A ‚MOMazing‘ Gastbeitrag zum Thema Kinderyoga

Kathrin ist Mama, Journalistin und Lehrerin für Prä- und Postnatal-Yoga – alles aus ganzem Herzen. Auf ihrem Blog MOMazing schreibt sie über ihr Leben zwischen Kacka, Kriya und Karma und interviewt inspirierende Yoga-Mamas und Papas. Für Beeathletica berichtet sie über Kinderyoga. Ein Traumjob, den sie ihren zwei größten Gurus (3) und (1) zu verdanken hat.

Mehr über Kathrin: www.momazing.de

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Drei Kinderyoga-Übungen, die Dich und Deinen Co-Yogi glücklich machen

„Wenn Du Deinen Kindern Yoga beibringen möchtest, dann sprich bloß nicht mit ihnen darüber“, hat mir letzte Woche mein Yogalehrer-Kollege Arun aus Varkala in Süd-Indien bei einem Chai Latte ans Herz gelegt. Recht hat er! Anstatt darüber zu sprechen, wird bei uns zuhause lieber gemacht. Seit ich vor drei Jahren zum ersten Mal Mama geworden bin, ist  bei uns irgendwie alles Yoga. Windelwechseln, Waschen, Aufräumen: reines Bhakti-Yoga, also die Hingabe an etwas, das größer ist als man selbst. Mama im Kopfstand, Mama meditierend im Lotussitz, Mama Mantra singend, alles Alltag für meine Zwerge. Genau wie diese drei Übungen:

1. Mini-Dankbarkeits-Meditation

Wenn ich meinen großen Zwerg (3) ins Bett bringe, haben wir es zur Gewohnheit werden lassen, drei Dinge aufzuzählen, für die wir heute dankbar sind. Von Keksen über den Kindergarten bis zur kleinen Schwester ist alles dabei. Ich finde, diese Übung ist wundervoll, um Dankbarkeit für die großen und kleinen Dinge des Lebens zu etablieren und die Fülle zu erkennen, die jeden von uns umgibt. Dankbar bin ich übrigens Meditations-Lehrerin Maite, von der ich dieses zauberhafte Ritual in ihrem Online-Meditationskurs für Mamas lerne durfte. (www.maitewokoeck.de)

2. Mini-Kirtan

Singen ist bei uns das Zaubermittel Nummer eins, wenn es darum geht, Ruhe einkehren zu lassen oder die Laune zu heben. Am liebsten hören wir die CD Feeling Good Today! von Snatam Kaur Khalsa. Das Lieblingslied meines großen Zwergs ist Adi Shakti. Vielleicht als Hommage an seine Mama … Das Mantra verbindet uns mit der weiblichen Ur-Kraft und bringt uns in unsere Kreativität (nicht nur die schöpferische!). Der Klang der Mantren wirkt nebenbei auch noch sehr beruhigend und ausgleichend auf mein Mama-Gemüt.

3. Mini-Yucca-Palme

Obwohl der Baum nicht gerade die leichteste Asana für Kinder ist – Stichwort: Gleichgewichtssinn – liebt mein großer Zwerg sie. Also üben wir den Baum gerne zusammen. Mir hilft die stehende Haltung dabei, mich zu verwurzeln, zu zentrieren und zu fokussieren. Und mein kleiner Co-Yogi hat einen Mordspaß daran, aus der Haltung zu purzeln. So lehrt der Knirps mich immer wieder, wie wichtig es ist, im Hier und Jetzt zu sein und die Sache mit dem Yoga nicht so ernst zu nehmen …

  • Wer mehr zur Theorie und Praxis des Kinderyoga erfahren möchte, dem empfehle ich als Einstieg das Ratgeber-Buch „Yoga für Kinder“ von Thomas Bannenberg.
  • Als Geschenk für kleine und große Yogis ist das fantasievolle und farbenprächtige Bilderbuch „Little Gurus – Ein Yoga-Entdeckungsbuch“ ein echtes Highlight.
  • Kinderyoga ausprobieren kann man ganz unkompliziert mit dem Online-Studio yogaia. Mit dem Gutscheincode MOMAZING kannst du das Portal 30 Tage kostenlos testen. Kinderyogalehrerin Andrea Helten aus Berlin unterrichtet dort samstags Live-Klassen für Eltern und Minis ab drei, bzw. sechs Jahren.

 

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Mamasté,

Deine Kathrin

Schnelle, leichte Detox-Suppe

Zurück aus unserem Urlaub habe ich mich jüngst v.a. auf eines gefreut: Leckere, leichte Suppen. Denn einerseits sind warme Gerichte wie Suppen und Eintöpfe perfekt für den Herbst und hinterlassen ein feines, wärmendes Gefühl im Buch, andererseits hatte ich im Urlaub einfach zu viel von den ganzen Köstlichkeiten gegessen und freute mich folglich wieder auf mehr Leichtigkeit.

Daheim nahm ich mir gleich eines meiner liebsten Kochbücher zur Hand und zwar Soup up your Life von Elina Fuhrman. In diesem finden sich 50 vegane Suppenrezepte mit Detox-Wirkung und ich lasse mich sehr gerne davon inspirieren, um, teils mit anderen Zutaten, in der Küche zu experimentieren.

Wie bei dieser Detox Suppe, welche an ihre Fenchel-Lauch-Sellerie-Suppe angelehnt ist, auch wenn ich einige Zutaten ausgetauscht und Mengenangaben verändert habe und sie wesentlich kürzer kochen lasse. Die Suppe ist laut Fuhrman „eine Entgiftungs-Tour de Force“ und super für unsere Abwehrkräfte. Außerdem ist sie genau das, was ich gern mag: Sie ist leicht, bekömmlich, gesund, schnell gekocht (wenn man sie so kocht wie ich, bei Frau Fuhrman dauert es länger) und die Küche ist im Nu wieder aufgeräumt und sauber .

