Mein Lieblings-Rezept für Mandelbutter-Eiskonfekt mit Kokosöl

Die Jahreszeiten sind der beste Spiegel für Wandlung, Wechsel und Ausdauer. Wie in einer gut strukturierten Vinyasa-Flow-Stunde wird die Sequenz so aufgebaut, dass man sich allmählich auf die Peak Poses vorbereitet. Nach dem stressigen Dezember, geht es nun in den tiefen Winter und dann wieder in Richtung Wechsel. Der Körper muss die Kerntemperatur aufrecht erhalten, wir helfen ihm mit wärmerer Kleidung und auch die Ernährung wird auf diese Situation abgestimmt: Über scharfe Suppen, deftige Eintöpfe, Tees und heissen Punsch helfen wir so das System am Laufen zu erhalten.

Eines meiner Lieblingsrezepte für Naschkram, den man ganzjährig zubereiten kann, basiert auf Kokosöl, eines der wenigen Nahrungsmittel, das wirklich als Superfood bezeichnet werden kann. Seiner einzigartigen Kombination aus Fettsäuren wird sogar nachgesagt, dass es den nächsten Schnupfen kurieren kann, auf Grund seiner Fähigkeit böse Pathogene wie Bakterien, Viren und Pilze zu zerstören. Kokosnussöl kann sogar dabei helfen Fett zu verringern, weil es den Appetit reduziert, es hilft die Hirnfunktion anzuregen und wegen seiner mittelkettigen Fettsäuren kann es sogar therapeutische Effekte für Epilepsie oder Alzheimer-Patienten haben.

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Mandelbutter Eiskonfekt

Die Umstellung meiner Ernährung von unbewusst zu bewusst war nicht leicht. Der Heisshunger und die alten Gewohnheiten brachen ab und zu wieder durch. Heute schmecken mir gewisse Lebensmittel, die z.B. zu süss sind, einfach nicht mehr. Ein Prozess, der gedauert hat, aber der ganz von alleine kam. Hast Du jemals Erdnussbutter-Cups probiert? Wenn ja, dann kannst Du Dich bestimmt an den cremigen Geschmack erinnern, wenn die Schokolade im Mund langsam schmilzt und im inneren die Erdnussfüllung zum Vorschein kam… Als ich das folgende Rezept zum ersten mal probiert habe, bin ich aus allen Wolken gefallen. Ich hatte es nicht für möglich gehalten, dass ein Dessert so lecker und so gesund zugleich sein könnte. Da meine Kinder auch im Winter gerne Eis essen, fragen sie sogar ab und zu nach diesem Rezept. Ich habe es in dem Buch ,Practical Paleo‘ von Diane Sanfilippo entdeckt und es ist nicht nur Paleo sondern in diesem Fall sogar vegan. Hier wird nichts gebacken und die Zubereitungszeit liegt bei ca. 40 Minuten.

Für 12 helle Förmchen

  • 3 EL Kokosnuss Öl, geschmolzen

  • 3 EL Kokosnuss Butter oder Mus, erwärmt

  • 1 TL Ahornsirup

  • 1/4 TL Vanille Extrakt

  • 1/2 Vanilleschote

  • 1 EL Kokosraspeln

Für die Füllung

  • 3 EL Mandelbutter (oder eine Nussbutter deiner Wahl)

  • 1 EL Kokos-Öl

  • 1 TL Ahornsirup

  • eine Prise Meersalz

Vorbereitung

In einer mittelgrossen Schale, mische alle Teile für die hellen Förmchen.

Lege 12 beschichtete Förmchen in die Mini Muffin Formen und fülle die Förmchen zu 1/8, ungefähr 1 TL, mit der hellen Mischung.

Lege das Ganze kurz in den Kühlschrank oder die Tiefkühltruhe, dann geht‘s schneller.

Während diese erste Schicht unseres Eiskonfekts fest wird, können wir die Mandelmusfüllung vorbereiten. Mische dafür alle Teile für die Füllung in einer weiteren kleinen Schale. Diese gibst Du in eine kleine Plastiktüte. Schneide eine kleine Ecke der Tüte mit einer Schere ab.

Hole die Muffinform aus dem Kühlschrank und drücke nun vorsichtig ungefähr 1/2 TL von der Nussmus-Masse in die Mitte der gefüllten Förmchen, so dass am Rand noch etwas vom weissen Boden sichtbar ist.

Sobald alle 12 Förmchen einen Nusskern haben, werden die Förmchen mit der restlichen hellen Masse aufgefüllt, bis der Kern nicht mehr zu sehen ist.

Jetzt kommt das Ganze wieder kurz in den Kühlschrank, bis das Eiskonfekt so fest geworden ist, dass es erst im Mund wieder schmelzen darf. Mir schmecken sie im Winter am besten bei Raumtemperatur, wenn sie nicht zu fest sind.

Optional kann man aus der hellen Variante mit etwas Kakao auch dunkles Eiskonfekt machen.

