Kiss my Kinderyoga-Karma

Wie du die weltbeste Ausbildung zur Kinderyogalehrerin findest!

Kinderyogakurse gibt es in Metropolen gefühlt wie Sand am Strand von Goa. Fast genauso steht es um Aus- und Fortbildungen zum Beruf der Kinderyogalehrerin. Gar nicht so einfach, da das richtige Angebot für sich zu finden. In diesem Artikel beschreibe ich, wie ich zur Kinderyogalehrerin wurde und wie auch du eine qualitativ hochwertige Ausbildung finden kannst.

Kinderyoga

Der Wunsch eine Ausbildung zur Kinderyoga-Lehrerin zu machen, ging bei mir einher mit meinen zwei kleinen Yogis, die quasi von Tag eins mit mir auf der Matte turnten. Na ja, erstmal natürlich hauptsächlich neben mir auf einer Decke ratzten, glucksten, brabbelten. Ich bin in die Rolle also buchstäblich reingewachsen und sehnte mich zunächst nach einem theoretischen Background zu dem, was ich mit meinen zwei kleinen Gurus spielerisch und intuitiv bei uns zu Hause veranstaltete. 

Give me Yogi-Wisdom!

Ich bin jemand, der es immer ganz genau wissen möchte. Deshalb habe ich auch meine erste Ausbildung zur Yogalehrerin bei Power Yoga Germany“ gemacht. Mein vordergründiges Ziel war es nicht, Yoga zu unterrichten, sondern mehr über das jahrtausendealte indische System zu lernen, das meinem Leben so ein gehöriges Upgrade verpasste und alles im positivsten Sinne auf den Kopf stellte.

Same procedure bei meiner Fortbildung zur Prä– und Postnatal Yogalehrerin bei Spirit Yoga. Ich wollte als frischgebackene Mama tiefer in das Thema Schwangerschaft, Geburt und Rückbildung aus yogischer Sicht eintauchen. Es war Liebe auf den ersten Babykugel-Sonnengruß und ich unterrichte Schwangere und Neu-Mamas bis heute am herzallerliebsten!

Endlich mehr über das erfahren, was ich täglich zwischen Bobby Car und Bauklötzen praktiziere

Von einer Fortbildung zur Kinderyogalehrerin erwartete ich erstmal das gleiche: Mehr über das zu erfahren, was ich bei uns täglich zwischen Bauklötzen, Baggern und Bobby Car praktiziere und obendrauf noch Inspiration und Hintergrundwissen für das Üben mit meinen Krümeln zu bekommen.

Der Mix aus Herz und Verstand machts!

Meine Grund-Ausbildung zur Kinderyogalehrerin bei Thomas Bannenberg von der Kinderyoga-Akademie“ habe ich per Zufall“ auf der Homepage von Spirit Yoga“ gefunden. Dort findet die Berliner Ausgabe der Fortbildung ein Mal im Jahr statt. 

Kennst du das auch, wenn du einfach weißt, dass du das für dich goldrichtig Angebot gefunden hast? Mir ging es mit all meinen Aus- und Fortbildungen so. Ich habe nicht viel recherchiert, eins kam zum anderen und ich bin der Stimme meines Herzens gefolgt. 

Kinderyoga1

Drei Fragekomplexen haben mich dennoch geleitet. Also löchere ich dir hier und jetzt auch:

1. Wo stehst du auf deinem Yogaweg? Hast du schon mal ein Teacher Training gemacht und unterrichtest vielleicht schon seit Jahren Erwachsene? Oder möchtest du als Newbie gleich als Kinderyogalehrerin beginnen? Hast du einen pädagogischen Hintergrund, arbeitest in einer Kita oder Schule?

2. Wie sieht deine zeitliche Flexibilität aus? Kannst du es eher einrichten, an Wochenenden auf der Matte zu stehen und zu büffeln oder möchtest du lieber für einen längeren Zeitraum am Stück ausgebildet werden? Hast du so wie ich Kinder und musst dich auch um eine Betreuung kümmern?

3. Wie steht es um deine Finanzen? Bedenke, dass du für (kostspielige) Aus- und Fortbildungen in anderen Städten auch immer noch etwas für An- und Abreise, Unterkunft und Verpflegung hinblättern musst. 

Was für mich bei einem Ausbilder zählt ist Erfahrung, Erfahrung, Erfahrung. Ich finde es großartig, von den Allerbesten zu lernen! Hier kommt eine Frage, die du deinem zukünftigen Lehrer stellen solltest (und meistens schon auf seiner Homepage beantwortet bekommst):

Unterrichtet und lebt er/sie auch das, was er lehrt – und zwar seit Jahren?

Mit einer Mischung aus Herz und Verstand bekommst du bestimmt zuverlässig zum perfekten Ergebnis für dich. Für mich war die Kinderyoga-Akademie auf jeden Fall auch rückblickend eine super Wahl!

– Aus praktischen Gründen: Weil ich die Grund-Ausbildung an zwei Wochenenden in Berlin machen konnte. Die Hauptstadt ist von Hamburg aus gut zu erreichen, ich konnte bei einem Freund Unterschlupf finden und wusste die Kinder von Papa und Oma bestens versorgt.

– Aus Sympathie-Gründen: Weil Thomas’ Persönlichkeit, Erfahrung und seine Expertise mich nachhaltig beeindruckt haben.

– Aus didaktischen Gründen: Weil die Ausbildung super strukturiert war und fit für die Praxis gemacht hat. Kurz nach dem letzten Ausbildungswochenende stand ich nicht nur vor meiner ersten Kinderyoga-Truppe, sondern habe auch sehr viel in unser Familienleben mitnehmen könne. Die Teilnehmerzahl war überschaubar und es gibt noch viele weitere Aufbau-Module.

– Aus Nachhaltigkeits-Gründen: Thomas bietet allen seinen Azubis“ an, dass sie ihn auch nach der Ausbildung noch Fragen stellen können. Ein Service über den ich erstmal milde lächelte, und den ich ein paar Tage später als plötzlich mein erster Kinderyoga-Workshop in mein Leben ploppte nur zu gerne in Anspruch genommen habe! Das Telefonat hat mir damals sehr geholfen!

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Okay, du siehst, ich ich bin Thomas-Fan! Aber es gibt natürlich noch einige andere sehr gute Ausbilder und Ausbilderinnen. Ich habe mich da mal umgehört und kann dir versprechen, dass du hier auch jede Menge Qualität geboten bekommst:

Lucie Beyer. AcroYoga-Queen, Clownin, Kinder-Yogalehrerin, Erzieherin

https://www.lucieinthesky.org/kids-yoga-training/

Petra Proßowsky. Sehr erfahrene Kinderyogalehrerin und Autorin aus Mecklenburg 

http://www.pro-yoga.de/

Andrea Helten. Spezialgebiet: Yoga für Kindergartenkinder und Eltern-Kind-Yoga. Homebase: Berlin

http://kinderyogaberlin.com/weiterbildung/

Sonja Zernick-Förster. Erzieherin, Yogalehrerin und Buchautorin aus Hannover.

http://www.derkleineyogagarten.de/ausbildung/

Und den Link zur Kinderyoga-Akademie in Heidelberg gibt es hier:

http://www.kinderyoga-akademie.de/

Viel Spaß beim Surfen, Informieren und Yogen!