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Falls ihr auch ein bisschen leckere, entgiftende Suppe für mehr Leichtigkeit im Bauch kochen wollt, verrate ich euch hier das Rezept 😉

Für einen Topf Suppe (sei es für mehrere Leute, für mehrere Portionen über den Tag verteilt oder zum Einfrieren) nehme man:

* 1 EL Kokosnussöl
* je nach Geschmack 2-4 kleine Schalotten, klein geschnitten
* je nach Geschmack 2-3 Knoblauchzehen, mit der Knoblauchpresse zerdrückt
* hochwertiges Salz nach Wahl
* eine Fenchelknolle, gewaschen und klein geschnitten
* 4 Stangen Lauch, gewaschen und klein geschnitten
* 2 Stangen Stangensellerie (oder eine Sellerieknolle), gewaschen und klein geschnitten
* Wasser
* ein paar Pfefferkörner
* je nach Geschmack optional auch noch etwas Cayennepfeffer

Und so geht’s:

1) Das Kokosnussöl bei starker Hitze in einem großen Topf erhitzen. Knoblauch und Schalotten darin für ca. 2 Minuten anbraten, dann das gewaschene und kleingeschnittene Gemüse hinzufügen, etwas Salz darüber streuen, ganze Pfefferkörner hinzufügen und für ca. 10 Minuten andünsten.

2) Das Gemüse mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher übergießen, sodass es im Topf gut bedeckt ist und bei mittlerer Hitze für ca. 10 bis 15 Min. bedeckt köcheln lassen.

3) Die Suppe in den Vitamix oder einen anderen leistungsstarken Mixer geben und glatt pürieren.

4) Mit Salz und Cayenne Pfeffer abschmecken und servieren. Wer etwas Brot dazu möchte: Hier macht sich v.a. warmer Vollkorn- oder Dinkeltoast sehr gut dazu. Schmeckt aber auch ohne.

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Probiert es aus und experimentiert auch mit anderen Zutaten, falls ihr gerade anderes Gemüse zuhause habt. Meistens entstehen so die besten Rezepte.

Alles Liebe und lasst es euch schmecken,
Vera

Calligraphy Yoga

Wie bewegt sich Wasser? Es fließt frei, sprudelnd, organisch, natürlich… Es hat eine enorme Kraft und ist gleichzeitig doch ganz sanft. Unser Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser. Wir können viel vom Element Wasser lernen. Wir können uns so geschmeidig bewegen wie ein Fisch im Wasser.

Calligraphy

Während meiner Zeit im Pachamama, wo ich von Januar bis August diesen Jahres gelebt habe, hatte ich das große Glück Calligraphy Yoga kennen zu lernen. Es hat bei sich für mir sofort so gut und stimmig angefühlt,  dass ich direkt nach der ersten Stunde total begeistert davon war. Also habe ich jede Möglichkeit genutzt habe um diesen neuen Stil zu üben, regelmäßig zu praktizieren und in meine Hatha-Yogapraxis einzubauen. Seit meiner Rückkehr lasse ich Calligraphy auch gerne in meinen Yogaunterricht mit einfließen: Die organischen Bewegungen sind so heilsam für die Wirbelsäule und die Geschmeidigkeit des gesamten Körpers. Die inneren Organe und alle Zellen im Körper werden direkt angesprochen, so dass sich ein tiefes Glücksgefühl einstellt: man gelangt in einen tiefen, geistigen und meditativen „Flow-Zustand“.  Eine wahre Bereicherung für die Yogapraxis!

Beim Calligraphy Yoga sind vier etablierte Traditionen verschmolzen worden: Tai Chi, Qi Gong, Yoga & Calligraphy. Dabei ist eine wundervolle, sanfte und sehr energetische Bewegungsmethode herausgekommen, die uns lehren kann, das Glück in unseren Zellen zu spüren. So wie sich ein Fisch im Wasser mühelos in alle Richtungen bewegt, kann Calligraphy Yoga dabei helfen, ein ganz natürliches Körpergefühl zu kreieren, wo jede Bewegung frei, organisch, rund, leicht und intuitiv ausgeführt wird. Wir finden zurück zu unserer natürlichen Balance des Körpers, die Basis für ein gesünderes Leben. Jede Bewegung entspringt aus unserem Dan Tien, welches sich ca.2 cm unterhalb des Bauchnabels befindet, und auch als „zweites Gehirn“ bezeichnet wird. Über das Dan Tien bauen wir eine Verbindung zu unseren Gefühlen, unserer Intuition und inneren Weisheit auf. Die grundlegende Idee des Calligraphy Yoga ist es, die Lebensenergie (das „Qi“ oder „Prana“) zu erhöhen. Es geht also nicht so sehr um eine extreme Dehnung, da sich die Beweglichkeit von ganz allein im Laufe der Zeit verbessert, sondern vor allem um die Erhöhung der Energie, was sehr schnell spürbar ist. Meister Yang entwickelte Calligraphy Yoga in den letzten 20 Jahren aus dem Wissen seiner Familientradtition, in der über die Jahrhunderte Kampfsport und Qi-Gong von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Erst vor wenigen Jahren hat er seinen Stil in der Öffentlichkeit geteilt, was erklärt, warum dieser Stil in Deutschland noch nicht so weit verbreitet ist.

