New Partner – Shida Pourhosseini alias PulsYoga

Über ein cleveres Matching unserer #hashtags auf Instagram fiel mir das Profil von Shida Pourhosseini ins Auge, die Yoga für Athleten anbietet. Ein Aspekt von Yoga, der mich und auch viele meiner Kundinnen besonders anspricht. Ohne viele Likes war mir klar, diese Yogini schreibe ich mal an, empfahl sie auch gleich einer Triathletin weiter, die nach Yoga zur Ergänzung zu ihrem Training im Raum Rhein-Main jemanden suchte. Letztere ist noch heute eine überzeugte Schülerin von Shida und so dauerte es nicht lange, bis wir uns auch persönlich kennenlernten.

Shida mit Daniela Sämmler (Profi-Triathletin)

 

Shida ist seit 13 Jahren  Yogapraktizierende und unterrichtet vor allem Sportler und Leistungssportler. Sie kombiniert Yoga mittlerweile auch mit Blackroll®. Eine Kombination, von der ihre Leistungssportler wie der Schwimmweltmeister Marco Koch und Profi-Triathletin Daniela Sämmler profitieren. Die Yogapraxis fühlt sich danach viel leichter an. Verspannungen werden besser gelöst und das Hineingleiten in die Übungen wird geschmeidiger.

Shida mit Weltmeister-Schwimmer Marco Koch

 

Für Blackroll® entwickelt sie gerade für ein Ausbildungsprojekt und schreibt zudem ein Buch mit Übungen für Athleten. Hier arbeitet sie eng mit Profisportlern aus verschiedenen Disziplinen zusammen. Shida hat aber auch die Bundesligisten SV Darmstadt 98 und den 1. FSV Mainz 05 mit Yoga begleitet.

Unsere Botschafterin Berit Kauffeldt (Profi-Volleyballerin)

 

Die kleine quirlige Frau steckt voller Energie. Sie rockt neben ihrem Vollzeitjob in der IT Branche, Yoga für Athleten und ihrer Familie mit Hund & Katze jetzt auch noch ein neues Großprojekt mit BeeAthletica und WEC. Ich darf an dieser Stelle schon ankündigen, dass PulsYoga, WEC und BeeAthletica  in diesem Projekt gemeinsam als „Om Your Sport“ auftreten werden. Unser erstes großes und gemeinschaftliches Yoga– Sportfestival findet vom 30.09.- 01.10.2017 in der BRITA Arena Wiesbaden statt. So viel können wir verraten: It’s gonna be great!

Neben diesem spannenden Event werden wir zukünftig auch noch kleinere Yoga-Sport Retreats anbieten.

Stay tuned… :)

Eure Bee

Photo-Credit: Pulsyoga

Knochenbrühe – heilsame Kraftsuppe & altbewährtes Superfood

Für alle, die es nicht so mit Fleisch & Knochen haben gleich vorweg: Ich kann euch verstehen. Ich war selbst über acht Jahre lang Vegetarierin und war und bin kein riesiger Fleisch-Fan. Abgesehen davon habe ich allerdings dennoch täglich mit rohem Fleisch und Knochen Kontakt, da unser Hund gebarft wird und auch die Katzen immer wieder frisches Fleisch bekommen.

Und obwohl ich deshalb im Vergleich zu früher mittlerweile etwas „abgehärteter“ bin, hat es trotzdem ein bisschen gedauert, bis ich bereit war, meine erste eigene Knochenbrühe zu kochen. Irgendwie konnte ich mir das mit den Knochen nicht so ganz vorstellen.

Was mich allerdings dann überzeugt hat, es wenigstens einmal auszuprobieren, war die Tatsache, dass es damals wie heute als heilsames Hausmittel verwendet wird, wenn es darum geht Gelenke, Immunsystem, Verdauung, ja die gesamte Gesundheit und das Wohlbefinden zu unterstützen. Da ich als Gesundheitsberaterin arbeite und mich täglich mit Gesundheitsthemen von Bewegung über Ernährung bis hin zu Entspannung beschäftige, wollte ich es schlussendlich nicht nur theoretisch wissen, sondern es auch selbst in der Praxis ausprobieren.

Inhaltsstoffe & Wirkung

Also gab ich mir einen Ruck, las verschiedenste Bücher zum Thema und hielt mir noch einmal alle positiven Fakten vor Augen: Knochenbrühe ist leicht verdaulich, sie enthält eine Vielzahl an Aminosäuren, Gelatine, Glucosamine, Mineralien und Vitamine. Sie tut den Gelenken, der Verdauung, dem Immunsystem (v.a. nach Erkrankungen) und Haut, Nägeln & Haaren gut. Sprich wer an beschleunigter Hautalterung, Gelenksschmerzen, Bandscheiben- und Knochenproblemen (Osteoporose, Osteopenie, Knochenmarksödeme usw.) oder Muskelbeschwerden leidet oder aber mit Darmproblemen (zB dem viel verbreiteten Leaky-Gut-Syndrom) bis hin zu Autoimmunerkrankungen zu kämpfen hat, dem kann diese Extradosis an Nährstoffen sehr gut tun. Auch in der Schwangerschaft oder im Wochenbett.

Noch dazu ist eine gute Brühe nicht nur nährstoffreich, sondern auch einfach zuzubereiten (dieser Punkt ist bei mir immer ein Trumpf 😉 ). Der „Nachteil“ wiederum ist die lange Kochdauer, wobei man dabei nichts weiter machen muss, sie muss halt vor sich hinköcheln.