Lasst es euch schmecken.

Nama‘cray

Jelena

Veganes Bananenbrot by Berit Kauffeldt

Bananen sind eines meiner Grundnahrungsmittel – und damit spreche ich wohl vielen Sportlern aus der Seele, vor allem wenn sie vegan leben. Trotzdem kommt es vor, dass ein paar zu viele davon in meinem Einkaufswagen landen. Im Obstkorb werden sie erst dunkelgelb, dann bekommen sie braune Flecken und irgendwann sind sie fast schwarz.

Berit

Meinem Freund stellen sich spätestens jetzt die Nackenhaare auf, doch mir zaubert dieser Anblick und der Bananenduft ein Lächeln auf’s Gesicht. Denn ich weiß, was für leckere Kekse, Smoothies, Desserts und Kuchen man aus den – zugegebenermaßen- unschönen Früchten herstellen kann.

Eins davon möchte ich dir vorstellen. Ich habe es bereits unzählige Male gebacken und es ist noch nie misslungen, das macht doch Mut, oder? Außerdem wird es meinem Sportler-Genießer-Ernährungsstandard gerecht, was bedeutet, dass es vegan, gluten – und zuckerfrei und lecker ist. Genuss ohne Reue, wenn du so willst.

So viele Vorteile machen gespannt auf die Zutatenliste, stimmt’s? Hier ist sie:

4 reife Bananen
100 g Polenta
100 g Hirse
100 g Buchweizen
100 ml Pflanzenmilch
1 großer EL Kokosöl
1 Tütchen Backpulver
1 TL Zimt
1/2 Vanilleschote
1 Prise Salz

Optional: Walnüsse, Mandeln oder rohe Kakaonibs

Als Variante, falls du keinen Thermomix hast und dein Mehl nicht selber herstellen kannst: anstatt der Polenta, der Hirse und dem Buchweizen, nimmst du einfach 150 g Maismehl und 150g Buchweizenmehl und startest mit der Zubereitung bei Schritt 2. Letztendlich ist es nur wichtig, dass du 300g Mehl verwendest. Ich habe die verschiedensten Varianten probiert und es war immer anders, aber immer gut.

Zubereitung:
Polenta, Buchweizen und Hirse zu einem feinen Mehl verarbeiten
Das Mehl und die restlichen Zutaten in einem Standmixer zu einem glatten Teig verarbeiten.
Wenn gewünscht Nüsse oder die rohen Kakaonips unterheben.
Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen.
60 min bei 180 Grad backen bis es oben goldig braun ist und aufreißt.
Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und genießen.

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Das Brot schmeckt am besten noch etwas warm oder zumindest am selben Tag. Das ist auch eine super Ausrede, es gleich, wenn es aus dem Ofen kommt zu verkosten. Es sollte nach dem Abkühlen luftdicht aufbewahrt werden, da es sonst relativ schnell austrocknet. Ich esse das Brot zum Frühstück oder zum Snack vor dem Training – das liefert Energie, die lange vorhält!

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Übrigens enthalten reife Bananen viel Kalium und Magnesium, das wichtig ist für die Muskelarbeit. Sie enthalten Antioxidatien, die die freien Radikale einfangen, sie sollen vor Krebs schützen, gut für die Haut sein und bei Schlafstörungen Abhilfe schaffen.
Da lohnt sich das Ausprobieren doch!

Ich wünsche dir viel Spaß beim Backen und Naschen.
Deine Berit

P.S: Berit wird unsere Bee-Family in 2017 als Botschafterin bereichern… sie ist Volleyball-Nationalspielerin, liebt Yoga und vegane Küche. Wir werden sie in der nächsten Woche ausführlicher vorstellen :), aber das tolle Rezept wollten wir euch für den gesunden Start ins Jahr schonmal ‚mitgeben‘.

Kardamom Tee für innere Reinigung

Nicht nur Yogis wissen: Im Ayurveda wird Entgiftung groß geschrieben. Aber es muss nicht immer die Panchakarma Kur sein, auch kleine, regelmäßige Handlungen im Alltag bringen sehr viel. Und schmecken dabei sogar noch gut. So wie dieser entgiftende Tee, welcher die drei Lebensenergien Vata, Pitta und Kapha harmonisiert und den Körper von Innen reinigt.

In der ayurvedischen Lehre wird es empfohlen diesen Tee drei Mal (je nach Körpergröße á 200-300ml) am Tag zu trinken und ihn dafür auf folgende Weise anzurichten:

3 bis 4 zerstoßene Kardamomsamen für ca. 3 Minuten in 1l Wasser kochen lassen. Die erste Dosis wird nüchtern am Morgen eine halbe Stunde vor dem Frühstück getrunken, die zweite eine halbe Stunde bis Stunde vor dem Abendessen und die dritte kurz vor dem Schlafengehen. Der Tee kann auch kalt getrunken werden.

