Health verspricht raschen Gewichtsverlust (weil das immer das zündendste Verkaufsargument ist). Aber als ich mich zehn Tage darauf einlasse, mich von diesem mit Vitalstoffen vollgepackten Pulver und kleinen Gemüse-, Beeren- und Eiweißsnacks zu ernähren, erlebe ich echt ein Boost-Wunder. Ich schlafe hervorragend, meine Haut sieht toll aus, ich platze fast vor Energie. Das ist ein Benefit, der mich echt überzeugt.

Die Buchinger-Fastenkur:

Nach diesen ersten Versuchen wollte ich es nochmal wissen: Während meiner Basis-Lehrerausbildung vor zehn Jahren hatte ich meine letzte Fastenkur gemacht, jetzt war es wieder so weit. Sieben Tage ohne feste Nahrung, aber auch ohne Säfte, Pulver oder Ähnliches. Wirklich nur Brühe, Tee, Wasser, Buchinger-Fasten genannt. Um mich selber zu motivieren, rief ich eine Facebook-Gruppe ins Leben – wenn ich die Initiatorin war, konnte ich ja schlecht einfach aussteigen (manchmal muss man einfach nur wissen, wie man sich selber am Schlawittchen packt).

Mit Tees, Glaubersalz, Büchern und Brühe bestückt ging es in sieben aufregende Tage, die die größte Wirkung von allen Kuren zeigte.

Ich wurde derart verlangsamt, dass eine Woche lang null Hektik aufkam, weil ich mich gar nicht hetzen ließ. Der Körper fährt derart runter, dass der Geist sich dem beugen muss. Ich habe normal gearbeitet, da ich aber wusste, dass ich nicht so leistungsfähig bin wie sonst, habe ich besonders Rücksicht auf mich genommen. Statt also noch einem abendlichen Telefontermin zuzustimmen, hab ich dafür gesorgt, dass ich in die Sauna komme oder früh ins Bett oder mein basisches Fußbad mache. Derart auf den Körper zurückgeworfen zu sein, war eine grandiose Erfahrung. Alle aus der Gruppe haben durchgehalten, mit mehr oder weniger Tiefs.

Die Kunst beim Fasten ist allerdings auch das Fastenbrechen: Ich war am Ende doch so ausgehungert, dass dem gedünsteten Apfel eine Dinkel-Brezel folgte – einfach, weil ich unbedingt etwas Festes kauen musste. Keine so gute Idee. Bestraft wurde das mit Magengrummeln und -zwicken. Das besonders Schöne: Essen war danach wieder ein Fest, die Freude groß, etwas zuzubereiten und genießen zu können.

Fazit: Alle Kuren haben gut getan. Auch wenn die westliche Medizin keine Schlacken finden mag: Ich habe in meiner Yogapraxis mehr Beweglichkeit, beim Laufen mehr Durchhaltevermögen und einen niedrigeren Puls erlebt. Der Schlaf war besser. Mein Körper war erleichtert von gewissen Dingen. Die altmodische Fastenkur war die günstigste Variante, bei allen Anderen muss man je nach Zeitraum mit einer Investition von 50-250 Euro rechnen.

Eine der Kuren werde ich in diesem Jahr auf jeden Fall noch machen, denn Kaffee, Süßes und im Sommer ein schöner Aperol schmecken einfach zu gut. Wenn aber durch bewussten Verzicht auch mehr Bewusstsein in die ganz normalen Zeiten gebracht wird, ist das einer der größten Effekte solcher Kuren. Denn Leben heißt auch genießen!

Ironman Frankfurt 2016

Aller guten Dinge sind 3. Oder doch nicht? Am Sonntag, den 3. Juli habe ich zum 3. Mal das Abenteuer Ironman gewagt und schlussendlich nach 12:54h den begehrten roten Teppich am Römer erreicht. Im Vorfeld schien alles perfekt: Das schöne Datum für ein 3. Mal, einen super Coach, 6 Stunden Schlaf in der Nacht zuvor, keine nennenswerten Trainingsausfälle in der Vorbereitungszeit  – mit vielversprechenden Trainingsdaten noch dazu, kaum Nervosität… selbst die Wettervorhersage war top.