Der Geschmack

Was mich nach meinem allerersten Experiment positiv überrascht hat, war der Geschmack. Ich hatte mich auf eine wahre Fleischbrühe eingestellt, als ich meine erste Rinderbrühe kostete. Aber dem war überhaupt nicht so. Auch die Hühnerbrühe schmeckte folglich leicht und nicht zu intensiv. Lamm und Fisch habe ich bisher noch immer nicht probiert (Lammgeschmack war noch nie meins und für die Fischsuppe war ich noch nicht neugierig genug 😉 ), aber mit Rind sowie Huhn bin ich bisher sehr gut gefahren. Der „Trick“ dabei ist, wenig bis kein Fleisch an den Knochen zu lassen, wenn man das fleischige Aroma nicht so gern mag oder sich erst noch herantastet. Wer dagegen gerne fleischig isst, kann auch das Fleisch mitkochen oder Knochen und Fleisch vorab auch noch im Ofen erwärmen, dann gewinnt die Brühe deutlich an Aroma.

Wie setzt man die fertige Knochenbrühe ein?

Ich verwende die Knochenbrühe einerseits als Basis für eine schnelle, schlichte Suppe beispielsweise mit Kräutern und Ei oder auch für andere Suppen, Eintöpfe, Gemüsegerichte oder Reis. Außerdem kann sie auch in Saucen, Risotto & Co verwendet werden. Oder eben als täglich genossene Gesundheits- oder Genesungskur.

Ich habe verschiedene Bücher zum Thema gelesen, in denen Brühen aus Knochen eine große Rolle spielen wie „Hemsley Hemsley – Natürlich gut essen“, „Die Suppen Apotheke“ von Anne Simons, „All you need is Soup“ von Susanne Seethaler sowie „Superfood Knochenbrühe“ von Ariane Resnick (letztere habe ich als Rezensionsexemplare erhalten). Ich mache die Brühen im Großen und Ganzen so, wie es dort empfohlen wird und das funktioniert mit ein paar einfachen Handgriffen. Wobei ich die Menge an Knochen anfangs reduziert habe, weil ich erstmal herausfinden wollte, ob es mir überhaupt schmecken und zusagen würde.

Und so geht’s

Zum Ausprobieren kann ich euch daher folgende Zutaten & Mengenangaben für eine leichte Basissuppe empfehlen:

– ca. 500g Bio-Knochen zB Bio-Rinderknochen (Querrippe, Marksknochen, Ochsenschwanz usw.) oder Bio-Hühnerknochen. Wer mag kann auch Lamm oder Fisch verwenden. Wichtig ist auf jeden Fall eine hohe Qualität, daher immer zu Bio greifen bzw. nach Möglichkeit am besten direkt von einem Bio-Hof beziehen. Wer wie geschrieben einen „fleischigeren“ Geschmack möchte, kann auch Knochen verwenden, welche noch Fleisch dran haben oder zusätzlich Fleisch hinzufügen

–  ca. 1,2l Wasser (die Knochen sollten durchwegs mit Wasser bedeckt sein)

–  1-2 EL Apfelessig oder der Saft einer frischgepressten Zitrone – das sorgt dafür, dass die Knochen ihre Mineralien besser freigeben

–  2 Lorbeerblätter (optional auch Pimentkörner und Thymianzweige)

–  Gemüse nach Wahl zB Suppengemüse wie Karotten, Zwiebel, Sellerie

– Frische Kräuter wie Petersilie

– 1-2 TL ganze Pfefferkörner

– KEIN Salz, dieses gibt man erst dann hinzu, wenn man die Brühe für das jeweilige Gericht verwendet

Wie gesagt ist das die „Anfänger-Dosierung“, ihr könnt auch gleich doppelt oder dreifach so viele Knochen verwenden und folglich auch die Wassermenge erhöhen.

Persönlich nehme ich für die Zubereitung einen Schnellkochtopf her, da ich so die Kochzeit deutlich kürzer halten kann. Denn auch in diesem Topf sollte man der Brühe rund drei bis vier Stunden (!) Zeit geben. Ein normaler, abgedeckter Kochtopf erfordert dagegen sogar mindestens 6 Stunden bei Hühnerbrühe und 10 bis 12 Stunden bei Rinderbrühe, laut den Hemsley Schwestern gerne auch länger. Hier muss ich ehrlich zugeben, dass ich das ohne Schnellkochtopf wohl nie probiert hätte. Drei bis vier Stunden sind dagegen machbar, wenn man das Ganze abends nebenbei köcheln lassen kann. Das stundenlange Köcheln soll sich übrigens auf die Heilkraft der Suppe auswirken, weil sich so nach und nach immer mehr wichtige Nährstoffe lösen können.

Bei der Zubereitung mache ich es wie in den besagten Kochbüchern vorgeschlagen. Die Knochen und das Gemüse werden unter fließend kaltem Wasser gewaschen. Dann kommt alles zusammen in den Topf der Wahl (er sollte auf jeden Fall groß genug sein) und wird mit dem kaltem Wasser aufgegossen. Beim Schnellkochtopf bitte unbedingt berücksichtigen, dass dieser nicht zu voll sein sollte.

Das Ganze einmal kurz aufkochen lassen (manche empfehlen auch, nur bis knapp unter den Siedepunkt zu erhitzen), dann die Temperatur zurückdrehen und die Brühe für die restliche Zeit bei reduzierter Hitze vor sich hinköcheln lassen. Während dieser Zeit sollte zu starkes Kochen auf jeden Fall vermieden werden.