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Persönlich gieße ich auch gerne einfach mal zwischendurch ein paar leicht zerdrückte Kardamom Kapseln mit heißem Teewasser auf und lasse das Ganze kurz in meiner Tasse ziehen, bevor ich es trinke. Ich mag den Geschmack und das gute Gefühl, welches der Tee in meinem Bauch verbreitet. Fühlt sich in der Tat harmonisierend an.

Probiert es mal aus!

Alles Liebe,
Vera

 

Chinesischer rote Bohnen Tee ‚HONG DOU CHA‘

Zum fortgeschrittenen Jahresbeginn gibt es nun auch noch ein paar Zeilen aus Peking. Ich hoffe Ihr hattet alle einen guten Start ins neue Jahr.

Schon seit Beginn meines Aufenthaltes stoße ich immer wieder auf alltägliche Rituale, die tief in der traditionellen chinesischen Medizin (kurz TCM) verwurzelt sind.

So gibt es im Yogastudio in den Wintermonaten „ Rote Bohnen Suppe/ Tee“ nach den Klassen als isotonisches Getränk.

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Und ich muss sagen, er schmeckt nicht nur total lecker, sondern bringt auch viele wertvolle Eigenschaften mit sich: Zu den Vorzügen der roten Bohne gehört eine stattliche Menge pflanzliches Eiweiß sowie zahlreiche Ballaststoffe. Außerdem gilt sie als fettarm und ist mit einem hohen Anteil an Magnesium versehen.

Interessant finde ich auch, dass die Form der Frucht in den meisten Fällen dem dazugehörenden Organ entspricht. So gehört die rote Bohne zum Funktionskreis Niere/ Milz/ Leber und der uns geläufige Begriff der Kidney Bohne bekommt noch viel mehr Sinn.

Zutaten

Zubereitung

Bohnen über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Tag ableeren und mit circa 2l Wasser auf mittlerer Hitze für 30 Minuten einkochen.

Je nach gewünschter Stärke kann der Tee zusätzlich verdünnt werden. Nach belieben süßen.

Tipp: Im gut sortierten Asia- Handel findet sich auch roter Zucker (hong tang) als passendes Süßungsmittel. Bei uns besser bekannt als dunkelbrauner Zucker (sehr klebrig/ feucht). Gemacht wird er aus Zuckerrohr. Er unterscheidet sich von gewöhnlichem Zucker dadurch, dass er das QI anregt und Blut regeneriert.

Bei Menstruationsbeschwerden sehr hilfreich in Verbindung mit etwas Ingwer und warmem Wasser.

Schwerelos

Im September hatte ich das Glück im Rahmen einer Studie der Sporthochschule Köln als Probandin bei einem Parabelflug in Bordeaux, Frankreich, dabei sein zu dürfen. Ich erinnere mich an den Physikunterricht in der Schule, als unsere Lehrerin von der Schwerelosigkeit bei Parabelflügen erzählte. Ich durfte es nun endlich selbst erleben! Bisher dachte ich immer, dass das Springreiten oder das Hüpfen auf einem bellicon dem Gefühl des Fliegens am nächsten kommt. Das Erlebnis im Flugzeug war jedoch eine vollkommen andere Erfahrung.

Der Parabelflug wurde am Tag zuvor vorbereitet. Es wurden blaue Unisex-Anzüge verteilt, die Probanden wurden eingewiesen und Verhaltensregeln für den Flugablauf wurden uns erklärt. Diverse Wissenschaftler und ihre Forschungen wurden vorgestellt und auch die Piloten, die Crew und Mediziner gaben uns die letzten Anweisungen vor dem großen Tag. Zudem haben wir bereits erste Tests für die Studie durchgeführt und uns wurden unsere Aufgaben während der Schwerelosigkeit genannt. Wenn ich gewusst hätte, was mich am nächsten Tag erwartet, wäre ich wohl nicht so ruhig sitzen geblieben und auch der Schlaf in der Nacht davor, wäre deutlich kürzer ausgefallen.

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Früh am nächsten Morgen ging es los. Vor Ort gab es eine kleine Dosis Skopolamin, ein Wirkstoff, der die Flugübelkeit vermindern soll und schon durften wir in den Flieger steigen.

Der Anfang verlief wie bei einem gewohnten Flug ab. Alle setzten sich auf einen Sitzplatz, die im hinterem Teil des Flugzeugs montiert waren. Die Einweisung war amüsant, denn statt eines Stewards oder einer Stewardess, begab sich ein junger, gut durchtrainierter Mann im auffällig orangenem Anzug nach vorne. Ich habe, anders als bei gewohnten Flügen, aufmerksam den Sicherheitsanweisungen zugehört. Die Anschnallzeichen wurden kurze Zeit, nachdem das Flugzeug abgehoben ist freigegeben, damit die Wissenschaftler noch letzte Vorbereitungen für den Flug vornehmen konnten.