Als ich am Rennmorgen um 3:30 Uhr beim Frühstück saß, ging mir vieles durch den Kopf. Unter anderem der Gedanke ‚irgendwas wird heute ganz anders kommen als erwartet, denn so perfekt ist einfach zu perfekt um wahr zu sein‘.

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Drei Stunden später stand ich leicht verkühlt, aber guten Mutes an der Startlinie am Langener Waldsee – auf zum ‚Längsten Tag des Jahres‘, wie die Frankfurter ihr Ironman-Rennen gerne untertiteln. Das Schwimmen lief gut, wenngleich ich den früheren Massenstart dem Rolling Start vorziehe, da er mir die Orientierung ein wenig einfacher macht. Aber für die guten Schwimmer in der vorderen Startgruppen ist diese neue Variante sicher wesentlich angenehmer, da es weniger Gekloppe gibt – und ich übe für’s nächste Mal einfach im Vorfeld öfter im Freiwasser. Mit 1:22h für die 3,8 km war ich zufrieden.

 

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Dann ging es ab auf’s Rad. Meine stärkste Disziplin, die aber dieses Jahr eine besondere Challenge beinhaltete: Ich sollte betont langsam machen, vor allem in der ersten Runde, um genügend Energie für den abschließenden Marathon zu konservieren. Meine Idee war ursprünglich eine andere: ordentlich Gas auf dem Rad, laufen kann ich eh nicht. Da die Laufwerte sich in den letzten Monaten aber in für mich gute Bereiche entwickelt hatten und ich meinem Coach 100% vertraue, wollte ich diese Herausforderung annehmen und schauen, ob es vielleicht mit dem Marathon diesmal besser klappt. Also pedalierte ich mit ruhigem Puls vom See durch die Stadt, zum ersten Hügel in Bergen-Enkheim weiter durch die Wetterau und wieder retour gen Frankfurt, um die zweite Runde in Angriff zu nehmen.

Gefroren hab‘ ich wie nie in meinem Tri-Suit, aber die Vorhersage hatte ja Hoffnung auf einen Sonnen-Wolken-Mix bei ca. 23 Grad gemacht. Wie bereits gesagt, die Bedingungen im Vorfeld schienen perfekt :). Als es auf der zweiten Runde bei Kilometer 100 wolkenbruchartig zu regnen begann und die ohnehin schon kalte Temperatur gefühlt um nochmal 5 Grad fiel, wurde mein mentaler Stecker gezogen. Zumindest in der heutigen Reflexion des Rennens. Meine Hände waren so kalt, dass ich weder sicher bremsen noch schalten konnte, die Strassen hatten Aquaplaning, meine eine Wade ging vom kalten Spritzwasser zu und der Nacken schien durch den prasselnden Regen wie steifgefroren. An eine schnellere zweite Runde war nicht zu denken, denn jedes Speeding hätte es ja noch kälter werden lassen und Sicherheit geht immer vor. Ich komme mit Kälte einfach nicht klar. 100x habe ich mir die 42 Grad vom vergangenen Jahr zurück gewünscht. Auch hart irgendwie, aber das krieg‘ ich geregelt. Kälte tut mir weh. Punkt.

Nach enttäuschenden 6:15h auf dem Rad in der Wechselzone 2 angekommen, musste ich mir dort von den überaus hilfsbereiten Supportern sogar die neuen, trockenen Socken anziehen lassen, da ich meine Finger einfach nicht mehr bewegen konnte. Aber egal, ein Grund zum Aufgeben war das noch lange nicht. Zumal ich die Hoffnung hatte, dass ich mich einfach warmlaufe und dann endlich wieder zu mir komme. So kam es aber nicht. Die ersten beiden Runden liefen zwar rein pace-mässig gesehen noch okay, aber ich war so fertig und steif in den Extremitäten, dass da einfach keine Energie mehr ankam. Von meinem ursprünglichen Ziel unter 12:30h zu bleiben, hatte ich mich bereits in der Wechselzone verabschiedet, jetzt galt es nur noch das Ding ins Ziel zu bringen und -wenn es irgendwie ging- mit neuer Bestzeit. Wenn auch nur mit marginaler Verbesserung.