Nach der entsprechenden Kochzeit wird die Brühe durch ein Haarsieb abseiht. Hinweis für Hundebesitzer: Die gekochten Knochen auf keinen Fall dem Hund geben – gekochte Knochen splittern nämlich im Gegensatz zu rohen und könnten ihn so verletzen!

Bonebroth_prepare

Die Knochenbrühe entweder gleich frisch verwenden oder aber in eine entsprechende Aufbewahrung umgießen. Schraubgläser haben sich hier ebenso bewährt wie BPA-freie Lock & Lock Behältnisse. Bevor die Gläser und Boxen in den Kühlschrank oder die Tiefkühltruhe wandern, vorher abkühlen lassen.

Wichtige Info am Rande: Die Fettschicht auf der Suppe versiegelt die Brühe, wenn man sie im Kühlschrank aufbewahrt (dann ist sie fünf bis sieben Tagen haltbar, außer man bewahrt sie in sterilisierten Schraubgläsern auf, dann hält sie sich auch länger). Verwendet man die Suppe, kann das Fett separat in ein eigenes Gefäß gegeben werden, um es bei Bedarf zum Braten zu verwenden.

Versiegelnde Fettschicht Knochenbrühe

Tiefgefroren hält sich die Suppe locker einige Monate. Manche machen das auch in Form von „Brühwürfeln“ in Eiswürfelbehälter. Da mein Gefrierschrank bereits komplett voll ist und ich es generell lieber frisch mag, brauche ich die Brühe eigentlich immer innerhalb von fünf Tagen auf.

Die Knochenbrühe selbst wird übrigens durch den hohen Anteil an Gelatine im Kühlschrank in ihrer Konsistenz ähnlich einem Pudding. Für einen extrahohen Gelatineanteil werden zu den Knochen übrigens auch Hühner-, Schweine- oder Kalbsfüße mitgekocht (hieran bin ich bisher aber noch gescheitert).

„Eine langsam gekochte Brühe ist die reinste Gesundheitskur“, meint Kochbuchautorin Anne Simons („Die Suppenapotheke“) und nach meinen eigenen Erfahrungen kann ich das nur bestätigen. V.a. jetzt im Winter, wo Erkältungskrankheiten und Grippe sich ausbreiten, ist eine bewusste Ernährung und das Versorgen mit Nährstoffen ganz ganz wichtig (und wer kennt sie nicht, die vielbesagte Hühnersuppe, die weltweit in sämtlichen Kulturen als Erkältungsmedizin und zur allgemeinen Stärkung im Einsatz ist?).

Knochenbrühe_serviert

In diesem Sinne wünsche ich gutes Gelingen, falls ihr euch einmal selbst daran wagen wollt. Und einen guten Wiedereinstieg für alle, die bereits früher Brühen gekocht haben und es jetzt wieder angehen möchten.

Alles Liebe,
Vera

 

Warum Yoga Leistungssportlern so gut tut

Heute ist ein „freier“ Tag. Frei in Anführungszeichen, weil man als professionelle Volleyballerin eigentlich selten wirklich frei hat. Denn trainingsfreie Tage, wie ich sie nenne, sind gleichzeitig Regenarationstage. Im Moment spielen wir jede Woche zwei Mal, da kann man REGENARATION schon mal groß schreiben. Und zu einem Tag, wo ich die Batterien auflade, gehört für mich auch eine längere Yogapraxis.

Ich habe eher intuitiv mit dem Yoga begonnen, es hat mir Spaß gemacht, es tat mir irgendwie gut und deshalb bin ich dabei geblieben. Ich habe lange nicht wirklich darüber nachgedacht, was es mir genau bringt, der Baum, der herabschauende Hund und der Pflug und trotzdem habe ich meine Matte immer wieder ausgerollt.

Im Nachhinein liegen die Vorteile für mich auf der Hand und ich frage mich, warum nicht alle Leistungssportler Yoga in ihren Trainingsplan integrieren. Denn ich denke, dass es jedem Athleten dazu verhelfen könnte eine Stufe höher zu klettern. Ich bin zumindest froh, dass ich es schon so früh entdeckt habe. Denn diese positiven Auswirkungen kann ich beobachten:

1. Allgemeine Kräftigung

Yoga kräftigt den ganzen Körper, vor allem die kleinen Muskeln, die im normalen Krafttraining wenig Beachtung finden und doch so wichtig sind. All die kleinen Muskeln, die die Sehnen und Bänder unterstützen. Eine Sportart professionell zu betreiben heißt auch, immer wieder die gleichen Bewegungen zu machen und so auch immer wieder die gleichen Muskeln zu trainieren oder verkümmern zu lassen. Durch Yoga wird dieses Ungleichgewicht ausgeglichen. Beispiel gefällig? Beim Volleyball wird viel gebaggert, das funktioniert am besten, wenn man die Schultern vorzieht, deshalb sind die Brustmuskeln bei vielen Mädels (und auch Jungs) verkürzt und sie laufen krumm – ich gehöre glücklicherweise nicht dazu.

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2. Balance

Gleichgewicht ist in den meisten Sportarten eine wichtige Komponente. Auch im Volleyball wird oft ein- oder beidbeinig gesprungen und gelandet. Das passiert nicht immer komplett kontrolliert oder auch mal auf den Füßen von jemand anderem. Da ist es vor allem wichtig nicht umzuknicken oder sich das Knie zu verdrehen. Außerdem geht eine bessere Balance und Koordination Hand in Hand mit einer besseren Kontrolle über deine Bewegungen und das wiederum bedeutet bessere Technik bei kleinerem Verletzungsrisiko.