Auf einmal ging alles ganz schnell. Das anfänglich schummrige Gefühl und verzerrte Bild von der Injektion ließ nach und die 0. Parabel, eine Parabel zum Angewöhnen an die Schwerelosigkeit, wurde geflogen.

Ich lag auf dem Rücken und hielt mich an einem Sicherungsnetz fest. Die Kommandos gingen los: Pull up – nun durften wir uns nicht mehr bewegen, denn doppelte Gravitation herrschte. Das war deutlich zu spüren. Ich wurde auf den Boden gepresst und ein unangenehmer Druck auf den Oberkörper erschwerte das atmen. Ich musste sofort an den medizinischen Check zu Hause denken, den ich bis dahin für unnötig gehalten hatte. Die Gradzahlen wurden durchgegeben „20-30-40-Injection“. Auf einmal wurde es ganz still im Flugzeug. Es ging los- das Bild drehte sich und ich wusste nicht mehr wo oben und wo unten ist. Der Druck, der vorher auf dem Körper lag, war verschwunden und ich schwebte. Jedoch auf dem Kopf! Was ist da nur los? Es gab jedoch keine Zeit; lange darüber nachzudenken, denn schon kam die Anweisung des Piloten: „30-20-Pull out“. Ich zog mich schnell nach unten, oder dahin, wo ich vor der Parabel für unten gehalten habe. Denn es war wichtig, den Anweisungen des Arztes zu folgen und sich nicht zu bewegen. Es herrschte wieder doppelte Schwerkraft und jede kleine Bewegung kann für Übelkeit und Erbrechen sorgen. Was war passiert? Warum drehte sich alles auf den Kopf?

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Noch 30 weitere Parabeln folgten. Bis auf ein paar Freiparabeln in der Free-Floating Area, hatte ich Aufgaben als Probandin zu erledigen, die am Tag zuvor noch sehr einfach erschien. Nach etwa 20 Parabeln hat mein Gehirn es verstanden: ich falle nicht, ich schwebe(!) leicht und locker, wie ein Luftballon durch die Gegend. Es drehte sich nicht mehr alles auf den Kopf.

Was mich erstaunte: alle Gesetze der Bewegung hatten keine Bedeutung mehr. Ich beherrsche so viele Sportarten auf hohem Niveau, glaubte meinen Körper zu kennen. Doch in Schwerelosigkeit war ich vollkommen überfordert, hatte nur wenig Einfluss auf meine Bewegungen und war sehr unbeholfen unterwegs: Alle mir bekannten motorischen Fähigkeiten und Gesetze wurden außer Kraft gesetzt. Atemtechniken und Konzentration halfen mir dennoch. In doppelter Gravitation und vermieden bei mir jegliches Unwohlsein.

Das Gefühl von Leichtigkeit, wie ich es beim Flug erleben durfte, kannte ich bis zu diesem Moment nur aus Träumen, in denen man schwebt. Das neu erworbene Gefühl sollte mich noch einige Wochen im Schlaf begleiten.

Ich bin sehr dankbar, diese Erfahrung gemacht zu haben und noch Monate später zaubert mir die Erinnerung an den Schwebezustand ein Lächeln ins Gesicht.

Wer gerne mehr Impressionen und Erklärungen des ZERO-G Fluges und der Kampagne in September sehen will, kann gerne unter dem folgenden Link alles in einem kurzen Video anschauen (ab 14:30 min sind die beschriebenen Momente der Schwerelosigkeit zu sehen).

Cookie Killer Workout for Sweet Hips

Ihr „Süßen“,

mit Weihnachten steht die wohl leckerste Zeit des Jahres vor der Tür. Ich muss gestehen, dass ich die große Völlerei zwar liebe, ihr nach den Festtagen aber auch schnell überdrüssig bin. Damit ihr pünktlich zum Jahreswechsel wieder totally in shape glänzen könnt und kleine Polsterrelikte schnell zum schmelzen bringt, zeige ich euch heute fünf Pilates-inspirierte Cookie Killer Exercises for Sweet Hips. Oh yes, Baby!

1. Toe Dips
Lege dich mit dem Rücken auf den Boden. Die Arme liegen seitlich eng am Oberkörper, Handflächen zeigen nach unten. Führe beide Beine in Table Top. Aktiviere dein Powerhouse und halte Kontakt zwischen Lendenwirbel und Boden. Hände/Arme pressen gegen den Boden, Schultern bleiben entspannt. Aktiviere die Gesäßmuskulatur und führe mit punktierter Ausatmung je abwechselnd den rechten/linken Großzeh zum Boden. Die Beine bleiben dabei im rechten Winkel. Der Winkel zwischen Bauch und Oberschenkeln beträgt mindestens 90 Grad. Je größer du ihn gestaltest, umso anstrengender ist die Übung. 10 Wiederholungen pro Bein.