Hier eine kurze Zusammenfassung, woraus Calligraphy Yoga besteht:

* Die Prinzipien aus dem Tai-Chi bringen die Mühelosigkeit in die Form ein

* Die Prinzipien aus dem Qi-Gong bringen ein energetisches Verständnis und die Lehre des Dan Tien in die Form ein

* Die Prinzipien des Hatha-Yoga bringen eine physiologische Struktur und Form in die Lehre

* Die Prinzipien des chinesischen Calligraphy bringen einen 3-D-Fluß in die Bewegungen

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Calligraphy Yoga kann man auch ganz wunderbar in der Natur (auch ohne Matte) ausführen. In Costa Rica habe ich ganz oft am Strand mit dem Meeresrauschen geübt (mhm!) und zurück in Deutschland mitten im Wald oder im Park (auch schön!). Wenn du einen kurzen Einblick haben möchtest, wie die Bewegungen aussehen, dann kann ich dir dieses Video von meiner Freundin und Yogalehrerin Laila Sell empfehlen.

Im Alltag vergessen wir nur allzu oft die Bedeutung des Wassers und nehmen es als selbstverständlich hin, dass es da ist. In Wahrheit ist es ein großes Geschenk, dass uns so viel Wasser zur Verfügung steht. Wasser ist Leben. Unsere Yogapraxis erinnert uns uns an die Kraft der Elemente und an unsere Verantwortung, respektvoll mit den Ressourcen der Erde umzugehen. Es ist unsere Aufgabe uns um Mutter Erde zu kümmern.

In North Dakota wird gegen den Bau einer Öl-Pipeline protestiert, woraus eine weltweite Bewegung für den Schutz des Wassers entstanden ist: lasst uns die Standing Rock Nation unterstützen!

Herzliche Grüße, Maren

Läuft in Leogang

Wenn ein Ort die Bewegung quasi schon im Namen trägt, dann ist das genau das Richtige für Bee & Friends. BeeAthletica war knappe vier Tage wortwörtlich Programm: Run & Om, Laufen und Yoga, die perfekte Kombination zu Beginn der kalten und ungemütlichen Jahreszeit.

Umso besser, dass unsere Viertagesheimat im Mama Thresl sogar ganz besonders gemütlich war. Das Sport- und Designhotel im österreichischen Leogang hat alles, was das aktive Herz begehrt: einen wunderbaren Raum mit herrlichem Blick auf die Berge, mit Kerzen und genug Platz für ausgiebige Yogapraxis – oder auch mal eine flotte Hot Iron Stunde und natürlich für ausgiebiges Anfassen und Ausprobieren in der liebevoll gestalteten BeeAthletica-Ecke. Von Leggings bis Lauftop gab es eine bunte Auswahl der Bee-Highlights zu bestaunen.

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Kuh auf der Matte, Kuh auf der Wiese

Morgens eineinhalb Stunde Yin Yoga mit BeeAthletica Botschafterin Tanja zum Wach- und Warmwerden, Auflockern und Einsteigen in den Tag (selbstredend im Bee-Look bottom to top). Danach leckeres und gesundes Frühstück mit frischem Obst, Ingwerwasser, Tee, Kaffee, duftendem Brot und und und … Dann ging’s zum Run-Part im Run & Om Retreat. Larissa und Lauftechnik standen auf dem Programm, insgesamt vier Stunden mit Einblicken in das, was jedes Kind noch intuitiv kann, jeder Erwachsene aber nahezu verlernt hat. Im Kreis laufen, ohne Schuhe, knallhart über die Ferse, und schon war sie da, die erste große Erkenntnis: Das kann nicht gesund sein. Ist es auch nicht, und im Anschluss erklärte die ehemalige Spitzenleichtathletin, Straßen- und Bahnradfahrerin, wie es besser und leichter geht, oder viel mehr: wie man fliegt. Das Gehörte und Gelernte wurde dann praktisch in die Tat umgesetzt, und siehe da: So vehement können sich Waden wehren und ganz massiv zu Wort melden. Wie wunderbar, dass am Abend noch einmal eine Yin-Yoga-Praxis für Entspannung und die bunte Bee-Parade für gute Laune sorgten.

Der nächste Morgen offenbarte dann, was viele bereits geahnt hatten. Viel autsch und oh, aber auch viel Lachen gab’s zu hören, als die gesammelte Mannschaft zum aktivierenden Yin-Yoga-Start in die unteren Gemächer hinabstieg und stolperte. Und danach ernsthaft richtig laufen? Jawohl. Ernsthaft. Zum Warmwerden wurde zunächst noch gerollt und geliftet, Faszien wurden aufgeweckt und Gesichter gestrafft, und dann ging’s wirklich in die Laufschuhe. Ab nach draußen, an die frische Luft mit Lauf-ABC und Lockerungseinheiten, aktiven „Pausen“, roten Köpfen und doch etwas schnellerem Atem. Klar, dass die Allrounder-Leggings hier eine mindestens genauso gute Figur machen wie auf der Matte! Wir sagen ja: Mit hübsch buntem Beinkleid geht’s gleich doppelt so schnell. Mindestens.

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Wir leben ja von Luft & Leggings

Irgendwann ist dann doch Schluss mit der Kondition, auch bei den ambitioniertesten Teilnehmerinnen. Wie gut, dass Tanja schon mit restorativem Yin-Yoga wartete … Welch Wohltat! Genau so wurde dann auch der Abreisetag begonnen, auf der Matte. Noch einmal ein tiefer Atemzug auf der Dachterrasse mit Blick auf die Berge, viel frische Luft mitnehmen und ab nach Hause. Wir winken noch einmal allen, die dabei waren, allen neuen Bee Friends und allen, die jetzt vielleicht Lust bekommen haben auf mehr Bewegung, tieferen Atem und mehr Farbe auf Matte und Straße. Run, om & Namasté.