Mamasté,

Deine Kathrin

P.S. Hier findest du einen schönen Erfahrungsbericht darüber, wie Ex-MTV-Redakteurin Andrea Helten zuerst Mutter und dann Yogalehrerin wurde!

https://www.momazing.de/2016/09/20/kinderyoga/

„Keep calm and breathe essential oils.“

Ätherische Öle haben eine wundervolle Kraft. Vor allem als Unterstützung deiner Yogapraxis. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit den Eigenschaften von reinen Ölen. Es ist faszinierend, dass es in der Natur für jedes Thema (sei es körperlicher oder emotionaler Art) Pflanzen gibt, die uns in vielen Lebenslagen unterstützen können. Mit ätherischen Ölen steht uns als Stadtkindern ein direkter Zugang zur Kraft der Natur zur Verfügung. Reine ätherische Öle wie die von dōTERRA, die ich benutze, sind ein Geschenk der Erde. Sie können in einem Zerstäuber in die Luft gesprüht werden, innerlich angewandt, oder mit einem Trägeröl auf die Haut aufgetragen werden. Ätherische Öle schicken eine erhebende und positive Schwingung in die Welt. Viele Menschen finden über ätherische Öle Unterstützung in ihrem Alltag, in dem sie z.B. besser einschlafen können, ihren Geist klären und sich vor negativen Energien schützen können. Wie du siehst, kann man die Öle vielseitig verwenden. Sie sind auch eine wunderbare Ergänzung und Bereicherung für den Yogaweg.

doTerra

In diesem Blogbeitrag beschreibe ich, wie die ätherischen Öle unsere Yogapraxis unterstützen können. In vielen Traditionen gehören Düfte zur spirituellen Praxis dazu, sei es in Form von Räucherstäbchen, Räucherwerk wie Salbei und Palo Santo oder ähnliches. Düfte und Ölen streicheln nicht einfach nur die Seele, sondern verbinden uns auch mit einem höheren Bewusstsein. Sie führen in die Energie des Herzens verwandeln Glaubenssätze, die uns nicht mehr dienen. Sie helfen dabei, sich mit der eigenen Innenwelt zu verbinden, Emotionen besser zu verstehen und eine Verbindung zur eigenen Tiefe aufzubauen. Sie nähren unsere verschiedenen Schichten und unterstützen so unser spirituelles Wachstum. Die Öle integriere ich in meine tägliche Praxis. Sie bringen mich zurück in mein Gleichgewicht. Mittlerweile möchte sie nicht mehr missen. Kein Wunder, denn ätherisch bedeutet „himmlisch“…

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Es variiert immer wieder, welche Öle ich benutze, je nachdem welche Themen gerade ansteht. Es gibt so viele Öle, wie es in der Natur Pflanzen gibt. Meine drei Favoriten für die Zeit auf der Yogamatte sind zur Zeit die Folgenden:

Lavendel

Lavendel hat so viele positive Eigenschaften, dass man damit ein ganzes Buch füllen könnten. Wenn du nur ein einziges Öl mit auf die einsame Insel nehmen könntest, dann wäre Lavendel die wohl beste Wahl. Dieses Öl ist ein wahrer Segen: es beruhigt den Geist, wirkt entspannend und fördert Klarheit. Es hilft dabei Anspannungen, Angst und Stress loszulassen. Insgesamt kann man sagen, dass Lavendel alles beruhigt. VERWENDUNGS-TIPP: Vor der Yogapraxis einen Tropfen in die Handflächen geben, tief einatmen und dann im Nacken verreiben.

 Lavender

Frankincense

Weihrauch hilft uns dabei, die eigene Wahrheit zu erkennen. Wir können uns mit der Hilfe dieses hochwertigen Öls mit unserem inneren Licht, unserer eigenen Intuition und dem höheren Bewusstsein in Verbindung setzen. Es öffnet unsere spirituellen Kanäle und beschützt uns. VERWENDUNGS-TIPP: Vor Shavasana einen Tropfen aufs dritte Auge geben für eine tiefe Entspannungsphase.

Balance

Diese leichte und warme Ölmischung unterstützt eine tiefe Entspannung und hilft dabei, innere Ruhe und Gleichgewicht zu finden. Es harmonisiert unsere Gefühle, erdet uns und stärkt das Immunsystem. VERWENDUNGS-TIPP: Nach der Yogapraxis auf die Fußsohlen auftragen um weiterhin gut geerdet durch den Tag zu gehen.

Aromatheraphie

Wie bereits erwähnt, nutze ich selbst die ätherischen Öle von doTerra, weil sie so rein und kraftvoll wirken. Natürlich gibt es auch viele andere Öle, die empfehlenswert sind. Wichtig ist, dass du auf die beste Qualität achtest und du die Öle findest, mit denen du dich wohl fühlst. Wenn du mehr erfahren möchtest oder die Öle für deine Yogapraxis bestellen möchtest, schreib mich einfach an.

Gerne berate ich dich dabei, welche ätherischen Öle, dich am besten unterstützen können: yoga@marenbrand.de

In diesem Sinne: „Keep calm and breathe essential oils.“

Chakras für alle

Als ich vor Jahren das erste Mal von Chakras hörte, war ich skeptisch. Zu esoterisch wirkte das Ganze zu Beginn auf mich. Vielleicht geht es dir ja auch so, wenn du das hier gerade liest. Oder aber du bist schon ein alter Chakra Hase und kannst nur sanft darüber lächeln.

Vera Yoga

Trotz meiner damals leichten Irritation faszinierte mich die Vorstellung von ihrer Existenz dann doch und so blieb ich – zugebenermaßen weiterhin mit einiger Skepsis – dran und entwickelte im Laufe meiner Yogalehrerausbildung nach und nach einen praktischen Zugang zu Chakras, den Energiezentren unseres Körpers, welche wesentlich mit unserem körperlichen und geistigen Wohlbefinden im Zusammenhang stehen. In erster Linie lag das Dranbleiben wohl daran, dass dieses Chakra Ding in der Praxis funktionierte und etwas mit mir machte. Und wenn sich etwas als derart effektiv erweist, werde ich immer hellhörig, denn auch wenn ich eine kleine Skeptikerin bin, so bin ich auch feinfühlig genug, um im praktischen Üben rasch zu merken, ob etwas für mich funktioniert oder nicht. Wer hätte damals geahnt, dass ich ein paar Jahre später zu diesem Thema eine eigene Meditations Cd herausbringen würde… Aber vieles im Leben kommt, wie es offenbar kommen muss.