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2. Po Lift
Ausgangsposition wie 1., Beine aber senkrecht zur Decke gestreckt. Fersen berühren sich und pressen gegeneinander, Füße im Pilates-V. Winkelprinzip Bauch-Oberschenkel ebenso wie bei 1. Aktiviere dein Powerhouse, Hände/Arme pressen wieder fest in den Boden. Oberschenkel rotieren nach außen, so dass die Beinrückseiten aktiv sind. Punktiert ausatmend hebst du aus der Kraft des Bauches dein Gesäß und senkst es wieder. Beine bleiben „fest“. 10 Wiederholungen.

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3. The Tiger
Komm in den Vierfüßler. Achte darauf, dass die Knie unter den Hüftgelenken und die Hände in einer Linie unter den Schultern positioniert sind. Für flache Hände zum Schutz der feinen Handgelenke Finger an den Boden „ansaugen“ und Sog in die ganze Hand integrieren. Powerhouse aktivieren, Knie ca. zwei cm vom Boden abheben und fünf bis zehn Atemzüge halten. Absetzen und wiederholen.

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4. Happy Skier
Ausgangsposition ist der hüftbreite Stand. Gesäß tief absenken, Powerhouse aktivieren und Rücken lang halten. Handflächen liegen flach vor der Brust zusammen und pressen für eine schöne Schulteröffnung aufeinander. Sanft und schnell das Gesäß auf und ab wippen – bis der Popo glüht.

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5. Side Series – Lower Leg Lift
Begib dich in Seitlage. Der untere Arm liegt lang und flach mit der Handfläche nach unten ab, so dass du deinen Kopf darauf ablegen kannst. Die obere Hand stützt ganz sanft vor dem Oberkörper. Die Beine liegen in Verlängerung des Oberkörpers am Boden ab. Achte darauf, dass das obere Hüftgelenk nicht nach vorne kippt. Hebe das obere Bein hüftbreit an. Dort bleibt es während der gesamten Übung. Das untere Bein ist Spielbein. Aktiviere dein Powerhouse, so dass sich die untere Taille leicht vom Boden hebt. Ausatmend führst du das untere Bein zum oberen und senkst es einatmend wieder, ohne es abzulegen. 10 Wiederholungen, dann Seitenwechsel.

img_2877

img_2879Ich wünsche euch allen neben viel Spaß beim Pro-und/oder After-Xmas-Toning wunderbare Weihnachten mit euren Liebsten. Vielleicht darf euch das Christkind ja die strahlend coole weiße Onzie Leggings unter den Baum legen, die ich auf den Fotos trage.

Alles Liebe,
eure Luisa

A ‚MOMazing‘ Gastbeitrag zum Thema Kinderyoga

Kathrin ist Mama, Journalistin und Lehrerin für Prä- und Postnatal-Yoga – alles aus ganzem Herzen. Auf ihrem Blog MOMazing schreibt sie über ihr Leben zwischen Kacka, Kriya und Karma und interviewt inspirierende Yoga-Mamas und Papas. Für Beeathletica berichtet sie über Kinderyoga. Ein Traumjob, den sie ihren zwei größten Gurus (3) und (1) zu verdanken hat.

Mehr über Kathrin: www.momazing.de

kathrin

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Drei Kinderyoga-Übungen, die Dich und Deinen Co-Yogi glücklich machen

„Wenn Du Deinen Kindern Yoga beibringen möchtest, dann sprich bloß nicht mit ihnen darüber“, hat mir letzte Woche mein Yogalehrer-Kollege Arun aus Varkala in Süd-Indien bei einem Chai Latte ans Herz gelegt. Recht hat er! Anstatt darüber zu sprechen, wird bei uns zuhause lieber gemacht. Seit ich vor drei Jahren zum ersten Mal Mama geworden bin, ist  bei uns irgendwie alles Yoga. Windelwechseln, Waschen, Aufräumen: reines Bhakti-Yoga, also die Hingabe an etwas, das größer ist als man selbst. Mama im Kopfstand, Mama meditierend im Lotussitz, Mama Mantra singend, alles Alltag für meine Zwerge. Genau wie diese drei Übungen:

1. Mini-Dankbarkeits-Meditation

Wenn ich meinen großen Zwerg (3) ins Bett bringe, haben wir es zur Gewohnheit werden lassen, drei Dinge aufzuzählen, für die wir heute dankbar sind. Von Keksen über den Kindergarten bis zur kleinen Schwester ist alles dabei. Ich finde, diese Übung ist wundervoll, um Dankbarkeit für die großen und kleinen Dinge des Lebens zu etablieren und die Fülle zu erkennen, die jeden von uns umgibt. Dankbar bin ich übrigens Meditations-Lehrerin Maite, von der ich dieses zauberhafte Ritual in ihrem Online-Meditationskurs für Mamas lerne durfte. (www.maitewokoeck.de)

2. Mini-Kirtan

Singen ist bei uns das Zaubermittel Nummer eins, wenn es darum geht, Ruhe einkehren zu lassen oder die Laune zu heben. Am liebsten hören wir die CD Feeling Good Today! von Snatam Kaur Khalsa. Das Lieblingslied meines großen Zwergs ist Adi Shakti. Vielleicht als Hommage an seine Mama … Das Mantra verbindet uns mit der weiblichen Ur-Kraft und bringt uns in unsere Kreativität (nicht nur die schöpferische!). Der Klang der Mantren wirkt nebenbei auch noch sehr beruhigend und ausgleichend auf mein Mama-Gemüt.