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Kleine Dinge – ganz groß

Es gibt diese Zeiten im Leben wo sich die Welt einfach zu schnell um uns dreht, wo wir nicht mehr hinterher kommen, wo vierundzwanzig Stunden zu kurz sind für all unsere Pläne im Kopf und wir von einer Prüfung zur nächsten hetzen.

Ja auch ich bin manchmal überfordert von den Erwartungen und dem Druck der uns Tag täglich entgegengebracht wird, nicht nur den, welche diese schnelllebige Welt an uns stellt, sondern von unserem eigenen inneren Druck. Dem Gefühl noch besser, schneller und weiter zu müssen ohne manchmal darauf zu hören welche Signale und Hilferufe unser Körper und unsere Seele uns schon entgegenbringen.

Die kleinen Dinge zu sehen, dass ist die Kunst wenn wir uns in einer trubeligen Zeit befinden.

Nicht nur bezogen auf die Signale die wir bekommen, nein auch bezogen auf unsere Yogapraxis.

Mitten in meiner Examenszeit war ich nicht nur überfordert mit den Bergen von Karteikarten die meinen Schreibtisch schmückten, sondern auch mit meinem Yoga. Ich wollte fleißig weiter in meine Klassen gehen und setzte mich selber so Unterdruck alles unter einen Hut zu bekommen, dass ich am Ende gar nichts schaffte.

So saß ich da auf meinem Dielenboden und wartete auf die Erleuchtung, auf die Fee mit dem Zauberstab die mich nach meinen drei Wünschen fragte und atmete.

Ja, ich atmete! Und da war er, der Gedanke, der mir gleich ein Lächeln ins Gesicht zauberte.

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Mein Atem war mein Yoga, ich musste es mir nur einmal mehr bewusst machen.

Ja es sind die kleinen Dinge, die tiefen bewussten Atemzüge die die Dinge groß werden lassen. In jeder Yogaklasse geht es um den richtigen Atem, der Atem als unsere Ressource, der Atem als unsere Verbindung zwischen Körper und Geist, der Atem als unsere Routine, der Atem als unser Bewusstsein.

So fing ich an mit meinem täglichen kleinen Atem-Einheiten die mir immer wieder aufs neue zeigten wie wertvoll ein bewusster Atemzug ist. Es sind die kleinen Dinge, die Dinge die vielleicht nur wir sehen, die Dinge die wir nicht immer greifen aber fühlen können.

Lasst uns wacher werden für diese kleinen wunderbaren Dinge die uns das Leben Tag täglich aufs neue schenkt. Sei es unser Atem, sei es die Sonne auf der Haut, sei es in ein lachendes Kindergesicht zu schauen oder das fühlen von dem frischen Wind.

Ja dieses Leben birgt viele Überraschungen für uns, viele Prüfungen und Berge, aber sind es nicht genau diese Aufgaben die uns weiter bringen, und uns jedes mal ein Stückchen wachsen lassen?

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Kleine Dinge sind wie Schätze. Wahre Schätze.

Ein einziges dieser kleinen Dinge kann einen Augenblick zu etwas ganz Großem machen.

Ein einziges dieser kleinen Dinge kann die Welt verändern.

(Wie die Vögel von Germano Zullo)

Es muss nicht immer ein Dauerlauf sein…

Die Ergebnisse meines „10.000 Schritte am Tag“ Experimentes

Vor einigen Monaten fragte mich eine Yoga-Schülerin, was ich denn von einem Fitnessarmband halten würde. Ich muss zugeben: Ich habe damals gedacht „so etwas braucht kein Mensch“.

Nennen wir es eine Weiterentwicklung meines persönlichen Horizontes oder vielleicht einfach nur Neugier – wie auch immer. Fakt ist: Seit drei Wochen trage ich selbst ein solches Armband und bin schon ein wenig süchtig – wie ich zugeben muss.

Am meisten hat es mir die Schrittzähler-Funktion angetan und die war auch zugegebenermaßen der eigentliche Grund, warum ich die Investition getätigt habe. Meine liebe Nachbarin zählt schon seit Monaten fleißig Schritte und ich war insgeheim total neugierig, ob ich wohl auch auf die berühmten 10.000 Schritte pro Tage kommen würde. Dass ich bei drei Katzen, einem Hund, zwei Ponys und meinen täglichen Yoga-Klassen schon seit längerem keinen Drang mehr zum täglichen Joggen verspürte, schürte zudem den Wunsch, mal zu protokollieren, wie viel Bewegung denn mein „bewegter“ Alltag schwarz auf weiß oder besser gesagt auf der App so zum Vorschein brachte.

Stretch it out

Und was soll ich euch sagen: Der erste Tag war wirklich ernüchternd. Hab ich doch insgeheim immer gedacht, die 10.000 Schritte schaffe ich mit links, wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Mein sportlicher Ehrgeiz war geweckt. Einmal ertappte ich mich dabei, dass ich vor meiner Yoga Klasse extra noch ein paar Mal die Treppe hoch und runter ging. Die täglichen Spazierrunden mit meinem Hund dürfen seit neuestem auch gern noch etwas länger ausfallen. Aber so richtig schmunzeln musste ich über mich, als ich ohne Murren zwei Straßen weiter geparkt habe, nur um auf dem Weg zu meinem Kursraum noch ein paar Schritte zu sammeln. Wer mich von früher kennt, der weiß, dass ich zu Zeiten, als ich noch Mittel- und Langstrecke gelaufen bin, jeden und wirklich jeden nicht den Trainingszwecken dienlichen Meter mit dem Auto gefahren bin. Die Zeiten sind jetzt vorbei!