Auf der letzten Runde hatte sich in den vergangenen beiden Jahren immer eine totale Euphorie eingestellt, die all die Schmerzen auswischte, aber darauf wartete ich dieses Jahr selbst auf dem roten Teppich vergeblich und warte eigentlich noch immer. Okay, neue Bestzeit war es, aber ich nicht glücklich. Nicht stolz. Gar nichts. Stattdessen einfach nur leer. Bis heute will ich nicht akzeptieren, dass mir vielleicht das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Wenn eine Daniela Ryf schon auf dem Rad vor Unterkühlung aussteigt, wird es wohl Auswirkungen haben, aber ich rede mir fleissig ein, dass das nicht der Grund für mein Unvermögen war. Andere haben es ja auch besser weggesteckt.

Ich ‚predige‘ ja immer, dass man dankbar sein soll und ich war es auch für jeden Trainingstag – die guten wie die schlechten – aber dass MEIN Ironman 2016 nun so gar nicht war, wie ich es mir erhofft hatte, daran ‚knabber‘ ich noch immer. Eine sehr gute Bekannte hat mich am Tag danach gefragt, warum ich mir das überhaupt immer wieder gebe, wenn es mich doch selbst bei neuer PB nicht froh macht. Ein langjähriger Freund meinte zum gleichen Thema, dass ich gar nicht froh sein will, damit ich mich für’s nächste Jahr noch ein bisschen härter angehen kann. Dieser ewige Kampf mit mir selbst… den gibt es wohl. Nicht nur im Sport. ‚Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein‘, sagt man, und so sehe ich das auch. Ich arbeite gerne, ich fordere mich gerne selbst heraus, kann mich quälen, auf vieles verzichten… aber klar, ich will auch Erfolge sehen. Wenn man die Erwartungen hochschraubt, kann man eben auch tief fallen und an meiner Art damit umzugehen, arbeite ich gerade. Ich mag mich im Moment überhaupt nicht leiden für meine Undankbarkeit und diesen überspannten Ehrgeiz. Vielleicht hilft mir meine Yogapraxis dabei mit mir wieder klar zu kommen, vielleicht hilft auch einfach Zeit. Wie auch immer und wie lange es dauern mag, ich hoffe dadurch stärker zu werden und für’s nächste Mal besser gewappnet zu sein.

 

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.‚Don’t stop until you’re proud‘ :)…

Eure Bee

 

Mama sein…

Und plötzlich bist du Mama! Na ja, ganz so plötzlich dann doch nicht, schließlich hast du 40 Wochen Zeit dich damit auseinander zu setzen, wie es ist Mama zu sein. Du malst dir aus wie es sein könnte und dann ist doch alles anders.

 

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Jede Mama und jedes Kind ist anders und wirklich vorbereiten kann man sich auf Tag X nicht. Der Entbindungstermin, DER Tag, der dein Leben verändert, ist ein unbeschreibliches Ereignis. Ein Kind auf die Welt zu bringen ist eines der Ereignisse, die eine Frau verändern. Ab dem Zeitpunkt ist man nicht mehr „nur“ Frau sondern eben eine Mama mit allem was dazu gehört.

Viele sagen es verändert dein ganzes Leben. Ich sage: ja es verändert sich vieles, aber nicht alles. Es verändert sich auf alle Fälle dein Schlafrhythmus, du schläfst wenn du die Gelegenheit hast und wenn es nur eine halbe Stunde ist. Hauptsache Schlaf! Spontan kannst du nicht mehr wirklich sein, du brauchst eine gewisse Vorlaufzeit und die am besten mit einem zeitlichen Puffer. Es kann ja immer noch was dazwischen kommen in Form von einem Windelmassaker oder dass du ein neues Outfit brauchst, da das Alte gerade etwas dekoriert wurde mit vorverdauter Milch. Aber egal, es ist einfach wunderschön und der Satz „das ist alles vergessen wenn sie dich anschauen und anlächeln“ ist tatsächlich wahr. Wenn sie dich mit ihren Babyaugen ansehen, ist wirklich alles vergessen und du schaust hinweg über zu wenig Schlaf, Chaos und Windeldrama.