Berge

Heute weiß ich um die Wirkungsweise der Chakras und sehe sie auch an Klientinnen und Klienten, mit denen ich arbeite. Chakra Yoga und Chakra Meditation können erstaunlich tiefgehend sein und diese Magie sollten wir nutzen – von mir aus auch ohne dass man sie als solche benamst, denn viele haben eher Vorurteile, wenn sie das Wort Chakra hören und tun sich dann manchmal schwer, wertfrei und offen dafür zu bleiben, daher kann es durchaus Sinn machen, eher die Qualitäten und Themen eines Chakras anzuführen als das Chakra selbst, denn jedem von ihnen sind bestimmte Lebensthemen zu geordnet, die da wären:

1. Chakra: Muladhara – Überleben, Vertrauen, Akzeptanz
2. Chakra: Svadhisthana – Fühlen, Kreativität, Fließen
3. Chakra: Manipura – Inneres Feuer, Entschlossenheit, Handeln
4. Chakra: Anahata – Reine Liebe, Kontakt, Mitgefühl
5. Chakra: Vishuddha – Kommunikation, Ausdruck, Wahrheit
6. Chakra: Ajna – Intuition, Erkennen, Selbstverwirklichung
7. Chakra: Sahasrara – Grenzenlosigkeit, Reines Bewusstsein, Heimkommen

Vera Yoga II

Das Wort „Chakra“ heißt wörtlich übersetzt übrigens so viel wie „Rad“. In der yogischen Anatomie sind die Chakras vom unteren Ende unserer Wirbelsäule bis nach oben zum Scheitelpunkt angeordnet und sitzen damit genau dort, wo sich die Energieströme (im Yoga Nadis genannt) im Körper entlang der Wirbelsäule bis nach oben zum Scheitel überkreuzen.

Um Chakras oder bestimmte Lebensthemen demnach anzusprechen, kann man in seiner Yoga Praxis Atemübungen, Asanas, Meditation, Tiefenentspannung und optional auch Mantras auf genau diese Themen bzw. ein oder mehrere Chakras ausrichten, um bestimmte Lebensthemen und Potentiale gezielt anzusprechen und zu stärken.

Und tatsächlich spürt man einen Unterschied, ob man nun einer erdenden Klasse beiwohnt, in der es um das erste Chakra geht oder ob es sich um eine feurige Klasse für das dritte Chakra handelt, die Durchsetzungsvermögen, Entschlossenheit und Handlungsfähigkeit fördert.

Da ich es wichtig finde, gute Methoden zu teilen, habe ich schließlich gemeinsam mit dem Minddrops Verlag eine Chakra Meditations Cd erarbeitet, die sich v.a. an jene richten soll, die einen praktischen Zugang schätzen. Außerdem sollte das Entspannen und Meditieren damit unkompliziert und einfach sein. Die Cd setzt sich daher aus mehreren Meditationen für die einzelnen Chakras und ihre Lebensthemen zusammen sowie einer Kurz-Meditation zur Harmonisierung aller Chakras.

Mein Ziel war es, damit auch Leute zu erreichen, die bisher noch nie von Chakras gehört haben oder so wie ich skeptisch waren. Daher ist die Cd sehr undogmatisch geworden, um einen einfachen Einstieg zu finden, was ich richtig gut finde . Das beginnt bereits bei der Meditationshaltung, für die es verschiedene Optionen gibt und endet bei der ausgewählten Musik.

Wer neugierig ist und reinhören möchte, kann das hier tun. Ich würde mich freuen, wenn damit weitere Menschen einen Zugang zu dieser Art der Meditation finden und in Folge vielleicht auch einmal Chakra Yoga ausprobieren.

Namaste & alles Liebe,
Vera

„ONE LOVE“ – Yogakonferenz Barcelona

Alle, die schon einmal auf der Yogaconference in Barcelona (YCB) waren haben dieses Funkeln in ihren Augen, wenn sie von ihrer Erfahrung berichten. Barcelona ist eine Traumstadt, die ich sehr mag. Die Lebensfreude der Katalanen ist ansteckend. Ein guter Ort für ein Yogafest!

YCB

Es war also an der Zeit für mich, selbst einmal dabei zu sein und jetzt, nachdem ich nun selbst dort war, verstehe ich die Begeisterung meiner Freunde noch besser, die schon öfters auf der YCB waren. Die Stimmung ist wirklich unvergleichlich, sehr herzlich und getragen von Leichtigkeit und Lebensfreude. Besonders gut hat mir gefallen, dass man auch viel im Freien Yoga machen kann.

Die Veranstalter haben im Norden der Stadt, in einem sehr schönen, ruhigen Stadtteil Barcelonas, in Sarria, eine Schule in ein kleines Yogavillage umfunktioniert. Man blickt auf den Teleferico und den Berg Tibidabo. In zwei großen Turnhallen finden die größeren Klassen und Workshops statt, auf überdachten Sportplätzen draußen ebenfalls. Außerdem gibt es noch zwei kleinere Säale zum praktizieren. Im Mittelpunkt ist der Marktplatz mit diversen Ständen, von Yogklamotten, Yogaschmuck über eine große Auswahl an veganen Snacks und Getränken. Hier finden auch viele Bhakti-Workshops und Konzerte statt. Musik ist im Ganzen sehr präsent und steht neben diversen Yogastilen wie Jivamukti-Yoga, Anuara-Yoga, Kundalini-Yoga, Acro-Yoga,Thai-Massage etc. im Mittelpunkt.

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Ein absolutes Highlight ist das Konzert von Krishna Das am Samstag Abend, welches knapp 1000 Yogis begeistert.

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Es ist schon das siebte Jahr, dass das Festival stattfindet und Menschen aus der ganzen Welt anzieht. Die Organisatoren, Pau & Wari, haben eine Conference mit sehr viel Herz geschaffen. Hunderte von Karma-Yogis sind dabei und helfen, wo es nur geht. Schnell entsteht ein Gefühl von Familie. Das Thema „ONE LOVE“ ist durchgehend spürbar. Schnell entsteht ein Gefühl von Familie untereinander. Es wird viel gesungen, getanzt, gelacht, geschwitzt…

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Festivals sind wunderbar um sich mit Gleichgesinnten zu verbinden, auszutauschen, inspirieren zu lassen, Neues auszuprobieren und kennenzulernen. So habe ich die YCB mit vielen wunderbaren Begegnungen, einem offenen und dankbaren Herzen und ganz vielen Mantren im Geist verlassen.