3. Mini-Yucca-Palme

Obwohl der Baum nicht gerade die leichteste Asana für Kinder ist – Stichwort: Gleichgewichtssinn – liebt mein großer Zwerg sie. Also üben wir den Baum gerne zusammen. Mir hilft die stehende Haltung dabei, mich zu verwurzeln, zu zentrieren und zu fokussieren. Und mein kleiner Co-Yogi hat einen Mordspaß daran, aus der Haltung zu purzeln. So lehrt der Knirps mich immer wieder, wie wichtig es ist, im Hier und Jetzt zu sein und die Sache mit dem Yoga nicht so ernst zu nehmen …

  • Wer mehr zur Theorie und Praxis des Kinderyoga erfahren möchte, dem empfehle ich als Einstieg das Ratgeber-Buch „Yoga für Kinder“ von Thomas Bannenberg.
  • Als Geschenk für kleine und große Yogis ist das fantasievolle und farbenprächtige Bilderbuch „Little Gurus – Ein Yoga-Entdeckungsbuch“ ein echtes Highlight.
  • Kinderyoga ausprobieren kann man ganz unkompliziert mit dem Online-Studio yogaia. Mit dem Gutscheincode MOMAZING kannst du das Portal 30 Tage kostenlos testen. Kinderyogalehrerin Andrea Helten aus Berlin unterrichtet dort samstags Live-Klassen für Eltern und Minis ab drei, bzw. sechs Jahren.

 

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Mamasté,

Deine Kathrin

Schnelle, leichte Detox-Suppe

Zurück aus unserem Urlaub habe ich mich jüngst v.a. auf eines gefreut: Leckere, leichte Suppen. Denn einerseits sind warme Gerichte wie Suppen und Eintöpfe perfekt für den Herbst und hinterlassen ein feines, wärmendes Gefühl im Buch, andererseits hatte ich im Urlaub einfach zu viel von den ganzen Köstlichkeiten gegessen und freute mich folglich wieder auf mehr Leichtigkeit.

Daheim nahm ich mir gleich eines meiner liebsten Kochbücher zur Hand und zwar Soup up your Life von Elina Fuhrman. In diesem finden sich 50 vegane Suppenrezepte mit Detox-Wirkung und ich lasse mich sehr gerne davon inspirieren, um, teils mit anderen Zutaten, in der Küche zu experimentieren.

Wie bei dieser Detox Suppe, welche an ihre Fenchel-Lauch-Sellerie-Suppe angelehnt ist, auch wenn ich einige Zutaten ausgetauscht und Mengenangaben verändert habe und sie wesentlich kürzer kochen lasse. Die Suppe ist laut Fuhrman „eine Entgiftungs-Tour de Force“ und super für unsere Abwehrkräfte. Außerdem ist sie genau das, was ich gern mag: Sie ist leicht, bekömmlich, gesund, schnell gekocht (wenn man sie so kocht wie ich, bei Frau Fuhrman dauert es länger) und die Küche ist im Nu wieder aufgeräumt und sauber .

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Falls ihr auch ein bisschen leckere, entgiftende Suppe für mehr Leichtigkeit im Bauch kochen wollt, verrate ich euch hier das Rezept 😉

Für einen Topf Suppe (sei es für mehrere Leute, für mehrere Portionen über den Tag verteilt oder zum Einfrieren) nehme man:

* 1 EL Kokosnussöl
* je nach Geschmack 2-4 kleine Schalotten, klein geschnitten
* je nach Geschmack 2-3 Knoblauchzehen, mit der Knoblauchpresse zerdrückt
* hochwertiges Salz nach Wahl
* eine Fenchelknolle, gewaschen und klein geschnitten
* 4 Stangen Lauch, gewaschen und klein geschnitten
* 2 Stangen Stangensellerie (oder eine Sellerieknolle), gewaschen und klein geschnitten
* Wasser
* ein paar Pfefferkörner
* je nach Geschmack optional auch noch etwas Cayennepfeffer

Und so geht’s:

1) Das Kokosnussöl bei starker Hitze in einem großen Topf erhitzen. Knoblauch und Schalotten darin für ca. 2 Minuten anbraten, dann das gewaschene und kleingeschnittene Gemüse hinzufügen, etwas Salz darüber streuen, ganze Pfefferkörner hinzufügen und für ca. 10 Minuten andünsten.