Und wie ist das mit deinem Körper nach der Geburt? Auf einmal „gehört“ dir dein Körper wieder alleine. Aber jetzt gleich wieder Sport und Bauchmuskeltraining machen wie die Promis? Damit alles wieder ganz schnell so ist wie vorher? Ganz ehrlich, ich genieße es gerade wieder halbwegs ein Gefühl für meinen Körper zu bekommen und zu spüren, dass alles wieder an seinen ursprünglichen Platz  kommt. Ich muss gestehen, ich nehme den Druck wieder perfekt sein zu wollen einfach raus. Soviel Freiheit muss sein. Zurzeit bin ich sogar richtig „faul“ und mache nur vereinzelt Yogaübungen. Die Übungen von meiner Hebamme in meinen neuen Alltag zu integrieren finde ich schon genug Herausforderung und mache mir keinen zusätzlichen Stress. Erstmal ankommen im neuen Leben als Mama und die erste Zeit mit Baby genießen.

Meine Yogahosen trage ich aber schon wieder richtig gerne und bekomme manchmal sogar Lust mich ein bisschen zu bewegen. Spannend wird die erste Yoga-Session mit dem Baby für mich werden. Aber bis dahin ist noch viel Zeit.

M-OM-asté, Eure Katja

Die Gesundheit – unser höchstes Gut

Was ist Gesundheit? Gesundheit hängt mit einem gesunden Körpergefühl zusammen. So kann sich z.B. auch ein Mensch im Rollstuhl vollkommen gesund fühlen, wenn er sich wohl in seinem Körper fühlt und seinen Lebensumstand akzeptiert Der Körper trägt unseren Geist und unsere Seele durch unser Leben, er sendet uns Signale, er spricht mit uns, wenn etwas nicht mehr in Balance ist. Es heißt auch, der Körper, die Empfindung, das Gefühl ist die Sprache der Seele. Doch wie sehr hören wir noch auf diese zarte Körper-Stimme, die vorsichtig und liebevoll auf uns achtet? Das leise klopfen der Seele.

 

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Die Zeichen sind oft sehr deutlich, doch wir haben keine Zeit darauf zu hören, wir übergehen mit vielen Ausreden die wichtigen Bedürfnisse, die uns mitgeteilt werden. Wir haben keine Zeit mehr auf die Toilette zu gehen, zu essen, zu trinken, weil wir ja diese Aufgabe erledigen müssen und eh schon unter Druck stehen, wir wollen ja GUT da stehen, und der Chef soll uns loben wie schnell und perfekt wir doch sind. Je weniger wir diese Signale hören, je mehr wir sie wegdrängen, umso heftiger werden sie unterdrückt und zeigen sich irgendwann auf die eine oder andere Weise wieder. Ein Magengeschwür, Sodbrennen, Blasenentzündung, Nierenschwäche. Und meistens hören wir wieder nicht auf diese glasklaren Zeichen (die Seele spricht nun schon deutlicher mit uns) und schlucken Medikamente, die die Symptome werden verdrängt, die Ursache bleibt bestehen. Und wenn wir so weitermachen, geht es immer so weiter, jedes mal wird der Körper ein heftigeres Signal senden, bis wir vielleicht mit einer schlimmeren Krankheit für längere in die Klinik müssen. So haben wir nun mit Gewalt die Möglichkeit und Zeit bekommen, auf unsere Seelenstimme zu hören. Der Körper weiß ganz genau, was gut für uns ist und was wir brauchen um gesund zu sein und gesund zu bleiben. Wie sehr gehen wir in Liebe mit unserem Körper in Kontakt, wie sehr pflegen wir ihn, wie sehr achten wir auf seine liebevollen Signale?