Vielen Dank für ein reiches Wochenende voller Yoga mit Herz!

„Serve, Love, Give, Purify, Meditate, Realize.“
Swami Sivananda

Mit Yoga und Faszientraining smarter laufen – Retreat vom 2.-5. 11. 2017

„Rollend, Biegend und Beugend zum smarten Lauftraining“… So lautet das Motto unseres diesjährigen Yoga- und Laufretreats und heute gibt Shida, bekannt auch unter dem Namen Puls Yoga (Darmtadt), dazu ein paar Hintergrundinformationen:

„Ich bin Shida Pourhosseini, die Pocket-Rocket-Yogalehrerin für Amateur- und Leistungssportler (u.a. Marco Koch und Daniela Sämmler) und bilde darüber hinaus auch Yogalehrer aus. Ich habe mich in den letzten sechs Jahren auf Yoga als Ergänzung zum Sport spezialisiert. Als Botschafterin und Blackroll meets Yoga Master-Trainerin lehre ich u. a. die Technik von Blackroll und wie man sie sinnvoll in eine Yogastunde integrieren kann.

Shida und Jonas

 

Ergänzend bringe ich dieses Jahr noch ein umfassendes Buch hierzu raus mit Anleitungen für den Breitensport. Das Buch habe ich mit Profisportlern zusammengestellt. Mit einem ebensolchen habe ich mich nun zusammen getan, um dir Wissen und Erfahrungen rund um Blackroll®, Faszien und Yoga mit entsprechender Lauftheorie und –praxis in einem Retreat im November weiterzugeben. Jonas – ihr habt den BeeAthletica Botschafter vielleicht schon kennengelernt – war als 400m Läufer 10 Jahre Mitglied der Leichtathletik Nationalmannschaft. Nach Beendigung seiner Karriere im vergangenen Sommer ist er nun dem Yoga verfallen und unterrichtet selbst Leistungssportler in Berlin. Aber was genau haben wir mit euch vor?

Olympia_2012_Jonas_4x400m

Läufer sind disziplinierte Menschen, verbringen viel Zeit im Wald, auf dem Asphalt und laufen auch über Stock und Stein. Großes Aber: Oft sind sie deshalb trotzdem nicht sehr beweglich. Warum das kein Widerspruch ist, ist schnell erklärt. Einseitige Trainingsbelastungen, wie sie in deiner zyklischen Ausdauersportart normal sind, nehmen dir mehr Beweglichkeit als sie dir vermeintlich geben. Dazu kommen antrainierte Bewegungsautomatismen, die sich bei längeren Strecken wie einem Marathon noch schneller einstellen – und die ausgleichende Gegenbewegungen schlichtweg unterschlagen. Apropos Trainingsmenge: Die ist oft auch dafür verantwortlich, dass die beanspruchten Muskeln verkürzt sind und die nicht aktive Muskulatur sich immer mehr abschwächt. Damit wird Fehlbelastungen der Weg geebnet – und die wiederum sorgen für langwierige Beschwerden. Denn eine Trainingspause ist beispielsweise bei einem Marathonläufer fast nicht möglich, also wird oft einfach weiter trainiert und weiter trainiert und weiter … Na, hört sich das bekannt an?

Darüber hinaus erreicht ein jeder Sportler, ob im (Hoch-)Leistungs- oder Hobbybereich, irgendwann den Punkt, an dem er mit einer schieren Steigerung der Trainingsumfänge seine Leistung nicht weiter steigern kann. Anstatt mehr zu trainieren, muss er beginnen smarter zu trainieren, auch nach rechts und links blicken, sich von anderen Sportarten inspirieren lassen. Das bekannte »never change a winning team« ist der Tod der Leistungsentwicklung. Der Körper und Kopf benötigen gleichermaßen neue Reize und koordinative Herausforderungen. Diese wollen wir dir in unserem gemeinsamen Retreat geben.

Mal ganz ehrlich: Wie oft baust du Laufkoordination und Intervallläufe in dein Training ein? Stellst deine »Trainingsroutine« etwas auf den Kopf? Wir wollen uns in den vier gemeinsamen Tagen die Zeit nehmen beides theoretisch herunterzubrechen und in der Praxis anwenden.

Den zweiten Schwerpunkt unseres Retreats stellt Yoga in Kombination mit Blackroll dar. Warum? Weil es eine sinnvolle Symbiose verkörpert, die Läufern als Ergänzung zu ihrem Training die Regeneration verbessert.

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Yoga und Blackroll passen so gut zusammen, dass man sie schon viel früher zusammengebracht hätte – wenn die Erkenntnisse von Faszien im Körper bekannt gewesen wären. Faszien lassen sich nämlich trainieren. Und weil sie mit 20 Volumenprozent etwa ein Fünftel in unserem Körper ausmachen, ist gezieltes Faszientraining enorm wirksam. Unser Körper ist clever; die Faszien passen sich hervorragend an die vorherrschenden Bedingungen an. Das ist die gute Nachricht – und gleichzeitig die schlechte. Denn die Faszien sprechen direkt auf Bewegung und tiefes Atmen an, sie merken aber auch sofort, wenn Bewegung fehlt. Dann bauen sie ihre Fasern ab und verkleben, der Körper verliert an Elastizität. Ästhetisch manchmal unschön, vor allem aber oft schmerzhaft.

Gesagt, getan: Tun wir gemeinsam etwas für unsere Faszien. Aber wie? Am besten auf der Yogamatte. Denn seit wir selbst Yoga mit der Blackroll das erste Mal getestet und seither vielen Athleten ans Herz gelegt haben, erfahren wir immer mehr positive Reaktionen. Leichter in die Dehnung gleiten, länger in der Haltung bleiben, gelenkiger und muskulär gelöster fühlen … Alles schon erlebt und mehrfach schon durch Tests und positive Sportlerrückmeldungen belegt. Die Beine, die Arme, das Gesäß, der Rücken – es gibt wenig, was beim Laufen nicht beansprucht wird. Dann kann’s auf der Matte und mit der Blackroll nach unserem Lauftraining mit Jonas los gehen – und den Verspannungen im Nackenbereich sowie den Verkürzungen des Hüftbeugers und der hinteren Oberschenkel- und Brustmuskulatur an den Kragen.

Blackroll und Yoga helfen! Allein das Ausrollen mit dem Fuß tut schon nach sehr kurzer Zeit seine Wirkung. Beim Laufen kommt es immer mal wieder zu Kapsel-, Band- und Muskelverletzungen sowie Ermüdungsbrüchen. Die Blackroll intensiviert die Wirkung und hilft dir, noch besser in die Dehnung zu kommen oder sie sogar länger zu halten. Alles gut für deine starke Mitte! Die Rumpfmuskulatur wird schließlich beim Laufen dauerhaft beansprucht.