2) Das Gemüse mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher übergießen, sodass es im Topf gut bedeckt ist und bei mittlerer Hitze für ca. 10 bis 15 Min. bedeckt köcheln lassen.

3) Die Suppe in den Vitamix oder einen anderen leistungsstarken Mixer geben und glatt pürieren.

4) Mit Salz und Cayenne Pfeffer abschmecken und servieren. Wer etwas Brot dazu möchte: Hier macht sich v.a. warmer Vollkorn- oder Dinkeltoast sehr gut dazu. Schmeckt aber auch ohne.

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Probiert es aus und experimentiert auch mit anderen Zutaten, falls ihr gerade anderes Gemüse zuhause habt. Meistens entstehen so die besten Rezepte.

Alles Liebe und lasst es euch schmecken,
Vera

Calligraphy Yoga

Wie bewegt sich Wasser? Es fließt frei, sprudelnd, organisch, natürlich… Es hat eine enorme Kraft und ist gleichzeitig doch ganz sanft. Unser Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser. Wir können viel vom Element Wasser lernen. Wir können uns so geschmeidig bewegen wie ein Fisch im Wasser.

Calligraphy

Während meiner Zeit im Pachamama, wo ich von Januar bis August diesen Jahres gelebt habe, hatte ich das große Glück Calligraphy Yoga kennen zu lernen. Es hat bei sich für mir sofort so gut und stimmig angefühlt,  dass ich direkt nach der ersten Stunde total begeistert davon war. Also habe ich jede Möglichkeit genutzt habe um diesen neuen Stil zu üben, regelmäßig zu praktizieren und in meine Hatha-Yogapraxis einzubauen. Seit meiner Rückkehr lasse ich Calligraphy auch gerne in meinen Yogaunterricht mit einfließen: Die organischen Bewegungen sind so heilsam für die Wirbelsäule und die Geschmeidigkeit des gesamten Körpers. Die inneren Organe und alle Zellen im Körper werden direkt angesprochen, so dass sich ein tiefes Glücksgefühl einstellt: man gelangt in einen tiefen, geistigen und meditativen „Flow-Zustand“.  Eine wahre Bereicherung für die Yogapraxis!

Beim Calligraphy Yoga sind vier etablierte Traditionen verschmolzen worden: Tai Chi, Qi Gong, Yoga & Calligraphy. Dabei ist eine wundervolle, sanfte und sehr energetische Bewegungsmethode herausgekommen, die uns lehren kann, das Glück in unseren Zellen zu spüren. So wie sich ein Fisch im Wasser mühelos in alle Richtungen bewegt, kann Calligraphy Yoga dabei helfen, ein ganz natürliches Körpergefühl zu kreieren, wo jede Bewegung frei, organisch, rund, leicht und intuitiv ausgeführt wird. Wir finden zurück zu unserer natürlichen Balance des Körpers, die Basis für ein gesünderes Leben. Jede Bewegung entspringt aus unserem Dan Tien, welches sich ca.2 cm unterhalb des Bauchnabels befindet, und auch als „zweites Gehirn“ bezeichnet wird. Über das Dan Tien bauen wir eine Verbindung zu unseren Gefühlen, unserer Intuition und inneren Weisheit auf. Die grundlegende Idee des Calligraphy Yoga ist es, die Lebensenergie (das „Qi“ oder „Prana“) zu erhöhen. Es geht also nicht so sehr um eine extreme Dehnung, da sich die Beweglichkeit von ganz allein im Laufe der Zeit verbessert, sondern vor allem um die Erhöhung der Energie, was sehr schnell spürbar ist. Meister Yang entwickelte Calligraphy Yoga in den letzten 20 Jahren aus dem Wissen seiner Familientradtition, in der über die Jahrhunderte Kampfsport und Qi-Gong von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Erst vor wenigen Jahren hat er seinen Stil in der Öffentlichkeit geteilt, was erklärt, warum dieser Stil in Deutschland noch nicht so weit verbreitet ist.

Hier eine kurze Zusammenfassung, woraus Calligraphy Yoga besteht:

* Die Prinzipien aus dem Tai-Chi bringen die Mühelosigkeit in die Form ein

* Die Prinzipien aus dem Qi-Gong bringen ein energetisches Verständnis und die Lehre des Dan Tien in die Form ein

* Die Prinzipien des Hatha-Yoga bringen eine physiologische Struktur und Form in die Lehre

* Die Prinzipien des chinesischen Calligraphy bringen einen 3-D-Fluß in die Bewegungen

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Calligraphy Yoga kann man auch ganz wunderbar in der Natur (auch ohne Matte) ausführen. In Costa Rica habe ich ganz oft am Strand mit dem Meeresrauschen geübt (mhm!) und zurück in Deutschland mitten im Wald oder im Park (auch schön!). Wenn du einen kurzen Einblick haben möchtest, wie die Bewegungen aussehen, dann kann ich dir dieses Video von meiner Freundin und Yogalehrerin Laila Sell empfehlen.