Ihr seht, ich hatte und habe Spaß beim Schritte zählen, aber ich will auch mal den ernsten Nutzen, von dem ich mich wirklich überzeugt habe, herausstellen.

Warum ist es so sinnvoll, rund 10.000 Schritte am Tag zu gehen?

Es ist leider so, dass wir die meiste Zeit unseres Tages im Sitzen verbringen. Durchschnittlich gehen Menschen pro Tag etwa 4.000 bis 5.000 Schritte – wie es die Aktion „10.000 Schritte am Tag“ herausstellt. Vor allem Menschen mit Schreibtischjobs bekommen in der Regel zu wenig Bewegung. Tägliche Bewegung stärkt unsere Gesundheit, sorgt für eine bessere Durchblutung der Organe, auch des Gehirns, trainiert den Stoffwechsel und die Gefäße, steigert das Wohlbefinden und stärkt das Immunsystem. Und auch der Kalorienbilanz tun die täglichen Schritte natürlich gut. Die Angabe 10.000 Schritte ist natürlich lediglich eine Größenordnung. Also habt kein schlechtes Gewissen, wenn es mal weniger sind. Es kommt vielmehr darauf an, sich wieder bewusster zu bewegen.

Just go

Und wie lautet mein ganz persönliches Fazit?

Neben der gesundheitlichen Vorteile hat sich vor allem in meinem Kopf einiges verändert. 15 Jahre nahezu tägliches Lauftraining haben in mir die Vorstellung gefestigt, dass Gehen weniger wert ist als Laufen. Klar kann ich mit 10.000 Schritten pro Tag keine Bestzeit über 10 Kilometer aufstellen. Aber es kommt ja auf die Zielstellung an. Meine lautet schon seit einigen Jahre: Ich möchte Gesundheit und ganz viel Lebensenergie, die ich tagtäglich spüren kann. Ich hatte dennoch latent immer ein schlechtes Gewissen und mein Kopf sagte mir aus Gewohnheit, du musst laufen, um dich gut zu fühlen. Doch wenn ich gelaufen bin, war ich nicht selten müde – keine Spur von der gewünschten Energie. Durch das Schritte zählen habe ich ein neues Bewusstsein für mein tägliches Bewegungspensum bekommen. Und ich habe gespürt, dass mir in der momentanen Phase meines Lebens ein Spaziergang nachhaltig mehr Energie schenkt als ein Dauerlauf, den ich aus Gewohnheit oder „schlechtem Gewissen“ noch irgendwo in meinen Tagesablauf reinquetschen.

Ich sende euch bewegte Grüße aus der Eifel!

Alex

Das Leben in die Hand nehmen – Wie Karma und Kindheit unsere Grundpersönlichkeit prägen.

„Wenn wir geboren werden, bestimmt dieser kosmische Zeitpunkt unsere Grundpersönlichkeit und unsere seelischen Verhaltensmuster, eine Bewusstseinsqualität, die uns unser Leben sinnvoll leben lässt. Sie sagt uns, wie wir leben wollen und wozu.“

Mit diesen treffenden Worten beschreibt Harald Wessbecher in „Das dritte Auge öffnen“ die Basis, die uns mitgegeben wird, wenn wir geboren werden. Diese kann auch karmischer Ursache aus bereits früheren Leben sein. Unsere Seele hat einen bestimmten Plan für unsere Weiterentwicklung mitgebracht und stattet uns demnach mit bestimmten Gaben, Berufungen und schöpferischen Qualitäten aus. Auch die alten Yogis glaubten an die Sterne. Sie waren der Meinung, je bewusster ein Mensch ist bzw. wird, desto mehr wächst er über seine herausfordernden Sternenkonstellationen seines Horoskops hinaus.

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Frühe Prägungen bestimmen Sein und Tun

Nun sind wir jedoch auch in ein bestimmtes Familienfeld hineingeboren und werden geprägt von unseren Eltern und unserer Umwelt, die wiederum Einfluss auf unser Verhalten und unsere Weltsicht haben. Wir nehmen die Gefühle, Gedanken, Emotionen unserer Mutter bereits im Mutterleib wahr. Auf der unbewussten Ebene spüren wir die Schwingungen unserer Eltern: Werden wir voller Freude erwartet oder begegnet man uns eher mit gemischten Gefühlen? Dies sind die ersten prägenden Einschnitte in unserem „Da“-Sein. Wir sehen die Welt mit unserer früh erlernten Wahrheit, die durch Glaubenssätze, Muster und Konditionierungen von Eltern, Lehrern und Freunden geprägt wird. Bestimmte Schlüsselerlebnisse, die in der Kindheit mit einer starken, verletzenden Emotion verbunden wurden, erzeugen im Erwachsenalter oft ein Feld, das eine starke Wirkung hervorholt und unser Denken und Handeln auf unbewusster Ebene bestimmt.