Triathletin Daniela Sämmler mit Shida

Stabilisierende Yoga-Übungen wiederum, ergänzt mit der Blackroll und speziell auf die Rumpfmuskulatur ausgerichtet, wirken in beide Richtungen – leistungssteigernd und verletzungsprophylaktisch. Eine kräftige Körpermitte ist deine Basis und Grundvoraussetzung. Nur, wer hier wirklich stark ist, kann auch über längere Zeit laufen, die Bewegungen technisch exakt ausführen – was nicht nur bedeutet, dass du überhaupt ins Ziel kommst, sondern auch, dass du das heil schaffst. Wer unsauber wird in der Bewegungsausführung, tut sich selbst keinen Gefallen. Der Körper wird dir sehr schnell sagen, was er davon hält, wenn du beim Laufen in dich zusammensackst, weil du in der Hüfte einknickst.

Yoga und Blackroll unterstützen dich dabei, dass du sowohl im Training wie auch im Wettkampf optimal fokussiert bist und deine gesamte Motivation abrufen kannst. Konzentrationsübungen, positive Affirmationen und Meditation im Yoga sind das genaue Gegenteil von Ellbogen und Wettkampfgedanke. Und deshalb tut es so gut. Du kannst dein Gehirn regelrecht neu programmieren und dein Durchhaltevermögen pushen.

Unser Hotel

Um optimal regenerieren zu können – ja, tatsächlich musst du auch das deinem Körper antrainieren –, praktizierst du am besten speziell darauf ausgelegte Yogaübungen. Muskelrelaxation und Tiefenentspannung, langes und intensives Dehnen, das Beobachten der eigenen Atmung gehören dazu. In den vier Tagen möchten wir dir Trainingseinblicke geben, neue Impulse schaffen und vielleicht fällt es dir gar nicht schwer, das Erlernte in dein Training einzubauen.

Neugierig? Dann freuen wir uns auf deine Teilnahme.“

Eure Shida mit Jonas und Bee

P.S. Den Link zur Anmeldung findest du hier: Yoga- und Laufretreat in Bayern

So ein schöner Shootingtag mit Lucie und Pauline

Ich glaube es gibt keinen Menschen, oder zumindest keine Frau auf dieser Welt, aus unserer Generation, die den Film Mary Poppins noch nicht gesehen hat. Für mich geht es in diesem Kinderfilm aus den 1960ern darum den Zauber, den Funken Besonderes im strengen Alltag zu entdecken und zu zelebrieren. Eine meiner Lieblingsssituationen ist der Ausflug in die Phantasiewelt, der mit einem Sprung in eine Kreidezeichnung beginnt. Das Lied „So ein schöner Ferientag mit Mary“ ist dabei ganz zauberhaft und bringt mir heute noch gute Laune und ein Lächeln in‘s Gesicht, wenn ich mich daran erinnere.

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Und genau so einen magischen Streifzug durch den Park habe ich mich mit meiner Freundin Lucie und der strahlenden Fotografin Pauline Willrodt im Volkspark Schöneberg- Wilmersdorf verbracht. Das Wetter hat mitgespielt, was in Berlin eher Glückssache ist, und wir Frauen waren unter uns. Dabei wurde viel gelacht, intime Gespräche geführt und gegenseitige Unterstützung ausgesprochen. So wie es in anderen Kulturen zum Beispiel Menstruationshütten gab/gibt, die einen Rückzugsort in einer Zeit bieten, in der Frauen verletzbar sind, ist es auch in unserer Zivilisation wichtig, weg von der Stutenbissigkeit und dem Karrieredrang, zu einem Zustand zu gelangen in dem Frauen ihr Frausein gemeinsam geniessen können.

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„Feminism isn’t about making women strong. Women are already strong. It’s about changing the way the world perceives that strength.“ — G.D. Anderson

„Du bist schön.“ 3 kleine, kurze Worte, die so viel ausmachen können. Sobald wir in der Lage sind uns selbst mit ganz viel bescheidener Eigenliebe zu betrachten, ist es uns möglich auch einer anderen Frau, einer potentiellen Konkurrentin, aus vollem Herzen sagen zu können was wir an ihr schätzen und bewundern. Ich für meinen Teil schätze Frauen, die respektvoll für sich einstehen. Unsere Kraft, unsere Grazie, Geduld und Liebe sind die Qualitäten, die das Leben lebenswert machen. Und genau aus diesem Grund vertraue ich Lucie, wenn sie mich auf Füssen, Händen oder ihren Schultern trägt, auch wenn ich im Acro Yoga noch ein richtiger Grünschnabel bin.

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Die Bilder unseres Shootings sind auf jeden Fall supercalifragilistischexpialigetisch geworden, in Harmonie mit der Natur und mit Freude bei der Arbeit. Zum Glück bin ich in meinem Lebensweg dazu gekommen mein Hobby zum Beruf zu machen. Dadurch bin ich mit Leidenschaft und von Herzen Yogalehrerin und erzähle nur von Dingen, die ich selbst in meiner eigenen Yogapraxis erlebt und durchgemacht habe. Diese Leidenschaft mit einer Freundin teilen zu können macht es um so leichter und um so schöner. Enjoy Life.

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Namacray,

Jelena

P.S. Wir tragen Onzie, Nux und Bonvirage aus BeeAthleticas Sommer-Kollektion.

Mehr Bilder aus dem Shooting findet ihr hier:

www.kickassyoga.net

www.instagram.com/kickassyoga

www.facebook.com/kickassyoga

Pauline www.paulinewillrodt.com

Lucie www.lucieinthesky.org

Leistungssport und Yoga

Anspannung und Entspannung… eine der wichtigsten Wechselwirkungen, um im Leistungssport erfolgreich zu sein. Gleichermaßen gilt dies natürlich nicht nur für den Sport, sondern für die meisten Bereiche unseres Alltags.

Phasen der Anspannung, sowohl körperlich als auch mental, müssen immer in einem gesunden Verhältnis zur Entspannung stehen, um langfristig Erfolg zu haben. Dabei bezieht sich Erfolg nicht nur auf Karriere oder materielle Dinge, denn Erfolg in unserem Alltag spiegelt sich in Dankbarkeit, Zufriedenheit und Gelassenheit wider und dies sind wiederum wichtige Bausteine für sportlichen oder beruflichen Erfolg.

Anspannung zu finden bzw. ihr nicht zu entkommen ist heutzutage sehr leicht, dies gilt vor allem für Leistungssportler, die sich auf dem Weg einer dualen Karriere befinden und gleichzeitig noch versuchen, ihre sozialen Kontakte aufrecht zu halten. Doch wo bleibt da noch Zeit für Entspannung? Ein universelles Mittel dazu findet sich in den unterschiedlichen Ausprägungen von Yoga wieder und kann sowohl zur körperlichen und mentalen Entspannung (bzw. auch in Kombination) dienen.