 

Der Körper ist Ausdruck unseres Denkens, unserer Vergangenheit und spiegelt ganz genau unseren Seelenzustand wieder. Was tun wir, um gesund zu bleiben? Oder ist es ganz selbstverständlich gesund zu sein? Wie dankbar sind wir für unser Leben, unsere Gesundheit? Mit welcher Akzeptanz können wir jedoch auch eine Krankheit liebevoll annehmen? Erforschen was es uns sagen möchte. In jeder Krankheit steckt die Wahrheit. Wie sehr überfordere ich mich, dass ich krank geworden bin? Wie weit gehe ich über meine Grenzen, nur um vielleicht anderen zu gefallen, um andere nicht zu verletzen, weil wir sogar denken der andere wertvoller als ich, als meine Bedürfnisse. Jedoch vergesse ich dabei wieder mich, meine Gesundheit. Jedes mal wenn ich über meine Grenze gehe, verletze ich mich, gefährde meine Gesundheit, ich fühle mich vielleicht sogar ausgenutzt und verbittert. Verliere den Kontakt zu mir und den wahren Bedürfnissen meiner Seele.

 

Gomukhasana

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Unser Körper ist unser bester Freund, unser Ratgeber, unser Lehrer unser bester Signalgeber. Wie oft am Tag freue ich mich? Wie viele Stunden am Tag verbringe ich mit Freude und wie viel Zeit gebe ich meinen meist unbegründeten Sorgen, Zweifeln und Ängsten? Wie oft spule ich diese Gedankenmuster am Tag wieder? Diese immer wiederkehrenden Gedankenmuster lösen Stress in uns aus, akuter Dauerstress, verringert die Anzahl der weißen Blutkörperchen und damit die körpereigene Fähigkeit, stark zu sein gegen Krankheitserreger. Wie viel Platz und Zeit hat es hier noch für die Lebensfreude!? Es heißt, wir sollten uns mindestens 8 Stunden am Tag freuen, dies bringt Gesundheit mit sich, dies aktiviert unsere Selbstheilungskräfte und bringt uns wieder in Kontakt mit dem Leben. Wie sehr bin ich jedoch bereit meine Sorgen, meine (Selbst)- Zweifel, meine Ängste anzuschauen, zu erforschen, die Ursache zu finden, mir selbst zu dienen und die Verantwortung zu übernehmen für mein Leben, meine Gesundheit und meine Lebensumstände? Nur wir selbst können uns wirklich heilen.

Durch Liebe, Glaube, Sanftmut und Demut dem eigenen Körper gegenüber können wir unsere Selbstheilungskräfte aktivieren.

STAY HAPPY & HEALTHY,

Eure Tanja

Erfrischender Erbeerkuchen

Ergibt ein halbes Backblech oder einen Backrahmen von 25x25cm.
Zubereitungszeit: 45 Minuten
Einweichzeit: 4 Stunden

 

Erdbeer-Kuchen_roh_klein

 

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Für den Nussboden:

250 g Mandeln

120 g Datteln, entsteint

2 EL Hirseflocken

2 EL Agavendicksaft

 

Für die Vanille-Creme:

300 g Cashewnüsse oder -Bruch (mindestens 4 Stunden eingeweicht)

100 g Kokosöl

30 g Kakaobutter

1 EL Agavendicksaft

½ TL Vanille, gemahlen

2 EL Zitronensaft + Zesten einer halben Zitrone

300 g Erdbeeren

Matcha Grünteepulver & Erdbeeren als Deko

 

Zubereitung:

Für den Nuss-Boden Mandeln, Datteln, Hirseflocken und Agavendicksaft im Mixer zerkleinern. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backrahmen in einer Größe von 25x25cm darauf setzen. Die Nussmasse hineingeben, mit den Fingern verteilen und fest drücken.

Für die Vanille-Creme die Cashews, Kokosöl, Agavendicksaft, Vanille, Zitronensaft & -Zesten im Mixer zu einer feinen Creme pürieren. Die Erdbeeren waschen, vom Grün befreien und in 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Die Erdbeerscheiben neben einander auf den Mandelboden legen. Die Vanille-Creme darauf geben und mit einem Spatel glatt streichen.

Den Kuchen 3-4 Stunden kalt stellen oder 2 Stunden im Gefrierfach ruhen lassen. Mit etwas Matcha-Puder und geschnittenen Erdbeeren servieren.

 

TIPP: Der Kuchen lässt sich gut auf Vorrat zubereiten und dient prima als gesunder Snack nach einem anstrengenden Workout.