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3. Dehnfähigkeit

Yoga verbessert die Dehnbarkeit von Muskeln und Gelenken, was den ganzen Körper geschmeidiger werden lässt. Eine größere Dehnfähigkeit geht mit einer größeren Bewegungsamplitude einher und das bedeutet in den meisten Sportarten mehr Kraft einsetzen zu können, egal ob es sich um den Armzug beim Kraulen handelt oder beim Speerweitwurf. Außerdem ist ein gedehnter Körper weit weniger anfällig für jegliche Verletzungen, zum Beispiel sind gedehnte Oberschenkelrückseiten die beste Prophylaxe für Rückenschmerzen.

Dehnung

Neben körperlichen Vorzügen, die Yoga Sportlern bietet, sehe ich jedoch den großen Pluspunkt in der Verbesserung der mentalen Stärke. Punkt 4 bildet für mich dabei so etwas wie das Bindeglied zwischen Körper und Geist. Die Rede ist von der:

4. Verbindung mit dem Atem

Durch Yoga habe ich meinen Atem kennen gelernt und mich mit ihm zu bewegen. Es ist unglaublich hilfreich seinen Atem zu beobachten, denn falls du mal nicht genau weißt, wie es dir geht, dein Atem sagt es dir. Schnell und flach? Du scheinst nervös zu sein. Tief und kräftig? Du bist voll in deinem Element und strotzt Kraft. Das Grandiose ist aber, dass es auch umgekehrt funktioniert. Man kann seinen Atem beeinflussen und dadurch seinen Gemütszustand ändern. Hier mein Beispiel: wenn ich meine Gedanken anfangen während des Spiels verrückt zu spielen, sich an negativen Dingen aufhängen, konzentriere ich mich auf einen gleichmäßigen, rhythmischen Atem. Das funktioniert.

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5. Savasana – hier passieren die Wunder

Das beste zum Schluss. So ist das auch im Yoga. Savasana, die Totenstellung, Zeit zum Nachspüren und Beobachten, das ist so wertvoll. In dieser letzten Phase jeder Yogapraxis kannst du dich und deine Gedanken kennen lernen, merken was da oben eigentlich die ganze Zeit abgeht. Und das ist letztendlich der Schlüssel zum Erfolg. Denn was unterscheidet die guten Sportler von den besten? Der Kopf! Wer seine Gedanken am besten im Griff hat in dem Moment wenn es darauf ankommt, gewinnt am Ende. Jeder Leistungssportler kennt den Druck, der Druck von außen, vom Trainer vom Verein, von den Medien und nicht zuletzt den Druck den sich jeder selber Macht. Yoga kann definitiv helfen damit umzugehen. Es hilft dir den Fokus zu behalten und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Buhende Fans, Trainer, die die Augen verdrehen und negative Zeitungsartikel gehören nicht dazu…

Savasana

Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen: Yoga ist Regeneration, Verletzungsprävention und Training der mentalen Stärke in einem. Und genau das ist das Besondere, denn Muskeln können auch anders trainiert werden und dehnen kann dich auch dein Physiotherapeut. Aber am Ende gewinnt nicht die Mannschaft, die die meisten Kilos bei der Kniebeuge stemmt, sondern, die im entscheidenden Satz, beim entscheidenden Punkt die Eier hat.

Photocredit: Pulsyoga, Darmstadt

Soviel dazu

Viele Grüße,

Deine Berit

PS: 6. Beim Yoga trifft man immer nette Leute. Denn ich habe festgestellt, dass nur solche überhaupt mitmachen.

Männeryoga, Flexibilität und Instagram.

Sieht man sich in Yogastudios um, muss man noch immer feststellen, dass Männer deutlich in der Unterzahl sind. Auch auf die Matten um mich herum verirren sich höchstens zwei bis drei andere Männer pro Yogastunde. Berichte ich, dass ich mich nach meiner Karriere als Leichtathlet dem Yoga zugewendet habe, werden mir nicht selten fragende Blicke zugeworfen. Doch was sind die Gründe dafür? Warum sollte Yoga nichts für Männer sein und warum werden Männer nicht von Yoga angezogen?

Zen

Ausschlaggebend dafür ist meines Erachtens die Positionierung von Yoga. So wurde es im Westen in der Vergangenheit und teilweise auch noch bis heute oftmals als Workout verkauft – als fernöstliches Stabilisationstraining. In Werbeanzeigen oder Fernsehspots wurden stets nur feenhafte, gelenkige Frauen dargestellt, die anmutig die komplexesten Posen einnehmen. Für Männer zwar einerseits nett anzusehen, andererseits bei der Vorstellung selbst ebendiese Posen einnehmen zu müssen, jedoch stark abschreckend. Ganz zu schweigen von der vorgeschriebenen Leggins-Pflicht. Dann doch lieber Eisen stemmen.

Zwar hat sich bis heute herumgesprochen, dass Yoga weit mehr ist als Asana Übungen und auch die Effekte über Stabilisations- und Flexibilitätstraining hinausgehen, dennoch halten sich einige Vorurteile hartnäckig. Nicht selten bekomme ich von Freunden zu hören: »Ich zum Yoga mitkommen? Nee, ich bin viel zu ungelenkig und am Ende muss ich auch noch ‚Om Shanti Shanti’ singen.« Die (sozialen) Medien sind hier sicherlich nicht ganz unschuldig. Schließlich finden Bilder von herumkrebsenden Normalos nur selten Verbreitung. Jedoch muss das Training des herumkrebsenden Normalos nicht weniger effektiv sein; für jede Pose gibt es eine Alternative mit ähnlicher Wirkung.