Aus diesem Grund war ich als Athlet immer auf der Suche nach einer regelmäßigen Möglichkeit, Yoga auszuüben. Sei es mit meinem Mitbewohner im Haus der Athleten am Olympiastützpunkt in Wattenscheid unter Zuhilfenahme einer App oder im wöchentlich angebotenen Yoga-Kurs.

Als Trainer hat Yoga nach wie vor einen hohen Stellenwert, mittlerweile überwiegt aber der Aspekt der mentalen Entspannung, da die körperliche Belastung nicht mehr so hoch ist wie zur aktiven Zeit. Dafür versuche ich aber, meinen Athleten das Thema näher zu bringen, damit sie ebenfalls von den positiven Eigenschaften regelmäßiger Yoga-Einheiten profitieren zu können.

Neben dem nachbereitenden und präventiven Aspekt kann Yoga gleichermaßen auch vorbereitende Wirkung im Rahmen des Aufwärmens vor dem Training. Durch die bereits angesprochenen vielfältigen Ausprägungen von Yoga kann ich als Trainer sehr gut steuern, ob ich eher ein aktivierendes oder entspannendes Programm durchlaufen möchte. Als sekundärer Effekt kann ich neben der reinen Bewegung auch noch die Atmung mit dazu nehmen, was eine weitere Möglichkeit zur Leistungssteigerung darstellt.

Schwerpunktmäßig kommt Yoga also wegen seiner Vorzüge für den Körper zum Einsatz, da es sich in diesem Bereich recht einfach integrieren lässt. Für den mentalen (oder spirituellen) Aspekt ist deutlich mehr Zeit und Commitment der Yogis erforderlich und gleichermaßen steigt dann auch der Anspruch an die Erfahrung des Lehrers und daher ist dies eher ein nachgelagertes Ziel beim Yoga für Leistungssportler.

Stay tuned,

Basti

Wie eine Eidechse mir einen Strich durch die Rechnung macht

Es gibt so viele Dinge, die ich gerne ändern würde – als Vollzeit-Yogi ist man quasi gezwungen, sich permanent zu verbessern und zu optimieren. Nein? Dann schau Dir Deinen Instagram-Account mal an: Ohne „Vorwärts“ vergeht keine Stunde. Das ist auch gut so, denn das Leben bewegt sich nach vorne, es geht eben weiter. Und wenn dieses „Weiter“ richtig schön sein soll, dann muss man schon was dafür tun.

Ich hänge da seit Jahren drin, ständig wollte ich was verbessern und verändern. Und zwar immer im Sinne von „Mehr“ und „Höher und Schneller“. Vergangenen Winter dann hatte ich eine große Bauch-OP, die dringend sein musste, die mich aber mal für sechs bis acht Wochen ruhig gestellt hat. Mir Schmerzen verursacht hat. Mich schwach gemacht hat. Da kommt man nach Jahren des immer „Weiter“ und „Vorwärts“ auch mal ins Grübeln: Ich lag auf dem Sofa, jammerte und jaulte, lebte in Jogginghosen und Schlabbershirts, war ungeschminkt und unfrisiert – von meiner Power, der Kraft und dem Style, den so viele Menschen an mir mochten, war nichts mehr übrig.

Der Witz an der Geschichte war: Da kamen trotzdem richtig viele Menschen zu Besuch, schrieben Briefe und Karten, schickten Bücher, riefen an. Ich lernte die Liebe meines Lebens kennen – praktisch im OP-Hemd mit Tropf am Arm. Ich leistete nichts zu dieser Zeit, ich war einfach da. Und das reichte auch. Weinend saß ich über alten Tagebüchern, die ich aus den Schränken kramte. Immer dasselbe: Weniger wiegen, mehr Sport, mehr Leistung, mehr Kraft…sollte das die Essenz sein, die ich die letzten zehn Jahre zu Papier gebracht hatte?

Natürlich stand ich zum erst möglichen Zeitpunkt wieder im Studio und unterrichtete, die erste eigene Asana-Praxis war nach acht Wochen eine Wonne, aber eben auch eine Pflicht. Und mit der frisch verheilten 25-Zentimeter-Bauchnarbe kann man zwei Monate nach der OP schon ein Budokon-Yoga-Teacher-Training machen, ist doch kein Ding! Sind ja nur mehrere Stunden Hardcore-Praxis jeden Tag! Die ersten drei Monate des Jahres hatte ich knappe drei Wochenenden frei, aber das ist ja nichts Neues bei mir. Montags ging es natürlich weiter, ist klar.

Aber dieses Stimmchen in mir, das ging nicht mehr weg. „Du kennst Dich immer noch nicht richtig“, wisperte es. „Du fütterst und bewegst ein Bild von Dir, nicht Dich selbst.“ Und so weiter und so fort.

Ganze Türen gingen innerlich vor allem durch ein Buch, das Pflichtlektüre beim Budokon-Teacher-Training ist, auf. Mark Waller, ein US-Psychologe und Paartherapeut, hat es geschrieben. In „The Dance Of The Lion And The Unicorn“ behandelt er zwei grundunterschiedliche Kommunikationstypen: Die Löwen und die Einhörner. Und die reden immer schön aneinander vorbei. Ein grandioses Buch, das einem die Augen öffnet, was auch in Partnerschaften aller Art oft los ist.

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Vor allem aber verstand ich, warum ich so oft aus einem scheinbar magischen Trigger heraus agiere, der immer nur den Power-Modus kennt. Waller erklärt nämlich, wie unser Gehirn aufgebaut ist. Generell gibt es Menschen, deren Überlebensstrategie der Angriff, die Attacke, die Aktion ist. Andere setzen auf Rückzug, Vermeidung und Schweigen. Und beide verfügen über unterschiedliche Gehirnstrukturen.
Unser Gehirn ist in drei Teile aufgeteilt:

Das Eidechsen-Hirn (oder Stammhirn), das alle automatischen Funktionen, die unser Überleben sichern, steuert. Die Körpertemperatur, der Herzschlag und die Atmung gehören dazu.
Das Säugetier-Hirn (oder Limbisches System) in der Tiefe unseres Gehirns sichert uns durch angelernte Verhaltensweisen ab, wie wir uns in unserem sozialen Umfeld absichern. Waller beschreibt es als das Lagerhaus unserer automatisierten Überlebenstaktiken. Die Amygdala und der Hippocampus sind dort zu finden. An dieser Stelle findet ein rasend schneller Check statt, ob wir in einer Situation bedroht werden oder nicht. Das hat mit Chemie, mit Gefühlen und mit Erinnerungen zu tun – eine explosive Mischung. Und je nachdem, wie wir gestrickt sind, gehen wir in den Angriffs- oder den Fluchtmodus.