Es heißt, die Grundsteinlegung unserer Persönlichkeit ist etwa mit dem 6. Lebensjahr abgeschlossen. In seinem Buch „Leben Sie statt zu funktionieren“ schreibt Matt Galan Abend: Unser Unterbewusstsein nimmt bereitwillig auf, was zu seinen bisher erfahrenen Wahrheiten passt und sortiert konsequent aus, was diesen Wahrheiten entgegensteht. Die Antworten auf Fragen rund um unsere Persönlichkeit, sind demnach in der Kindheit zu suchen: Wieso gerate ich in einer bestimmten Situation in Stress? Wieso denke ich stets, ich muss perfekt sein? Wieso möchte ich immer das Allerbeste geben und selbst das ist nicht gut genug? Wieso tue ich mir schwer, eine Pause zu machen? Wieso setze ich keine Grenzen? Wieso sage ich nicht Nein? Wieso beute ich mich aus, bis ich eine Depression bekomme und in die Klinik muss?

Unbewusste Muster wahrnehmen und umkehren

Es gilt zu hinterfragen, welche Teaser diese inneren Prozesse in Gang setzen. Ein Burnout z.B. ist sicherlich keine Diagnose, die einfach mal so auftaucht, weil ich überarbeitet bin. Es steckt meist viel mehr dahinter: eine psychische Ursache, ein unbewusstes Muster, eine versteckte Leere. Um wirkliche Antworten zu finden, müssen wir noch tiefer graben: Welchem Gefühl renne ich eigentlich hinterher? Was möchte ich mir oder den Menschen in meinem Umfeld beweisen? Wer ist das in mir, der so auf der Suche nach Liebe und Anerkennung ist? Ein unbewusster Teil in uns ist überzeugt, perfekt und erfolgreich sein zu müssen, um wertgeschätzt zu werden. So können abgespeicherte Glaubenssätze aus der Kindheit später ein Burnout auslösen. Sätze wie „Du schaffst das nie!“, „Du bist aber dumm“ oder “Ich mag dich nur, wenn du dies und das für mich tust“ prägen uns auf emotionaler Ebene sehr stark. Die Schlüsselerlebnisse aus der Kindheit zeigen später ihre Auswirkungen in vielen Formen: als Burnout, Überforderung, Versagensangst oder übertriebene Angepasstheit. Kindheitsprägungen können uns hypnotisieren und unsere gesamte Grundpersönlichkeit lahm legen. Wir stecken in unseren Mustern und in unserer Opferhaltung fest und denken: Das ist doch normal. So bin ich eben. Was soll ich schon dagegen tun?

Wir sind Meister der Selbstsabotage. Wir entwickeln Ängste verschiedenster Art, unterdrücken unsere Emotionen und flüchten uns in Versuchen, uns selbst und anderen etwas beweisen zu wollen. Dabei verlieren wir nach und nach den Kontakt zu unserer Grundpersönlichkeit, zu unserem wahren Ich. Doch wenn wir gegen unsere Bestimmung leben, verlieren wir auch die Lebensfreude und können keinen Sinn mehr in unserem Leben entdecken. Mit der Zeit verlieren wir den Kontakt zu unserer Seele, zu unseren eigenen Bedürfnissen und zu unserer inneren Stimme – und wir werden krank und unser Körper muss die Notbremse ziehen.

Krankheit als Chance

So betrachtet kann eine Krankheit, ein Burnout, durchaus helfen, uns wieder zu unserer seelischen, karmischen Bestimmung zu führen. Es ist ein Fehler zu denken, andere sollen unsere Bedürfnisse erfüllen: die Eltern, der Partner, der Chef, vielleicht sogar der Arbeitskollege oder der Job an sich. Die Qualität des Lebens hängt von uns selbst ab. Unser Verstand will die gewohnte Sicherheit, unser Herz jedoch ist voller Sehnsüchte. Mit Geduld und Zeit, Disziplin, Selbstbeobachtung und Selbsterforschung können wir unsere alten Muster, Gedanken und Prägungen erkennen und sie durch neue Denkansätze und Verhaltensweisen ersetzen. Achtsamkeit, Meditation und Yoga sind ideale Tools, um unsere Gehirnstrukturen positiv zu verändern. Denn: Nur wir selbst sind für unser Leben verantwortlich!

Somit können wir eine Krankheit, ein Burnout, ein Warnsignal, auch als Chance sehen, unser Leben wahrhaftig zu leben und zu erkennen, wer wir wirklich sind. Wer Veränderungen zulässt und sich von festgefahrenen Mustern löst, bleibt in Bewegung! Ob wir beruflich oder privat ausbrennen, spielt dabei keine große Rolle. In beiden Fälle ist eines am wichtigsten: Dass wir uns selbst treu bleiben! Nur dann haben wir die Möglichkeit unser Leben voll Freude mit Erfolg, Liebe und Wertschätzung zu gestalten.

Abgetaucht. Eingetaucht. Wieder aufgetuacht.

Marens Pura-Vida-PachaMamazeit oder „Das andere Leben“!

Irgendwo im Nirgendwo, im Grünen, in der costa-ricanischen Pampa gibt es eine Gemeinschaft von Menschen aus der ganzen Welt, die sich zusammen ihren Traum von einem anderen Leben erfüllt haben. Einem Leben jenseits des Konsums und Mainstream. Ein Leben, dass im Einklang mit der Umwelt und Natur ist. Ein Leben, dass sich an spirituellem Wachstum orientiert. Das PachaMama wurde vor 17 Jahren gegründet und ist mittlerweile ein etablierter Ort für Heilung und Transformation mit Stille-Retreats, Body-Cleanse und einem großen Angebot an spirituellen und therapeutischen Workshops, schamanischen Zeremonien etc.

Das Leben in der Gemeinschaft beschäftigt mich als Thema schon länger, so dass ich im Januar aufgebrochen bin um für eine Weile im PachaMama zu sein und zu erleben, wie so eine etablierte Community „funktioniert“. Nachdem ich alle Zelte in Deutschland abgebrochen hatte, war ich frei wie ein Vogel….