Wer sich einmal aufrafft und eine Yogastunde besucht, wird merken, dass nicht nur super bewegliche Menschen oder Esoteriker zum Yoga gehen, sondern vielmehr von Jung bis Alt, Beweglich bis Stocksteif (hierzu würde ich mich zählen) alles vertreten ist. Belächelt werden nicht die, die wenig grazil und unbeweglich sind oder gar Verletzungen und Einschränkungen mitbringen, sondern die, die sich gar nicht erst auf die Matte trauen.

Yoga

Deswegen, Männer, lasst euer Ego zuhause, nehmt euch so viele Blöcke, Gurte, Bolster und Decken wie ihr benötigt. Im Yoga geht es nicht primär um Flexibilität. Lasst euch von Instagram und Co. nichts vormachen. Das Ziel ist Stabilität. Stabilität des Körpers und des Geistes. Function over Form. Und am Ende des Tages könnt ihr euch sicher sein, dass im Studio auf einen Mann mindestens vier Frauen kommen. Aber nicht mehr lange. Ihr müsst euch beeilen.

Lowcarb Brot mit Saaten

Ich freue mich sehr, euch heute ein easy-peasy Lowcarb Brotrezept eines ‚fellow‘ Triathleten vorstellen zu können. Ich schätze ihn menschlich sehr, lass‘ mich gerne und immer wieder von seinem eisernen Willen und Disziplin auf den Social Media Kanälen inspirieren und muss schmunzeln über unsere gemeinsame Vorliebe zu Quark und Hüttenkäse. Daher ist dieses Brot ein Must-Have in meinem Rezepte-Buch und ich hoffe es wandert auch in eures.

Wer sich auch von Nico mitreissen lassen möchte, findet mehr von ihm auf Facebook unter Nico Rinkens Triathlet.

Den Backofen auf 150 Grad Umluft Hitze erhitzen.

Zutaten (1 kleine Kastenform)

* 100gr Leinsamen

* 200gr Mandelmehl

* 2 Esslöffel Flohsamen

* 250gr Quark

* 3 Eier

* 1 Päckchen Backpulver

* 1 Teelöffel Salz

* eine Hand voll Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne

* Chia-Samen zum Bestreuen

Für ein großes Brot (ca.1,5kg – Foto) Mengen verdoppeln.

Foto: Nico Rinkens

Foto: Nico Rinkens

 

Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. Quark und Eier zugeben und alles gut zu einem glatten Teig kneten.

Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Mit Chia-Samen bestreuen und etwas fest drücken. Das Brot in den vorgeheizten Backofen ca. 50 min backen. Wenn man sich unsicher ist, einfach mit einem Zahnstocher die Teig Probe machen. Bleibt noch viel Teig am Zahnstocher haften, wenn man ihn in das Brot steckt, dann braucht das Brot noch etwas. Herausnehmen und kurz ruhen lassen. Aus der Form lösen und auskühlen lassen.

Das Brot lässt sich  auch super einfrieren. Im Sommer einfach einen Esslöffel getrocknete italienische Kräuter dazu und perfekt für Mozzarella, Tomaten, Feta oder Frischkäse.

Anstelle der Flohsamen kann man auch 2 Esslöffel Dinkelmehl nehmen.

Für ein großes Brot (ca.1,5kg) Mengen verdoppeln.

Guten Appetit!

Eine Reflektion über Yoga & die Natur, unser bester Lehrer

Alles was wir brauchen um gesund zu leben, ist ein Blick in die Natur. Die Natur findet immer einen Weg zurück zur Balance. Als Menschen leben wir oft in der Illusion, getrennt von der Natur zu sein.

Yoga ist ein Weg der Erinnerung, dass wir selbst Natur sind. Durch die tiefe Verbindung, die wir zu unserem Körper aufbauen und dem Atem, der uns lebendig hält, können wir uns mit den grundlegenden Rhythmen des Lebens selbst zurück verbinden. Wir erfahren das Pulsieren unseres Atems, die Expansion und die Kontraktion, die auch überall in der Natur zu finden sind: von der Zellerneuerung über die Jahreszeiten oder auch beim Entstehen und Vergehen von ganzen Galaxien.

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Die Natur lehrt uns alles, was wir wissen müssen um zu leben. Dafür verlangt sie keine Gegenleistung von uns. Die indigenen Kulturen erkennen die Großzügigkeit von Mutter Erde an in dem sie in ihrem Leben regelmäßig mit Hilfe verschiedener Rituale Dankbarkeit für all die Geschenke ausdrücken, die wir von der Natur bekommen: die Sonne, den Himmel, das Wasser, die Erde und andere Lebewesen, die in dieser Existenz leben. Alles ist Natur – und es liegt in unserer eigenen menschlichen Natur, in Harmonie damit zu leben. Wenn wir uns daran erinnern, dass wir selbst Natur sind, stellt sich ganz von allein ein Prozess ein, der unseren Lebensstil entscheidend beeinflusst: wir achten bewusst darauf was wir essen, was wir kaufen, was wir mit unserem Müll machen und was wir mit unserer wertvollen Lebensenergie selbst machen.