Dann gibt es noch unser Erwachsenen-Gehirn (den präfrontalen Cortex). Hier sind wir wirklich „grown up“ – und in der Lage zu planen und zu analysieren. Im Job, im Privaten, aber eben auch uns selbst gegenüber. Wir könnten also hier entscheiden: „Nein, diesen Auftrag nehme ich nicht auch noch an, weil es sonst zu viel für mich wird.“ Das wäre vernünftig. Wie viele vernünftige Menschen kennst Du? Eben. Wie oft verhälst Du Dich unvernünftig? Eben.
Dummerweise brauchen Informationen wesentlich länger, um in den Präfrontallappen zu geraten, als im Limbischen System zu landen, wo der Brei aus Chemie, Emotion und Erinnerung wartet. Der Weg ist einfach länger, denn es ist unser jüngster Gehirnteil.

Und was hat das jetzt alles mit meiner OP zu tun? Und dieser kleinen Stimme in mir? Ich habe durch diese klare Darstellung verstanden, dass ich mir in meinem Vernunft-Gehirn vornehmen kann, was ich will – wenn eine Situation da ist, lande ich ganz schnell wieder in den Informationen, die ich schon als kleines Kind eingeimpft bekommen habe. „Wir sind Preußen, wir jammern nicht. Wir sind durch zwei Weltkriege gekommen, reiß Dich zusammen. Schlimmer geht immer“ usw usf. Meine Oma und meine Mutter waren liebe und gute Menschen, die alles für mich getan haben.

Aber sie waren auch zu einem Großteil das Produkt ihres Limbischen Systems, des Eidechsen-Hirns.

Und das spielt uns oft böse Streiche.

Am Anfang steht diese Erkenntnis. Und ich habe Momente, in denen ich mir selber dabei zuschauen kann, wie ich gerade auf dem Weg zur Eidechse bin. Ab und zu kann ich mich stoppen und mich in meinen präfrontalen Cortex schleusen, wo ich bessere Entscheidungen treffe. Aber dafür muss ich die breite Schnellstraße beiseite lassen und mich auf die müshamere kleine Landstraße begeben – wer macht das denn so easy?

Ich bin auf dem Weg. Zu mir. Und ich freu mich drauf, denn da gibt es viel zu erleben.
Meine nächsten Blogbeiträge werden sich weiter mit dem Thema „Veränderung“ befassen:
Wie Gewohnheiten durchbrochen werden können. Und wie Yoga und Meditation dabei helfen.
Wie eine gesunde Fitness und Yogapraxis aussieht. Wie Ordnung und Struktur gerade für Chaoten heilend ist. Warum wir vor unseren Schatten immer wieder weglaufen.
Und glaube mir: Ich werde öfter die Hosen runterlassen, als es mir im Grunde liebt ist. Aber ohne Ehrlichkeit keine Entwicklung. Wussten schon die alten Yogis. Nannten es Satya. Hört sich schön an, oder?

Bis dahin schon mal mein Buchtipp (leider weiterhin nur auf englisch):
Mark Waller, The Dance Of The Lion And The Unicorn. Wing Span Press.

DEINE Isabel

Vegane Pfannkuchen

Endlich wieder Sonntag. Ich finde es geht nichts über ein ausgedehntes, gemütliches Frühstück. Gerne stehe ich eine Stunde früher auf, um mich während der ersten Mahlzeit des Tages keinesfalls zu stressen. Ich mag es abwechslungsreich und gesund (was für mich vegan und frei von Industriezucker bedeutet). Deshalb haben mein Freund und ich den Pancake-Sunday eingeführt.

Vegane_Pancakes

Wenn ich die Zutatenliste für vegane Pancakes durstöbert habe, stellte sich mir oft die Frage: Wie hält das zusammen ohne Eier? Und wie bereite ich die leckersten, fluffigsten und schönsten Pfannkuchen in ganz Frankreich zu? Deshalb kommen hier meine Top 4 Hinweise für Anfänger, Neulinge und Gäste im tierfreien Eierkuchenland:

1. Nutze ‚Milch‘ mit Eiweiß

Es ergibt einen besseren Teig, wenn du vegane Milch mit einem größeren Anteil Eiweiß benutzt. Deshalb benutze ich für meine Pancakes Soja-Milch, auch wenn ich sonst auf andere Varianten schwöre.

2. Nutze Fett

Ein Esslöffel Kokosöl lässt die Pfannkuchen schön geschmeidig und elastisch werden. Ohne das Fett kann es passieren, dass sie trocken und steif werden. Auch in der Pfanne schadet etwas Kokosöl nicht, dann klappt das wenden besser.

3. Lass den Teig ruhen

Der Teig verändert sich nochmal und lässt sich nach einer kurzen Ruhepause besser verarbeiten. Ich rühre den Teig meistens gleich nach dem Aufstehen zusammen und mache mich danach fertig für den Tag. 15-30 min solltest du ihm schon gönnen.

4. Geduld

Ich bin mir sicher, dass noch kein Pfannkuchenmeister vom Himmel gefallen ist. Der erste Bratling wird eigentlich nie was, davon kannst du gleich mal ausgehen. Teig zu dick oder zu dünn, Pfanne zu heiß oder zu klebrig… Danach geht es bergauf. Also atme drei Mal tief durch, pass‘ den Teig an und weiter geht’s.

Bevor ich dir mein Lieblingsrezept verrate, möchte ich noch kurz ein Wort zu dem Mehl, das ich verwende sagen. Und zwar bin ich ein Fan von gekeimtem Müsli (besser verdaulich und viel gesünder als herkömmliches). Ich benutze eine Mischung aus gekeimten Gersten-, Roggen und Buchweizenflocken von Keimster, einem coolen Start-Up Unternehmen, die zu einem fairen Preis verkaufen. Dieses Müsli habe ich zusammen mit Chia-Samen und Flohsamenschalen mit meinem Thermomix zu Mehl verarbeitet und als Grundzutat benutzt. Falls du diese Möglichkeit nicht hast, tut es auch ein anderes hochwertiges Mehl.

Zutaten:

180 g Vollkornmehl

1EL Chia-Samen

1TL Flohsamenschlalen

350-400ml Soja-Milch

1 EL Kokosöl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz (optional)

1 Prise Zimt (optional)

Zubereitung:

1. Entweder das Mehl wie oben beschrieben herstellen, oder ein anderes Vollkornmehl verwenden. Dann alle Zutaten gut vermengen, dass eine gleichmäßige zähflüssige Masse entsteht. Am Anfang darf es auch gerne etwas fester sein, mehr Milch geht später immer, falls die fertigen Pfannkuchen dir zu dick sind.