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Was vielleicht das Schönste an meiner Zeit im PachaMama war (wenn man das überhaupt sagen kann), dann ist es, dass es mir unglaublich leicht gefallen ist, im HIER und JETZT zu leben. Ich bin eine große Planerin und liebe es zu organisieren (jeder, der mich näher kennt, wird an dieser Stelle schmunzeln). Natürlich musste ich auch in Costa Rica Dinge planen. Aber das unmittelbare Leben in der Natur, der andere Rhythmus, die Gemeinschaft und das gemeinsame tägliche meditieren haben mich dabei unterstützt, nicht über meine Zukunft nach zu denken und zu planen, was nach meiner Reise kommen wird. Einfach Tag für Tag zu leben. Jeden Tag als Geschenk zu erleben und der Intelligenz des Lebens zu vertrauen.

Sieben Monate später bin ich wieder da. Es hat etwas gedauert, wieder voll und ganz zu landen. Das Ankommen war und ist ein ein Prozess. Ich spüre, wie die PachaMama-Erfahrung noch ganz stark in mir „arbeitet“. Wenn Costa Rica nicht so verdammt weit weg wäre, dann könnte ich mir tatsächlich vorstellen, in dieser Gemeinschaft zu leben. Es ist ein einzigartiger Ort, der kaum in Worte zu fassen ist und ich bin unglaublich dankbar, dass ich meiner inneren Stimme vertraut habe und ihr ins PachaMama gefolgt bin.

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Das hört sich jetzt alles nur nach Leichtigkeit und Freiheit an. Und ja, das ist definitiv ein großer Teil meiner Zeit: ich war in den Tropen, im Paradies und an einem unglaublich bereichernden Ort, habe den Sonnenschein und die warmen Temperaturen genossen, sowie die leckeren Mangos und frischen Kokosnüsse, die großzügige Natur um mich herum…

Aber wenn man in so einer Gemeinschaft und in der Ferne lebt, kommen natürlich auch ein paar Herausforderungen auf einen zu (wie z.B. die eigene Komfortzone zu verlassen, kaum Privatsphäre zu haben, ständige Abschiede von Reisefreunden, teilweise extremes Klima and the list goes on….). Es ist jedenfalls nicht immer nur alles leicht, selbst wenn die Fotos oftmals so aussehen. Während meiner Zeit habe ich im Waldorfkindergarten des PachaMama gearbeitet, ein Yogateachertraining assistiert und so meinen Beitrag zum Gemeinschaftsleben beigetragen. Und dann ist da ja auch noch die „innere Arbeit“ und die Workshops, die intensive Prozesse angestossen haben, die ich im Alltag schwieriger in dieser Tiefe erleben könnte. Auch das ist nicht immer einfach, aber sehr heilsam und absolut bereichernd.

 

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Es gibt so viele verschiedene Aspekte, über die ich hier schreiben könnte, wenn ich auf diese reiche Zeit zurückblicke. Ich picke hier aber mal einen heraus, der mich besonders nachhaltig begleitet und vielleicht auch dich inspiriert. Ein Aspekt, den man gut in seinen Alltag integrieren kann und der die Welt ein kleines bisschen zu einem besseren Ort macht:

Das täglich „Highlight“ im Pachamama war für mich persönlich (neben dem Yoga am Morgen natürlich) die Stille Meditation, die dort jeden Abend stattfindet (ja, jeden Abend – auch am Samstag und Sonntag!). In dieser Zeit kommt im PachaMama alles zur Ruhe und jeder, der es einrichten kann, kommt in die Meditationshalle. Die Stille ist der Herzschlag der Gemeinschaft und bringt sie näher zueinander, sie schafft Verbindung. Gleichzeitig ist die Meditationszeit in Stille natürlich auch individuell für jeden einzeln bereichernd. Es wird kein spezifischer Meditationsstil unterrichtet, sondern jeder kann die Stille auf seine eigene Art und Weise genießen. Sie wird auch „taking an inner shower“ genannt: dieser Ausdruck gefällt mir sehr gut und ich liebe den Moment, wenn alle zusammenkommen um gemeinsam zu schweigen und einfach nur in Stille zusammen zu sein. Da passiert so viel, es ist wie Magie!

Innerlich duschen, all das wegspülen, was belastet, leer werden, loslassen, präsent werden, dem Atem lauschen, sich mit seiner Essenz und der Gemeinschaft verbinden.

Es ist natürlich viel leichter, sich diese Stillezeit zu nehmen, wenn sie so im Leben integriert ist und sich alle dazu committen wie im PachaMama. Aber egal, wo wir sind, wir können uns überall die Zeit nehmen, „eine Dusche für unsere innere Landschaft zu nehmen“, genauso wie wir ja auch täglich unsere Zähne putzen. Warum nicht auch den Geist täglich reinigen? Es macht einen spürbaren Unterschied – für dich selbst und für deine unmittelbare Umwelt.

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Innerlich gestärkt und aufgeräumt, mit einem Herzen voller Dankbarkeit und Liebe bin ich nun wieder zurück in Deutschland. Hier und Jetzt. Ohne genau zu wissen, was als Nächstes kommt. Auch wenn ich das naturverbundene Gemeinschaftsleben im PachaMama vermisse und sich mir gerade viele Fragen stellen, freue ich mich, wieder hier zu sein. Ich freue mich, all das was ich in meiner PachaMamazeit gelernt habe, mit euch zu teilen. Denn, selbst wenn gerade noch vieles für meinen Neuanfang unklar ist, eins ist klarer denn je: ICH WILL MEHR YOGA UNTERRICHTEN!