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Anders als menschliche Lehrer hat die Natur keine Agenda, außer sich sich selbst immer wieder zu erneuern. Wenn wir uns dieser Wahrheit hingeben, kann das ein großes Geschenk für uns sein. Für mich sind Zeiten in der Natur, sei es im hiesigen Wald oder im tropischen Urwald, am Meer oder in der Wüste, unglaublich bereichernd. Sie erinnern mich an die zeitlose Weisheit und Intelligenz des Lebens und der Natur. Die Natur um uns herum kann uns lehren, wie wir uns mit unserer eigenen Natur verbinden. Genauso ist auch Yoga ein Weg, mit dem Lehrer in uns selbst verbunden zu sein.

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Das Leben präsentiert uns ständig Lernlektionen, wenn wir offen dafür sind und diese als solche erkennen. Eine regelmäßige, tägliche Yogapraxis kann uns dabei helfen, offen für diese Lernschritte zu bleiben. Aber sie erfordert auch eine gute Portion an Selbst-Reflexion, wofür wir einen ehrlichen Spiegel brauchen. Glücklicherweise haben wir diese immer um uns herum: unsere Freunde, Familie, Lieben, Kollegen, Kinder und Tiere können uns als Spiegel dienen, selbst wenn sie sich darüber gar nicht bewusst sind. Wir können uns selbst klarer sehen, in dem wir beobachten, wie unsere Worte und Taten alle Wesen und auch die Natur um uns herum beeinflussen. Wenn wir ehrlich und mutig genug sind.

Mögen wir immer unsere Verbindung mit der Natur aufrechterhalten. Mögen wir die Natur achten, respektieren und im Einklang mit ihr Leben.

Namasté.

Ich erhalte, was ICH bin

Der aus Mythen bekannte ägyptische Weise Hermes Trismegistos, genannt auch Meister aller Meister, war Inaugurator und Lehrer der ägyptischen Kultur. Er galt als einer der wichtigsten Quellen für philosophische und spirituelle Literatur. Er ist Verfasser der bekannten 7 hermetischen Gesetze. Eines dieser Prinzipien lautet „Innen wie Außen“.

Das Äußere ist ein Spiegel unseres Inneren. Menschen, Tiere, Erlebnisse – die äußeren Verhältnisse spiegeln sich in dir und umgekehrt. Dualität ist ein wunderbares Werkzeug, um dich selbst zu erkennen. So kannst du auf die Suche nach dir selbst gehen und entdecken, wer du wirklich bist.

Je mehr dir bewusst wird, was du brauchst, was du fühlst, was dir fehlt und welche Bedürfnisse du hast, desto mehr wirst du deine inneren Programme und festgefahrenen Überzeugungen verändern können.

Je mehr du deine Denkmuster und Überzeugungen veränderst, desto mehr wirst du vom Opfer zum Schöpfer. Du erhälst das, was DU bist!

Die folgende Meditation möchte ich gerne mit dir teilen, denn sie lässt dich diese Verbindung zwischen dem Inneren und Äußeren deutlich spüren.

Ich praktiziere diese schöne Übung sehr oft im Alltag. Viel Freude dabei,

Deine Tanja

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Verbunden im Sein

Nimm‘ dir immer wieder Zeit, alleine spazieren zu gehen, um mit dir und der Natur ganz verbunden zu sein.Nimm‘ Kontakt mit deiner Umgebung auf während du gehst.

Sei ganz aufmerksam und beobachte, was dich anzieht.
Vielleicht zieht dich ein ganz bestimmter Baum an. Gehe zu ihm und betrachte ihn.

Was fasziniert dich an ihm? Seine Kraft? Seine Wurzeln? Sein dicker Stamm?

Verweile und meditiere dort einen Augenblick, fühl‘ dich ganz verbunden mit diesem Baum.
Gehe dann weiter und nimm‘ das nächste Objekt wahr, das dich anzieht. Frage dich:

„Wieso hat es mich angezogen? Was hat es in mir ausgelöst? Welches Gefühl hat sich gezeigt?“
Verweile immer einen Augenblick in Stille und Ruhe vor dem ausgewählten Objekt und bemerke deinen Zustand, wenn du dich mit dem Objekt verbindest.

Yay, hier kommt die neue Kinderyoga-Kolumne!

Liebe Leserin,

das ist mein erster offizieller Post als BeeAthletica-Botschafterin und ich bin ganz schön aufgeregt! In meinen Artikeln wird es um alles gehen, was mit dem Thema Kinderyoga zu tun hat – eine Herzensangelegenheit für mich.

Als zweifache Mama von einem kleinen Sohn (3) und einer noch kleineren Tochter (1) gehört Yoga zu unserem Alltag und ich werde Dir hier berichten, wie meine Zwerge Yoga in unserem Zuhause in Hamburg oder auf Reisen erleben.

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Als Yogalehrerin habe ich mich bisher auf das Unterrichten von werdenden und frischgebackenen Mamas spezialisiert. Nach der Geburt meines Sohns fühlte es sich für mich logisch und konsequent an, meine Ausbildung zur Lehrerin für Power Yoga durch eine Weiterbildung zur Lehrerin für Prä- und Postnatal Yoga bei Patricia Thielemann von Spirit Yoga in Berlin abzurunden. Ein Schritt, den ich nie bereut habe. Frauen während der größten Transformation ihres Lebens zu begleiten empfinde ich als sehr erfüllend.

Genauso stringent ist es jetzt auch für mich, im Februar meine Weiterbildung zur Kinderyoga-Lehrerin bei Thomas Bannenberg von der Kinderyoga-Akademie zu beginnen. Ich kann es kaum erwarten, mehr über die Hintergründe und die Didaktik zu erfahren!