Im Alltag vergessen wir nur allzu oft die Bedeutung des Wassers und nehmen es als selbstverständlich hin, dass es da ist. In Wahrheit ist es ein großes Geschenk, dass uns so viel Wasser zur Verfügung steht. Wasser ist Leben. Unsere Yogapraxis erinnert uns uns an die Kraft der Elemente und an unsere Verantwortung, respektvoll mit den Ressourcen der Erde umzugehen. Es ist unsere Aufgabe uns um Mutter Erde zu kümmern.

In North Dakota wird gegen den Bau einer Öl-Pipeline protestiert, woraus eine weltweite Bewegung für den Schutz des Wassers entstanden ist: lasst uns die Standing Rock Nation unterstützen!

Herzliche Grüße, Maren

Läuft in Leogang

Wenn ein Ort die Bewegung quasi schon im Namen trägt, dann ist das genau das Richtige für Bee & Friends. BeeAthletica war knappe vier Tage wortwörtlich Programm: Run & Om, Laufen und Yoga, die perfekte Kombination zu Beginn der kalten und ungemütlichen Jahreszeit.

Umso besser, dass unsere Viertagesheimat im Mama Thresl sogar ganz besonders gemütlich war. Das Sport- und Designhotel im österreichischen Leogang hat alles, was das aktive Herz begehrt: einen wunderbaren Raum mit herrlichem Blick auf die Berge, mit Kerzen und genug Platz für ausgiebige Yogapraxis – oder auch mal eine flotte Hot Iron Stunde und natürlich für ausgiebiges Anfassen und Ausprobieren in der liebevoll gestalteten BeeAthletica-Ecke. Von Leggings bis Lauftop gab es eine bunte Auswahl der Bee-Highlights zu bestaunen.

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Kuh auf der Matte, Kuh auf der Wiese

Morgens eineinhalb Stunde Yin Yoga mit BeeAthletica Botschafterin Tanja zum Wach- und Warmwerden, Auflockern und Einsteigen in den Tag (selbstredend im Bee-Look bottom to top). Danach leckeres und gesundes Frühstück mit frischem Obst, Ingwerwasser, Tee, Kaffee, duftendem Brot und und und … Dann ging’s zum Run-Part im Run & Om Retreat. Larissa und Lauftechnik standen auf dem Programm, insgesamt vier Stunden mit Einblicken in das, was jedes Kind noch intuitiv kann, jeder Erwachsene aber nahezu verlernt hat. Im Kreis laufen, ohne Schuhe, knallhart über die Ferse, und schon war sie da, die erste große Erkenntnis: Das kann nicht gesund sein. Ist es auch nicht, und im Anschluss erklärte die ehemalige Spitzenleichtathletin, Straßen- und Bahnradfahrerin, wie es besser und leichter geht, oder viel mehr: wie man fliegt. Das Gehörte und Gelernte wurde dann praktisch in die Tat umgesetzt, und siehe da: So vehement können sich Waden wehren und ganz massiv zu Wort melden. Wie wunderbar, dass am Abend noch einmal eine Yin-Yoga-Praxis für Entspannung und die bunte Bee-Parade für gute Laune sorgten.

Der nächste Morgen offenbarte dann, was viele bereits geahnt hatten. Viel autsch und oh, aber auch viel Lachen gab’s zu hören, als die gesammelte Mannschaft zum aktivierenden Yin-Yoga-Start in die unteren Gemächer hinabstieg und stolperte. Und danach ernsthaft richtig laufen? Jawohl. Ernsthaft. Zum Warmwerden wurde zunächst noch gerollt und geliftet, Faszien wurden aufgeweckt und Gesichter gestrafft, und dann ging’s wirklich in die Laufschuhe. Ab nach draußen, an die frische Luft mit Lauf-ABC und Lockerungseinheiten, aktiven „Pausen“, roten Köpfen und doch etwas schnellerem Atem. Klar, dass die Allrounder-Leggings hier eine mindestens genauso gute Figur machen wie auf der Matte! Wir sagen ja: Mit hübsch buntem Beinkleid geht’s gleich doppelt so schnell. Mindestens.

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Wir leben ja von Luft & Leggings

Irgendwann ist dann doch Schluss mit der Kondition, auch bei den ambitioniertesten Teilnehmerinnen. Wie gut, dass Tanja schon mit restorativem Yin-Yoga wartete … Welch Wohltat! Genau so wurde dann auch der Abreisetag begonnen, auf der Matte. Noch einmal ein tiefer Atemzug auf der Dachterrasse mit Blick auf die Berge, viel frische Luft mitnehmen und ab nach Hause. Wir winken noch einmal allen, die dabei waren, allen neuen Bee Friends und allen, die jetzt vielleicht Lust bekommen haben auf mehr Bewegung, tieferen Atem und mehr Farbe auf Matte und Straße. Run, om & Namasté.

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