2. Erhitze eine Pfanne und lass einen Teelöffel Kokosöl darin zergehen.

3. Mach mit einem Esslöffel kleine Pfannkuchen in die Pfanne und brate sie gleichmäßig von beiden Seiten.

4. Ich stelle mir immer noch eine zweite Pfanne daneben, in der ich die fertigen Pfannkuchen warmhalte bis ich den ganzen Teig aufgebraucht habe.

5. Beim Verzieren und Schmücken der Leckerein sind deiner Phantasie keine Grenzen gesetzt. Meine Favoriten sind: Nussmuß in allen Varianten, Ahornsirup, Obst jeglicher Art, rohe Kakaonips, Kokosflocken, getrocknete Maulbeeren, Goji-Beeren … und Achtung: etwas Salz und Chilipulver über dem Obst.

6. Gut Schmauen und genießen!

Du fragst dich, was schmauen ist? Das ist kauen und schmecken zusammen und meint nichts weiter als achtsames essen :-) .

Pancake_2

Ich freue mich zu hören, wie die Pfannkuchen dir gelungen sind.

Bis dahin kommen hier ein paar herzliche Grüße aus Frankreich

Von deiner Berit

MAMA.YOGA.LOVE

Liebe BeeAthletica-Mom,

ich wünsche Dir einen happBee Muttertag! Nicht nur heute, sondern jeden einzelnen Tag Deines aufregenden, anstrengenden, alle-Gefühle-dieser-Welt-umfassenden Lebens mit Kindern.

Als Mama eines energischen Skorpion-Boys und eines unternehmungslustigen Waage-Girls weiß ich, dass der Alltag mit kleinen Menschen einer emotionalen Achterbahnfahrt gleicht: Von den ganz kleinen Glücksmomenten bis zu gigantischen Grenzerfahrungen ist alles dabei.

Deshalb plädiere ich für mehr Selbstliebe im Mama-Alltag: Begegne Dir mit Sanftmut, sei freundlich zu Dir und dank dem Universum dafür, ein Ticket für die Abenteuerreise Motherhood ergattert zu haben.

Heute habe ich einen yogischen Blumenstrauß für Dich, der niemals verblüht und Dir Deinen Mama-Alltag hoffentlich verschönert oder Dir wenigstens beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Diese fünf HappBee Muttertags-Tipps sind nur für DICH!

Vergiss Augenringe, Wäscheberge und To-Do-Listen. Verbinde Dich stattdessen mit der Göttin in Dir und feiere Dich und Deinen 24/7-Einsatz!

YOGAMOMLOVE

1. HappBee Muttertags-Mantra

Aham Prema ist das Selbsliebe-Mantra schlechthin. Es bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt „Ich bin Liebe“ und erinnert Dich an Deine Essenz. Versuche, dieses Mantra täglich in Deinen Alltag einzubauen, indem Du es rezitierst, also vor Dich her sagst oder singst. Besonders bietet es sich beim Meditieren an. Aber auch beim Bügeln, Spaziergehen, Baby in den Schlaf wiegen oder in der Mittagspause auf der Parkbank ist es bestens aufgehoben. Dieser kleiner Reminder an Deinen Wesenskern ist einfach jederzeit Gold wert! Hier kommt meine Lieblings-Version von Donna De Lory für Dich:

https://www.youtube.com/watch?v=QVNTnmDVkPE

2. HappBee Muttertags-Mudra

Kennst Du das Lotus-Mudra? Es ist mein absolutes Lieblings-Mudra – und das schon lange bevor ich von seiner Bedeutung erfahren habe. Forme mit Deinen Händen auf Höhe des Herzens eine Lotusblüte. Bringe hierfür die Daumen und die kleinen Finger seitlich zusammen und spreize die restlichen Finger. Mit diesem Mudra öffnest Du Dein Anahata-Chakra und weitest Dein Herz. Aham Prema – Ich bin Liebe, das könnte eine Erkenntnis dieser kleinen Finger-Yoga-Übung sein. Die Lotusblüte steht übrigens auch für Vollkommenheit, Fruchtbarkeit, Liebe und göttliche Geburt – alles sehr passende Muttertags-Themen.

3. HappBee Muttertags-Asana

Die Stellung des Kindes gilt als eine der einfachsten Yoga-Übungen und ich finde sie einfach perfekt für Mamas. Mit Balasana, wie die Haltung auf Sanskrit heißt, erdest Du Dich, dehnst Deinen Rücken, entspannst Deine Schultern, beruhigst Deine strapazierten Yoga-Mama-Nerven und tust aktiv etwas gegen die berühmt-berüchtigte Mama-Müdigkeit. Du kannst sie super morgens im Bett üben, auf der Krabbeldecke, im Garten oder abends vorm Schlafengehen zum „Runterkommen“.

4. HappBee Holy Space

Hast Du schon einen kleinen Yoga-Altar zuhause? Also einen Ort, an dem Du Dinge versammelt hast, die Dir etwas bedeuten und Dir helfen, innezuhalten und zu meditieren und Yoga zu üben? Ich empfehle Dir so einen kleinen heiligen Ort unbedingt, weil er Dich zum einen an die Wichtigkeit Deiner regelmäßigen Yoga-Praxis erinnert und er Dir zum anderen hilft, schneller bei Dir „zuhause“ anzukommen. Mein Altar befindet sich zur Zeit auf einem Tablett und wird jeden Morgen vor meine Matte gestellt. Das schont meine Yoga-Mama-Nerven sehr, nachdem eine Ganesha-Statue durch kleinkindlichen Übermut schon amputiert wurde.

KATHRIN

5. HappBee Muttertags-Affirmation:

Ich bin genug. Diesen drei Worten ist nichts hinzuzufügen. Schick Deinen inneren Kritiker hier und jetzt in die Wüste. Du musst nicht gut, besser, am besten werden: Denn Du bist eben jetzt schon genug. Punkt. Einen kleinen Buch-Tipp habe ich auch noch für Dich: Kennst Du schon „Das Karma, meine Familie und ich – Yoga-Philosophie für einen entspannteren Alltag“ von Yogini und Zweifach-Mama Stephanie Schönberger? Der perfekte Yoga-Mama-Schmöker über Patanjalis Yoga-Sutra und und wie Du seine Weisheiten in Deinen Alltag mit Kindern integrieren kannst. Ein sehr schönes Geschenk, das Du Dir bei Gelegenheit selbst machen kannst.

Mamasté – Die Mama in mir grüßt die Mama Dir,

Deine Kathrin

Anmerkung der Redaktion aka Bee: Kathrins wunderbares Mama-Yoga-Love-Online-Mag MOMazing ist auch für mich als NICHT-MOM oft ein beruhigender Rückzugsort, wenn mein BaBEE mal wieder Zähne bekommt ;). Und hey, BeeAthletica ist schon 6…