Meine Erkenntnisse werde ich hier mit Dir teilen. WIR werden auf Bees fabelhaftem Blog also gemeinsam wachsen. Du verstehst jetzt bestimmt besser, warum ich unser Projekt als so aufregend empfinde!

Zum Abschied möchte ich Dir ein SOS-Mantra für kleine Yogis in Krisensituationen aller Art mitgeben. Es handelt sich um Sa Ta Na Ma und ich habe diese ausgleichende Übung im Mama-Meditationskurs von Maite Woköck gelernt:

SA steht für Geburt

TA für Leben

NA für Tod, Transformation

MA für Wiedergeburt

SATANAMA

Versuch doch mal mit Deinem kleinen Co-Yogi folgendes: Auf jede Silbe führt ihr den Daumen einer Hand zu einer Fingerkuppe der selben Hand. Das geht dann so:

SA – Daumen und Zeigefinger berühren sich.

TA – Daumen und Mittelfinger berühren sich.

NA – Daumen und Ringfinger berühren sich.

MA – Daumen und kleiner Finger berühren sich.

Eine Konzentrationsübung, die Euch in Balance bringt und ganz schnell ins Hier und Jetzt holt. Wirkungsvoll ist es auch, das Mantra zu flüstern.

Sa Ta Na Ma findest Du zum Beispiel auf der CD ‚Feeling Good Today‘ von Snatam Kaur. Wir hören sie bei uns zuhause sehr viel und gerade an langen Winterabenden knipsen die Lieder und Mantren aus dem Kundalini-Yoga bei uns sofort die Sonne an!

So, das war es für unser erstes Date in Sachen Kinderyoga. Oh, wie ich mich auf unsere gemeinsame Zeit hier freue!

Schreib gerne eine Mail mit Anregungen und Feedback an kathrin@momazing.de oder besuch mich auf meinem Blog MOMazing.

Mamasté,

Deine Kathrin

P.S. Wenn Du Lust hast, dann pack Dein Buddha-Baby ein und komm im April mit meiner Kollegin Ayse und mir zum Happy Mami & Baby Retreat nach St. Peter Ording! Im Mai geht es mit Diana und mir für ein verlängertes Wochenende nach Föhr, Kleinkinder sind bei dieser Insel-Auszeit auch herzlich willkommen!

https://www.momazing.de/mom-me/yoga-mit-mir/

Mein Lieblings-Rezept für Mandelbutter-Eiskonfekt mit Kokosöl

Die Jahreszeiten sind der beste Spiegel für Wandlung, Wechsel und Ausdauer. Wie in einer gut strukturierten Vinyasa-Flow-Stunde wird die Sequenz so aufgebaut, dass man sich allmählich auf die Peak Poses vorbereitet. Nach dem stressigen Dezember, geht es nun in den tiefen Winter und dann wieder in Richtung Wechsel. Der Körper muss die Kerntemperatur aufrecht erhalten, wir helfen ihm mit wärmerer Kleidung und auch die Ernährung wird auf diese Situation abgestimmt: Über scharfe Suppen, deftige Eintöpfe, Tees und heissen Punsch helfen wir so das System am Laufen zu erhalten.

Eines meiner Lieblingsrezepte für Naschkram, den man ganzjährig zubereiten kann, basiert auf Kokosöl, eines der wenigen Nahrungsmittel, das wirklich als Superfood bezeichnet werden kann. Seiner einzigartigen Kombination aus Fettsäuren wird sogar nachgesagt, dass es den nächsten Schnupfen kurieren kann, auf Grund seiner Fähigkeit böse Pathogene wie Bakterien, Viren und Pilze zu zerstören. Kokosnussöl kann sogar dabei helfen Fett zu verringern, weil es den Appetit reduziert, es hilft die Hirnfunktion anzuregen und wegen seiner mittelkettigen Fettsäuren kann es sogar therapeutische Effekte für Epilepsie oder Alzheimer-Patienten haben.

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Mandelbutter Eiskonfekt

Die Umstellung meiner Ernährung von unbewusst zu bewusst war nicht leicht. Der Heisshunger und die alten Gewohnheiten brachen ab und zu wieder durch. Heute schmecken mir gewisse Lebensmittel, die z.B. zu süss sind, einfach nicht mehr. Ein Prozess, der gedauert hat, aber der ganz von alleine kam. Hast Du jemals Erdnussbutter-Cups probiert? Wenn ja, dann kannst Du Dich bestimmt an den cremigen Geschmack erinnern, wenn die Schokolade im Mund langsam schmilzt und im inneren die Erdnussfüllung zum Vorschein kam… Als ich das folgende Rezept zum ersten mal probiert habe, bin ich aus allen Wolken gefallen. Ich hatte es nicht für möglich gehalten, dass ein Dessert so lecker und so gesund zugleich sein könnte. Da meine Kinder auch im Winter gerne Eis essen, fragen sie sogar ab und zu nach diesem Rezept. Ich habe es in dem Buch ,Practical Paleo‘ von Diane Sanfilippo entdeckt und es ist nicht nur Paleo sondern in diesem Fall sogar vegan. Hier wird nichts gebacken und die Zubereitungszeit liegt bei ca. 40 Minuten.

Für 12 helle Förmchen

  • 3 EL Kokosnuss Öl, geschmolzen

  • 3 EL Kokosnuss Butter oder Mus, erwärmt

  • 1 TL Ahornsirup

  • 1/4 TL Vanille Extrakt

  • 1/2 Vanilleschote

  • 1 EL Kokosraspeln

Für die Füllung

  • 3 EL Mandelbutter (oder eine Nussbutter deiner Wahl)

  • 1 EL Kokos-Öl

  • 1 TL Ahornsirup

  • eine Prise Meersalz

Vorbereitung

In einer mittelgrossen Schale, mische alle Teile für die hellen Förmchen.