Im November steht ein „Wohlfühl-Wochenende“ in St.Peter-Ording auf dem Plan, organisiert von Yogadelight DELUXE.
Silvester könnt ihr mit mir an einem ganz besonderen Ort verbringen und mit  verschiedenen Ritualen, Tanz, Meditation und Stille das neue Jahr begrüßen: in der Wüste! Die Reise wird organisiert von SAHARA YOGA.
Mehr Informationen zu den Retreats findest du hier: http://lotusflower.de/workshops/

Es bleibt also spannend…

Weitere Fotos von meiner PachaMamaZeit, CostaRicaReise und meinem Neuanfang könnt ihr bei Instagram sehen: https://www.instagram.com/maren_yoga/

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Yoga in der Schwangerschaft

Viele Frauen finden den Einstieg ins Yoga, wenn sie schwanger sind. Von allen Seiten wird Yoga angepriesen und die Vorteile gelobt. Yoga sei ideal für Schwangere zum Entspannen. Yoga ist natürlich nicht nur für Schwangere ideal, aber es tut dir sehr gut und fördert dein Wohlbefinden ungemein.

 

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Was hat es auf sich mit dem Yoga in der Schwangerschaft?
Yoga hilft dir als werdende Mama, dass du dich voll und ganz auf dich konzentrieren kannst. Dein Alltag geht wie gewohnt weiter, du arbeitest, machst deinen Haushalt, Sport, Yoga….. , aber in deinem Körper passiert ganz viel und Yoga hilft dir dabei die Veränderungen deines Körpers bewusst wahr zu nehmen und dich darauf einzustellen, dass du bald eine Mama bist.
Dein Körper verrichtet in der Schwangerschaft Höchstleistungen, auch wenn dir das noch nicht so bewusst ist. Dein Körper baut sich um und bereitet sich vor ein Kind in dir wachsen zu lassen. Die erste Zeit wirst du das merken, denn du möchtest nur noch schlafen, ist aber völlig normal.

Mir ging es genauso, ich hätte manchmal im Stehen schlafen können oder besser 24 Stunden am Tag. Prinzipiell kannst du was Yoga betrifft alles machen was du vorher schon gemacht hast und dir gut getan hat. Hier ist es ganz wichtig auf deine innere Stimme zu hören.
Wenn du mit Yoga anfängst mach langsam, du musst niemandem was beweisen. Letztendlich machst du Yoga für Dich und sonst niemanden. Du hast schließlich die Verantwortung für Dich und dein Kind.

Was für Übungen tun in der Schwangerschaft besonders gut?
Dein unterer Rücken wird in der Schwangerschaft besonders beansprucht. Erstens durch den wachsenden Kugelbauch, denn du vor dir herschiebst und zweitens durch die Hormone werden die Bänder und das Gewebe lockerer. Übungen für den unteren Rücken sind deshalb wunderbar. Hier ein paar Anregungen, was du gut machen kannst:

Die Stellung des Kindes (Balasana) ist top und dehnt deinen kompletten Rücken, bei wachsendem Bauch einfach die Beine etwas öffnen, damit dein Bauch Platz hat.

Ich fand die stehende Vorbeuge (Uttanasana) immer wunderbar in der Schwangerschaft und hätte eigentlich so den ganzen Tag verbringen können. Ist Geschmackssache probiere es aus ob es dir gut tut. Achte dabei auf deinen Kreislauf, manche Schwangere mögen das nicht.

Schön ist es auch wenn du dich auf den Boden legst und die Beine an der Wand hoch streckst oder die Beine anwinkelst und aufs Bett oder Sofa ablegst. Das entspannt den unteren Rücken und verschafft dir eine Atempause. Schließ dabei die Augen und lege die Hände auf deinen Bauch. Du wirst sehen, es zaubert dir gleich ein Lächeln auf dein Gesicht. Danach langsam über die Seite aufstehen.

Eine wunderbare Übung ist auch der herabschauende Hund (Adho Mukha Shvanasana), er dehnt deine komplette Körperrückseite, wenn du Probleme mit deinen Handgelenken hast, geht auch gut der Vierfüßler Stand, dabei abwechselnd den Rücken runden werden lassen und strecken.

Viel Spaß beim Entspannen und Yogieren.

M-OM-asté, Eure Katja

Beet Bowl

Mein Genießerprogramm nach dem Sport. Ergibt 2 Portionen.
Zubereitungszeit: 10 Minuten

Zutaten:

– 3 Bananen, gefroren (geschält und in Stücken)
– 1/2 rote Bete
– 200 g gemischte rote Beeren (+ für die Deko)
– 1 kleines Stück Ingwer
– 2 TL Açai-Pulver (optional für den Vitamin C-Kick)
– 1/2 Mango
– 2 EL Granola (Crunch Müsli)
– ein paar Kokoschips

BeetBowl_klein

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Die gefrorenen Bananenstücke in einen (guten!) Standmixer geben. Ich verwende den unschlagbaren Vitamix 750, darin lassen sich auch Eiswürfel zerkleinern und Puderzucker aus Rohrohrzucker herstellen. Die Rote Bete wenn nötig waschen, dann würfeln. Den Ingwer schälen. Dann die Rote Bete, Ingwer und Açai-Pulver gemeinsam in den Mixer zu den Bananen geben und pulsierend pürieren. Es entsteht eine cremige Eiscreme.

Die Eiscreme auf zwei Schälchen verteilen und glatt streichen. Mangostücke, Granola, Kokoschips und Beeren darauf verteilen und genießen.

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