Lege 12 beschichtete Förmchen in die Mini Muffin Formen und fülle die Förmchen zu 1/8, ungefähr 1 TL, mit der hellen Mischung.

Lege das Ganze kurz in den Kühlschrank oder die Tiefkühltruhe, dann geht‘s schneller.

Während diese erste Schicht unseres Eiskonfekts fest wird, können wir die Mandelmusfüllung vorbereiten. Mische dafür alle Teile für die Füllung in einer weiteren kleinen Schale. Diese gibst Du in eine kleine Plastiktüte. Schneide eine kleine Ecke der Tüte mit einer Schere ab.

Hole die Muffinform aus dem Kühlschrank und drücke nun vorsichtig ungefähr 1/2 TL von der Nussmus-Masse in die Mitte der gefüllten Förmchen, so dass am Rand noch etwas vom weissen Boden sichtbar ist.

Sobald alle 12 Förmchen einen Nusskern haben, werden die Förmchen mit der restlichen hellen Masse aufgefüllt, bis der Kern nicht mehr zu sehen ist.

Jetzt kommt das Ganze wieder kurz in den Kühlschrank, bis das Eiskonfekt so fest geworden ist, dass es erst im Mund wieder schmelzen darf. Mir schmecken sie im Winter am besten bei Raumtemperatur, wenn sie nicht zu fest sind.

Optional kann man aus der hellen Variante mit etwas Kakao auch dunkles Eiskonfekt machen.

Lasst es euch schmecken.

Nama‘cray

Jelena

Veganes Bananenbrot by Berit Kauffeldt

Bananen sind eines meiner Grundnahrungsmittel – und damit spreche ich wohl vielen Sportlern aus der Seele, vor allem wenn sie vegan leben. Trotzdem kommt es vor, dass ein paar zu viele davon in meinem Einkaufswagen landen. Im Obstkorb werden sie erst dunkelgelb, dann bekommen sie braune Flecken und irgendwann sind sie fast schwarz.

Berit

Meinem Freund stellen sich spätestens jetzt die Nackenhaare auf, doch mir zaubert dieser Anblick und der Bananenduft ein Lächeln auf’s Gesicht. Denn ich weiß, was für leckere Kekse, Smoothies, Desserts und Kuchen man aus den – zugegebenermaßen- unschönen Früchten herstellen kann.

Eins davon möchte ich dir vorstellen. Ich habe es bereits unzählige Male gebacken und es ist noch nie misslungen, das macht doch Mut, oder? Außerdem wird es meinem Sportler-Genießer-Ernährungsstandard gerecht, was bedeutet, dass es vegan, gluten – und zuckerfrei und lecker ist. Genuss ohne Reue, wenn du so willst.

So viele Vorteile machen gespannt auf die Zutatenliste, stimmt’s? Hier ist sie:

4 reife Bananen
100 g Polenta
100 g Hirse
100 g Buchweizen
100 ml Pflanzenmilch
1 großer EL Kokosöl
1 Tütchen Backpulver
1 TL Zimt
1/2 Vanilleschote
1 Prise Salz

Optional: Walnüsse, Mandeln oder rohe Kakaonibs

Als Variante, falls du keinen Thermomix hast und dein Mehl nicht selber herstellen kannst: anstatt der Polenta, der Hirse und dem Buchweizen, nimmst du einfach 150 g Maismehl und 150g Buchweizenmehl und startest mit der Zubereitung bei Schritt 2. Letztendlich ist es nur wichtig, dass du 300g Mehl verwendest. Ich habe die verschiedensten Varianten probiert und es war immer anders, aber immer gut.

Zubereitung:
Polenta, Buchweizen und Hirse zu einem feinen Mehl verarbeiten
Das Mehl und die restlichen Zutaten in einem Standmixer zu einem glatten Teig verarbeiten.
Wenn gewünscht Nüsse oder die rohen Kakaonips unterheben.
Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen.
60 min bei 180 Grad backen bis es oben goldig braun ist und aufreißt.
Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und genießen.

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Das Brot schmeckt am besten noch etwas warm oder zumindest am selben Tag. Das ist auch eine super Ausrede, es gleich, wenn es aus dem Ofen kommt zu verkosten. Es sollte nach dem Abkühlen luftdicht aufbewahrt werden, da es sonst relativ schnell austrocknet. Ich esse das Brot zum Frühstück oder zum Snack vor dem Training – das liefert Energie, die lange vorhält!

Ready

Übrigens enthalten reife Bananen viel Kalium und Magnesium, das wichtig ist für die Muskelarbeit. Sie enthalten Antioxidatien, die die freien Radikale einfangen, sie sollen vor Krebs schützen, gut für die Haut sein und bei Schlafstörungen Abhilfe schaffen.
Da lohnt sich das Ausprobieren doch!

Ich wünsche dir viel Spaß beim Backen und Naschen.
Deine Berit

P.S: Berit wird unsere Bee-Family in 2017 als Botschafterin bereichern… sie ist Volleyball-Nationalspielerin, liebt Yoga und vegane Küche. Wir werden sie in der nächsten Woche ausführlicher vorstellen :), aber das tolle Rezept wollten wir euch für den gesunden Start ins Jahr schonmal ‚mitgeben‘.